Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Digitale Gesellschaft

Von Bots bis Virtual Reality: Warum mich diese 5 Tech-Trends gerade besonders begeistern

    Von Bots bis Virtual Reality: Warum mich diese 5 Tech-Trends gerade besonders begeistern

(Bild: Shutterstock)

Nicht alles, was im Internet- und Technologie-Sektor passiert, hat hohes Begeisterungspotenzial. Aber manche Trends und Entwicklungen schaffen es, besonders viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In seiner aktuellen Kolumne Weigerts World erklärt Martin Weigert, welche fünf Trends ihn gerade richtig faszinieren.

Tech-Trends: Es gibt noch echte Innovationen

Es fällt mir nicht mehr so leicht wie früher, mich für Neuheiten aus dem Technologie- und Internetbereich zu begeistern. Das mag damit zu tun haben, dass ich älter werder, oder dass ich nach all den Jahren intensiver Marktbeobachtung abgestumpft bin. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele der als Innovationen angepriesenen Services und Gadgets repetitiv erscheinen. Auch die Machtkonzentration, die bestimmte positive Charaktereigenschaften des vernetzten Zeitalters bedroht, sowie verschiedene unerwünschte „Nebenwirkungen” der Digitalisierung könnten eine Rolle spielen.

Aber zum Glück ist bei mir dennoch nicht alle Begeisterung verloren. Es gibt sie weiterhin: Die Produktideen, Tech-Trends und aufregenden Marktveränderungen, die mich richtig enthusiastisch stimmen. Hier sind die fünf, die aktuell meine Aufmerksamkeit ganz besonders in Anspruch nehmen:

1. Dialogorientierte Benutzeroberflächen und Bots

„M“ nimmt Anfragen im Messenger entgegen. Ob diese von Mensch oder Maschine erledigt wird, sieht der User nicht. (Bild: Messenger)
Facebook M: Der digitale Assistent im Messenger erledigt Anfragen mit Unterstützung von Menschen. (Bild: Facebook)

Facebook ist gerade dabei, seinen neuen persönlichen digitalen Assistenten M zu testen. Bei M handelt es sich um einen in den Messenger integrierten textbasierten Begleiter, mit dem man so chatten kann, als plaudere man gerade mit seinen Freunden – nur dass M einem bei einem breiten Spektrum an Aufgaben unter die Arme greifen kann. Die von M gelieferten Antworten und abgewickelten Erledigungen sind das Resultat eines kombinierten Einsatzes von künstlicher Intelligenz und menschlichen Arbeitskräften.

„Ich sehe in Facebooks M den Beginn einer neuen Ära.“

Ich sehe in Facebooks M den Beginn einer neuen Ära. Ein Zeitalter, in dem Nutzer sich weniger mit einer Vielzahl von Apps abmühen, sondern stattdessen eine steigende Zahl an Aufgaben und Prozessen über Textdialoge via Messenger-Anwendungen, SMS oder sonstige Chat-Oberflächen abwickeln. Die Technologie des maschinellen Lernens ist mittlerweile weit genug fortgeschritten, um leistungsfähige Bots zu betreiben, die Nutzer da antreffen, wo sie einen immer größeren Teil ihrer Onlinezeit verbringen: in Chat- und Messaging-Anwendungen.

Abseits von Facebook experimentieren viele junge Onlineservices in diesem Bereich, etwa Butlerdienste (bei denen aktuell noch häufiger Menschen anstelle von Bots am anderen Ende der Leitung sitzen), Finanz-Apps und natürlich auch der bekannte Team-Chat-Service Slack. Die Einsatzgebiete digitaler Assistenten im Chatformat, gerade solche mit hohem Automatisierungspotenzial, sind schier unendlich. Auch hier geht Facebook mit seiner noch nicht offiziell verfügbaren „Messenger Platform for Business“ voran. Chatten wird zur universellen Art der personalisierten Informationsbeschaffung. Dialogorientierte Benutzeroberflächen treten in ernstzunehmende Konkurrenz zu den herkömmlichen visuellen Interfaces, mit denen Smartphone-Nutzer bislang vorrangig interagieren.

