Während in Deutschland die OMC und dmexco in vollem Gange sind, steigt in San Francisco die TechCrunch Disrupt. Um dort mitzumischen, müssen Gründer rund 3.000 US-Dollar auf den Tisch legen, was viele vom Glück nicht abhält.
Im Rahmen der Plenumsveranstaltungen gab es am ersten Tag zum Beispiel persönliche Gründergeschichten zu hören – und das nicht nur von Tech-Gründern wie Dave Morin von Path. Auch die Macherin von „The Honest Company“, einem Unternehmen für ökologisch wertvolle Babyprodukte, berichtete aus ihrem Leben. Dafür dürfte es zwei Gründe geben: Erstens ist Gründerin Jessica Alba als US-Schauspielerin eine echte Prominente und Celebrity-Startups ziehen immer. Zweitens wächst auch in den USA das Bewusstsein für Ökothemen, vor allem im alternativen San Francisco.
Das Herzstück bei der TechCrunch Disrupt ist aber der „Startup Battlefield“. 30 Startups konnten sich dafür qualifizieren, vor dem gesammelten Publikum ihr Konzept vorzustellen und Publikum sowie Investoren zu überzeugen. Die anderen Startups können sich zumindest in der Startup-Alley vorstellen, einer Art türkischer Markt mit Startups statt mit Hühnern.
Wir stellen euch die 30 für den Startup-Battlefield qualifizierten Startups vor, von denen am Mittwoch der Sieger gekürt wird. Hier sind die ersten zehn:
Lit Motors
Hinter dem C-1 des US-Unternehmens Lit Motors steckt ein zweirädriger Kabinenroller, der die Vorteile eines Motorrads und die Sicherheit eines Autos miteinander verbinden will. Die Kabine dient nicht nur als Wetterschutz sondern ist so konstruiert, dass der Roller nicht umfallen kann – auch nicht bei einem Unfall.
Famo.us
Mit famo.us können Nutzer ohne Programmier-Kenntnisse schicke 3D-Apps bauen und mit ihren Freunden teilen. „It is an entirely new vision of how to use javascript and 3D transform matrices to create gesture based apps that work in 3D space and operate at native speed“, erklären die Gründer.
Social Fortress
Social Fortress ist eine Art Bodyguard für persönliche Daten, die man im Internet erstellt und teilt. Die Anwendung sorgt dafür, dass – egal über welches soziale Netzwerk man kommuniziert – die Inhalte nur von den gewünschten Empfängern gesehen werden können. Selbst Facebook erhält nur einen verschlüsselten Text von der Facebook-Nachricht, die man an jemanden verschickt hat.
BrightContext
Die cloud-basierte Plattform BrightContext will Entwicklern die Berechnung und Darstellung von Echtzeit-Daten erleichtern. Die Anwendung kann zum Beispiel von TV-Sendern genutzt werden, die so in Echtzeit die bundesweite Verteilung von Zuschauermeinungen oder Wählerstimmen darstellen können. Auch Entwickler von Multi-Player-Spielen oder mobilen Apps gehören zur Zielgruppe.
Tovbot
Shimi ist ein musikalischer Roboter des US-amerikanischen Unternehmens Tovbot. In Verbindung mit einem Smartphone tanzt der Roboter zum Rhythmus von Songs und reagiert auch auf die eigene Stimme und Klatschen. Der kleine Begleiter lernt den Musikgeschmack seines Besitzers kennen und schlägt neue Musik vor – um dann gemeinsam dazu zu tanzen. Auch darüber hinaus zeigt der Roboter erstaunlich menschliche Züge und schüttelt oder nickt, je nach Anfrage, mit dem „Kopf“.
Queremos
Das brasilianische Startuo Queremos ist eine Art Kickstarter für Konzerte und andere Events. Nutzer, die eine bestimmte Veranstaltung sehen wollen, können im Vorfeld Geld zusagen, um so die Realisierung des Konzertes oder Theaterstückes zu ermöglichen.
ImpulseSave
Das Startup ImpulseSave ist das genaue Gegenteil vieler Anwendungen, die zum Impulskauf animieren. Über die Plattform des US-amerikanischen Unternehmens setzen sich Nutzer materielle Ziele und wann immer sie das spontane Bedürfnis haben, dafür etwas zu sparen – zum Beispiel wenn sie ein T-Shirt spontan doch nicht gekauft haben – können sie den gewünschten Betrag per SMS zurücklegen lassen.
PayTap
PayTap ist eine Plattform, über die Nutzer Rechnungen unkompliziert untereinander aufteilen können – egal ob es um das gemeinsame Mittagessen, Kosten für das Altersheim der Eltern oder um die eigene finanzielle Schieflage geht, bei der Freunde aushelfen wollen. PayTap ermöglicht verschiedene Bezahlmethoden und erfordert keine Registrierung.
Gyft
Mit der Smartphone-App Gyft können Nutzer Gutscheinkarten kaufen, verschicken und einlösen. Über eine Facebook-Verknüpfung lassen sich die Gutscheinkarten samt Nachrichten unkompliziert an Leute aus dem Freundeskreis verschicken. Außerdem können Anwender mit der App schon existierende Gutschein(plastik)karten hochladen und verwalten.
Fitiquette
Das Startup Fitiquette ist eine virtuelle Ankleidekabine. Nutzer kreieren eine virtuelle Schaufensterpuppe, deren Maße sie an die eigenen Maße anpassen. Anschließend lässt sich ausprobieren, welche Kleider und Kleidergrößen gut passen – in einer 360-Grad-Ansicht.
Für wen würdet ihr stimmen?









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