von , 11.09.2008

TechCrunch50: And the Winner is – Yammer

Im San Francisco Design Center Concourse ist gestern die dreitätige Konferenz Techcrunch50 zu Ende gegangen. Insgesamt 52 Startups aus verschiedenen Kategorien haben sich vorgestellt und sind von einer Jury bewertet worden. Als Gewinner steht nun der Microblogging-Dienst Yammer fest.
Yammer wird auch als "Twitter für Unternehmen" bezeichnet. Der Microblogging-Dienst ist ein weiterer Twitter-Klon und wurde von früheren Mitarbeitern von PayPal, eGroups, eBay und Tribe entwickelt. Als Hintergrund geben sie an, eine Lösung für den Informationsfluss innerhalb von Unternehmen schaffen zu wollen.

Als Twitter-Klon kann Yammer als Tool zum Informationsfluss und -austausch genutzt werden und dient gleichzeitig zur Ankündigung von Terminen, Nachrichten, Diskussionen und Projekten.
Die Statusmeldungen können mit Tags gekennzeichnet werden, so dass bestimmte Informationen filterbar werden. Neben der gesamten Kommunikation können auch einzelne Follower-Threads angezeigt werden, wodurch die Übersichtlichkeit z.B. bei Diskussionen erhalten bleibt.
Für einen monatlichen Betrag von $1 pro Netzwerkteilnehmer können sich Unternehmen die Administrator-Rechte an Yammer sichern. Damit können sie dann u.a. folgende, zusätzliche Funktionen nutzen:

  • anpassbares Logo
  • Management von Inhalt und Mitgliedern
  • Passwortvergabe
  • Session Einstellungen
  • definierbare IP-Bereiche für Netzwerke mit Zugangsbeschränkung
  • Erteilung von Administrator Rechten an bestimmte Benutzer

Darüber hinaus bietet Yammer auch alle von Twitter gewohnten Funktionen. Diese können kostenlos genutzt werden. Zum Test der zusätzlichen Funktionen steht eine dreimonatige kostenlose Trialversion zur Verfügung.

Als Knackpunkt könnte sich die Sicherheit von Yammer erweisen. Da es sich um eine webbasierte Anwendung handelt, laufen alle Informationen auch über den Server von Yammer. Inwieweit hier Unternehmen bereit sind sensitive Informationen auszulagern und über externe Server laufen zu lassen, wird sich zeigen. Denkbar wäre hier vielleicht auch eine Variante, die es ermöglicht firmeninterne Yammer-Server zu installieren.

Weitere Informationen zur TechCrunch50 finden sich hier.

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