2. Sprachgesteuerte Smart-Home-Assistenten

Der Amazon Echo hört immer mit und reagiert nur wenn man ihn „Alexa“ nennt. (Quelle: Amazon)
Tech-Trends: Der Amazon Echo hört immer mit und reagiert nur wenn man ihn „Alexa“ nennt. (Foto: Amazon)

Als Amazon Ende vergangenen Jahres seinen intelligenten sprachgesteuerten Heim-Assistenten Echo präsentierte, wusste ich sofort: So ein Gadget würde ich mir theoretisch auch zulegen. Seitdem beobachte ich sehr genau, was Amazon mit dem seit einigen Monaten in den USA erhältlichen Smart Speaker und dem auf diesem zum Einsatz kommenden Sprachassistenten Alexa anstellt. Ich tippe darauf, dass Apple und Google bald ähnliche Funktionen anbieten werden – entweder als Teil ihrer bestehenden TV-Boxen oder als eigenständiges Gerät.

In den heimischen vier Wänden ergibt es meines Erachtens nach viel Sinn, bestimmte Informationen und Routine-Abfragen in gesprochener Sprache zu beziehen. Zum einen ist man ungestört, zum anderen ist die eigene Wohnung einer der wenigen Orte, an denen sich das eigene Smartphone nicht immer in direkter Reichweite befindet. Und nicht zuletzt bietet ein persönlicher, sprachgesteuerter Heim-Assistent auch im Kontext des Smart Homes viele Vorteile. Etwa, indem man auf diesem Weg eine Lampe, die Heizung oder den Geschirrspüler auf Zuruf aktiviert. (Randnotiz: Meine Hoffnungen auf das Smart Home an sich sind eher niedrig, aber das ist ein anderes Thema)

3. Virtual Reality

Google Cardboard ist nichts weiter als eine einfache Pappbrille, erlaubt aber einen ersten Blick in die Möglichkeiten und die Faszination von Virtual Reality (Bild: Google)
Googles Cardboard ist eine einfache Pappbrille, erlaubt aber einen ersten Blick in die Möglichkeiten und die Faszination von Virtual Reality (Foto: Google)

„Für ein simples VR-Erlebnis braucht es nur Pappe und ein Smartphone.“

Die Einschätzung, wie massentauglich Virtual Reality (VR) dieses Mal ist, fällt mir zwar noch schwer, aber zweifellos ist das Thema so weit in das allgemeine Bewusstsein vorgerückt wie noch nie zuvor – angetrieben und beschleunigt von allerlei ernstzunehmenden Hardware-Vorstößen. Zudem zeigt Google mit seiner innovativen Cardboard-VR-Lösung, dass für ein simples VR-Erlebnis eigentlich nicht viel mehr erforderlich ist als ein bisschen Pappe und ein modernes Smartphone.

Mal angenommen, VR wird in den nächsten Jahren tatsächlich seinen großen Durchbruch erleben, dann bin ich extrem gespannt darauf, welche Auswirkungen das auf unsere Gesellschaft haben wird. Nahezu jeder Bereich unseres Lebens und Zusammenlebens könnte durch VR verändert werden. Ganz besonders hoffe ich darauf, dass VR den Journalismus aus seiner Finanzierungs- und Glaubwürdigkeitskrise befreit. Wenn das in den Medienberichten häufig polarisierende, aber irgendwie immer ferne, abstrakte Weltgeschehen durch VR-Geschichten plötzlich hautnah erlebt werden kann, eröffnen sich damit neue Erlösmodelle – und neue Verfahren, die Welt wirklich zu erleben und zu begreifen. Der VR-Film der New York Times über Geflüchtete zeigt, wohin die Reise geht.

4. Tesla und die Neudefinition des Autos

Auto der Zukunft: Tesla hebt Ansprüche auf diese Titel. (Screenshot: teslamotors.com)
Das Auto der Zukunft: Tesla hebt Ansprüche auf diesen Titel. (Foto: teslamotors.com)

Ich lebe extrem gut ohne ein eigenes Auto und plane auch nicht, mir in naher Zukunft eins anzuschaffen. Trotzdem fasziniert mich der fundamentale Wandel, der sich gerade im Automobilbereich vollzieht – auch deshalb, weil sich die aus anderen Wirtschaftsbereichen bekannte Geschichte der „Creative Destruction“ abermals wiederholt: Tesla, ein Newcomer aus den USA, führt die alteingesessenen Traditionsanbieter vor – speziell die aus dem Autoland Deutschland. Teslas Fahrzeuge können in Sachen Verarbeitung, Qualität und Zuverlässigkeit gemäß anekdotenhafter Berichte und einer aktuellen Umfrage noch nicht mit den Marktführern und ihren Edelkarossen mithalten. Trotzdem ist es Firmengründer Elon Musk gelungen, ein Elektroauto in ein Oberklasse-Statussymbol zu verwandeln, für das potente Käufer Mercedes, BMW und Porsche links liegen lassen.

Tesla schreibt gerade die Automobilgeschichte neu, zwingt die Konkurrenten zu eigenen schwergewichtigen Vorstößen ins Segment vernetzter Elektroautos und erfindet nebenbei noch völlig neue Geschäftsmodelle. Das Konzept, Software-Updates für Tausende Euro zu verkaufen, wird das Verständnis der Käufer davon, was ein Auto ausmacht, nachhaltig verändern. Nicht mehr länger geht es nur um die Fahrleistung und Optik, sondern auch um die Software. Wenn diese Software schließlich in einigen Jahren Fahrzeuge von Tesla anderen Herstellern vollständig autonom durch die Gegend bewegen kann, ist eine bahnbrechende Transformation der Automobilindustrie vollendet. Ein eigenes Kfz braucht dann niemand mehr.

5. FinTech

Mit diesen Bitcoin-Terminals will Pey aus Hannover die Kryptowährung unters Volk bringen. (Foto: Thomas Kupas)
Technologien wie Bitcoin und FinTech-Startups mischen die Finanzbranche auf. (Foto: Thomas Kupas)

„Um ihren ‚Tesla-Moment‘ kommt auch die Finanzbranche nicht herum.“

Manche mögen vom seit Jahren anhaltenden FinTech-Hype vielleicht nichts mehr hören wollen. Durchaus verständlich, denn viele der Versprechen, die mit der Einführung des Konzepts lanciert wurden, sind auch heute noch lediglich Zukunftsträume. Trotzdem habe ich große Erwartungen in die sich fortsetzende Verschmelzung der Sektoren Finance und Technologie. Zu viele Milliarden Euro zahlen Konsumenten und Handel Jahr für Jahr in Form direkter und indirekter Gebühren an Akteure der Finanzwirtschaft, ohne dafür moderne, zeitgemäße Leistungen zu erhalten.

Mit Hilfe von FinTech-Startups und -Lösungen, die die Dominanz der alten Akteure aufbrechen und sie zu eigener Innovation zwingen, kann sich auf beiden Seiten viel bessern: Die Kosten und Gebühren sinken, die Qualität, der Komfort und die Geschwindigkeit der gebotenen Leistung steigt. All das dauert seine Zeit, zudem bremsen (teilweise erforderliche) staatliche Regulierung sowie bestimmte Monopolstellungen die Entwicklung. Aber um ihren „Tesla-Moment“ kommt auch die Finanzbranche nicht herum, davon bin ich überzeugt. Gerade Bitcoin und besonders die zugrunde liegende Blockchain-Technologie sollte man in diesem Zusammenhang noch nicht abschreiben.

Wie seht ihr das? Welche Trends und Entwicklungen im Digitalbereich begeistern euch gerade am meisten?

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Weigerts-World-Kolumne, Virtual Reality

9 Reaktionen
Sören
Sören

Mich würde begeistern, wenn ich statt der Siri Stimme die von Priya haben könnte. Manchmal höre ich mir schon Artikel an, nur um ihr zuzuhören.

Antworten
Strax
Strax

Personal Assistants haben für die Großen der Branche ernomes Umsatzpotential.
Mir wird aber schlecht was dabei langfristig rauskommt:
Zukünfig werden wie im Suchmaschinen bereich ein Einziger oder einige wenige Anbieter den Markt dominieren. Solange die intelligenz des Assistants aber zentral durch den Anbieter kontolliert wird und sich nicht dezental durch die Masse oder eine Comunity definiert, steigen die Anbieter von einer heutigen Dominanz des Internets zu einer Dominanz über das gesamte Alltagsleben auf.

Diese Dominanz wird gekennzeichnet sein durch ein Aussterben an Kreativität und Vielfalt, da der Assistant durch den Anbieter gesteuert ist.
Zwar ist man auf den Assistant nicht angewiesen, aber es ist wie mit großen Monokulturen in einem Ökosystem: Die biologische Artenvielfalt nimmt auch außerhalb der Monokultur-Plantage ab.

Antworten
Taradino Cassat
Taradino Cassat

Hallo Florian,
folgende Suchergebnisse bekomme ich durch eine 2.5s Suche (Eingabe "Facebook" bei t3n-Suche")

"""
Facebook schafft sein nervigstes Feature ab

28.10.15 (t3n News) Facebook will seinen Messenger-Nutzern mit einem neuen Feature mehr Kontrolle über ihr Postfach geben. „Message Requests“ ersetzen den nervigen „Sonstiges“-Ordner, in dem Nachrichten oft … » weiterlesen

Facebook verpasst Unternehmensseiten neue Features

09.09.15 (t3n News) Facebook hat gestern ein Update für die Unternehmensseiten bekannt gegeben. Die Facebook-Pages sollen besser auf die mobile Nutzung abgestimmt und auf die jeweilige Branche angepasst werden können. » weiterlesen

Frontalangriff auf YouTube: Facebook baut eigenen Videobereich weiter aus

14.10.15 (t3n News) Facebook will sein Videoangebot weiter ausbauen und testet dazu verschiedene neue Funktionen. Damit wird es möglich beispielsweise mehrere Videos am Stück zu schauen oder einen Clip weiterlaufen zu … » weiterlesen

Die fiesesten Fragen, die dir Facebook im Vorstellungsgespräch stellt

08.10.15 (t3n News) Ein Job bei Facebook? Für viele ein Lebenstraum. Wer sich dort bewirbt, muss sich allerdings auf fiese Fragen im Vorstellungsgespräch einstellen. » weiterlesen

Hatespeech auf Facebook: So meldet ihr Hasskommentare richtig

11.09.15 (t3n News) Wer sich gegen Hatespeech auf Facebook stellen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Drei haben wir euch aufgeführt. » weiterlesen

Facebook at work: Zuckerbergs Social Intranet bekommt ersten Großkunden

27.10.15 (t3n News) Die Royal Bank of Scotland ist der erste Großkunde von Facebook at Work. Bis Ende 2016 sollen alle 100.000 Mitarbeiter des Finanzinstituts das Social Intranet aus dem kalifornischen Menlo Park … » weiterlesen

Auf dem Weg zur Suchmaschine: Facebook macht zwei Billionen öffentliche Beiträge zugänglich

23.10.15 (t3n News) Facebook erhält eigenen Angaben zufolge 1,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag. Diese will die Plattform mit der neuen Suche „Search FYI“ besser strukturieren und Inhalte in Echtzeit zugänglich machen. » weiterlesen

Wie cool ist das denn? Facebook testet temporäre und animierte Profilbilder
"""
Vielleicht dient dieses Resultat etwas der Erklärung, warum ich z.T. den Eindruck gewinne, t3n vehält sich zu Facebook, wie bspw. Engadget sich lange Zeit zu Apple verhielt. Man muss bestimmt nicht bei jedem Beitrag über FB gleich über den Schutz von Persönlichkeitsrechten (vulgo: Datenschutz) sprechen aber ein wenig mehr Kritik hielte ich bisweilen für angebracht.
Ich denke es gibt eine ganze Menge Unternehmen, die gerade in diesem Bereich einfach besser aufgestellt sind, die den ein oder anderen Bericht verdienen anstelle eines weiteren Artikels, a la "Facebook hat mal wieder ein cooles Feature".

Antworten
Taradino Cassat
Taradino Cassat

Es ist immer wieder erstaunlich, dass jede Story, die irgendwie mit Facebook zu tun hat, nicht nur völlig kritiklos von t3n betrachtet wird. Nein, sie wird mit künstlicher Begeisterung empfangen.
Ich finde das irgenwie....auffällig. Man hat fast den Eindruck, als klammere man sich förmlich an diese Plattform.

Antworten
Martin Weigert

Dass in einem von fünf Punkten auch eine Neuheit von Facebook Erwähnung findet, sollte angesichts der Tatsache, dass Facebook zu den größten Internetunternehmen der Welt gehört und damit schlicht auch zu den führenden Innovatoren im digitalen Bereich, wahrlich nicht verwundern. Es gibt keinen Grund, hier irgendwelche "auffälligen" Muster sehen zu wollen.

Antworten
Florian Blaschke

Woher das Gefühl kommt, wir würden Facebook „völlig kritiklos“ betrachten, erschließt sich mir wirklich nicht. Um nur drei Beispiele zu nennen:

http://t3n.de/news/washington-post-instant-articles-642632/
http://t3n.de/news/facebook-hatespeech-rassismus-extremismus-632084/
http://t3n.de/news/betrug-diebstahl-facebook-628332/

Und das ist das Ergebnis einer gerade mal zehnsekündigen Suche. Würde mich aber interessieren, wie der Eindruck bei Dir entstanden ist.

Antworten
JB
JB

Bei dem was Facebook, Google, Amazon, Microsoft und Konsorten da vorhaben, wird mir ganz anders. Viele Menschen regen sich über die Voratsdatenspeicherung auf, aber solchen Unternehmen wollen sie die Möglichkeit geben, bei allem was man im eigenen Hause spricht zuzuhören, auch ganz ohne richterlichen Beschluss.
Und diese Verherrlichung des Ausverkaufs unserer Privatspähre wird auch noch öffentlich gut geheißen.
Ist es mit der Bildung in Deutschland inzwischen so schlecht bestellt, dass kaum einer mehr darüber nachdenken kann, was hier eigentlich geschieht?
Die politische Strategie "haltet sie dumm, dann sind sie besser zu kontrollieren" funktioniert offenbar wirklich.

Antworten
Martin Weigert

Was schlägst du denn vor, was man stattdessen machen sollte?

JB
JB

Ich persönlich verweigere die Nutzung von Diensten wie Cortana, Siri und wie sie da nicht alle heißen. Ich lasse auch nicht in solchen Portalen wie Facebook oder Twitter meine privaten Hosen runter, um mich dann hinterher darüber zu beschweren, dass ich gestolkt werde.
Wenn jemand es wirklich braucht, per Sprachsteuerung seiner Waschmaschine zu sagen, wann sie loslegen soll, OK.
Der Markt wird durch Angebot und Nachfrage geregelt. Die Industrie versteht sich aber gut darauf, mit solchen Artikeln dort eine Nachfrage zu generieren, wo es eigtentlich keine gibt. Jede Technik hat in der Regel etwas Gutes, kann aber eben auch zu etwas Schlechtem genutzt werden. Die deutsche Politik ist seit vielen Jahren darauf ausgelegt, eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu schaffen. Die Reichen kontrollieren die Armen (Nein, ich gehöre nicht zu Armen).
Die Armut wächst, es gibt immer mehr Obdachlose, die Bildung geht den Bach runter.
Wenn die Gesellschaft all diese Dinge wirklich wollte, dann wäre das in einer Demokratie nun mal in Ordnung. Aber hier geht es um massive Beeinflussung und um flächendeckende Kontrolle. Das muss man nicht unterstützen, und ich für meinen Teil tue es auch nicht.

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen