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Techrules präsentiert E-Supersportwagen: Riesige Reichweite dank Turbinen-Lade-System

    Techrules präsentiert E-Supersportwagen: Riesige Reichweite dank Turbinen-Lade-System

E-Supersportwagen. (Foto: Techrules)

Das chinesische Unternehmen Techrules will beim Genfer Automobilsalon einen E-Supersportwagen vorstellen, der eine Reichweite von über 2.000 Kilometern erreichen soll. Das Erfolgsrezept: ein Turbinen-Lade-System.

Techrules kündigt E-Supersportwagen-Konzept an

Noch ist alles recht nebulös, was Techrules da in der Hinterhand haben will. Das chinesische Unternehmen lüftet den Vorhang nach eigenen Angaben am 1. März auf dem Genfer Automobilsalon. Dann soll die innovative und reichweitensteigernde Turbinen-Lade-Technologie für Elektrofahrzeuge (TREV – Turbine-Recharging Electric Vehicle) vorgestellt werden. Das System kommt zuerst in einem E-Supersportwagen-Konzept zum Einsatz.

Techrules: E-Supersportwagen wird erst Anfang März enthüllt. (Foto: Techrules)
Techrules: E-Supersportwagen wird erst Anfang März enthüllt. (Foto: Techrules)

Bisher ist die Reichweite eines der größten Herausforderungen von Elektroautos. Gerade erst haben Opel und Volkswagen mit Ampera-e und E-Golf neue E-Modelle angekündigt, bei denen die Reichweite rund 300 Kilometer betragen soll. Anschließend müssten die Autos wieder an die Steckdose. Ist kein Schnellladesystem in der Nähe, dauert einmal Vollladen bis zu neun Stunden.

Dieses Problem will Techrules gelöst haben – und zwar durch eine seit den 1950er-Jahren bekannte Technologie: die Gasturbine. Mit dieser soll auch der E-Supersportwagen ausgerüstet werden, zusätzlich zu den Akkus. Dank diesem Range-Extender soll die Reichweite des Gefährts auf über 2.000 Kilometer gesteigert werden. Auch nicht schlecht: Der Wagen soll eine Leistung von 1.044 PS (768 kW) erreichen.

Techrules: Revolutionäre Technologie?

Ähnliche Reichweiten-Verstärker nutzen schon jetzt Fahrzeuge wie der BMW i3, dieser allerdings kombiniert den Elektroantrieb mit einem Verbrennungsmotor. Die Reichweite bei dem aktuellen Modell wird dadurch von rund 160 auf rund 300 Kilometer gesteigert. Sollte Techrules mit seiner Technologie wirklich 2.000 Kilometer Reichweite ermöglichen, wäre das tatsächlich „revolutionär“, wie das Unternehmen sein Turbinen-Lade-System in einer Pressemitteilung nennt. Allerdings muss Techrules erst einmal den Nachweis erbringen, dass die Technologie und das Elektroauto auch halten, was sie versprechen.

via www.golem.de

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2 Reaktionen
Temporäres Problem
Temporäres Problem

Man kann und wird ja Strom laden wo immer es geht. Aber wie üblich und z.b. bei schnellem Internet welches für 20% der Bevölkerung (nicht der Fläche!) nicht verfügbar ist, baut man natürlich in Berlin 1000 Ladestationen und in Brandenburg dann nur 3 Stück statt geregelte Ausbau einzuführen damit flächendeckend prozentual zur Bevölkerungsmenge die Ladestationen vorhanden sind..

Die Presse interessiert sich für viele Themen nicht und Politiker (wie bei Preisgerechtigkeit) dann auch oft genug erst wenn es in großen Zeitungen aufgegriffen wird....

Was überall fehlt ist, was das Ding tankt ? Benzin ? Autogas ? Erdgas ? Propan ? Butan ? Alkohol ?

Warren Buffet meinte als die Erdgas(Nat-Gas, Mit "Gas" bezeichnet der Amerikaner "Gasoline" und somit "Benzin")Preise etwa bei 4$ lagen, das man überlegen muss, ob man nicht jeden Motor mit Erdgas betreibt. Sowas sind dann Dauer-Verträge mit garantierten Versorgungspreisen über die Laufzeit der Motoren (bei Buffet halt Eisenbahnen) also vielleicht 20-40 Jahre.

Die Rückkehr der Kleinkraftwerke oder meine Idee des PC-in-da-Pocket (welche heute hier in einem Artikel aufgegriffen wurde) bedeutet ja das Groß-Technik ("Groß-Rechner" oder sogenannte "Kleinrechner" welche ein Zimmer belegten glaube ich) immer kleiner wird. Und bei Fabriken kommts auf jedes Prozent Wirkungsgrad an. Beim Prius ist wohl auch Benzin-Motor verbaut. Aber der versorgt den Stromkreis und arbeitet immer am optimalen Betriebspunkt was dort vermutlich Getriebe usw. einspart und besseren Wirkungsgrad bringt als wenn man den ungeschulten Fahrer aufs Gaspedal treten und die Gänge mit der Hand einstellen lässt.
Die Leute haben zu Recht Angst, in Transylvanien mitten im Wald oder Wüste nachts im Dunkeln zu stranden und zu Enden wie bei Akte-X oder Horror-Filmen. Speziell in USA mit den langen Strecken und vermutlich gigantischen Abschlepp-Kosten will man das wohl nicht.
Und wo Loader-Stations verfügbar sind, tankt man auch nicht nach. Zu sehr kritisieren würde ich also eher die Discounter wo es bisher keine Loader für die EBikes gibt und auch keine für die E-Autos auch wenn die hier noch gar nicht verbreitet sind.
google: site:www.heise.de 7500 elektro autos deutschland
google: site:www.heise.de elektro autos deutschland zugelassen

Das ist also hier eher nur eine temporäre Notlösung bis zur Verfügbarkeit guter Akkus und Loader-Stations.

Davon abgesehen sind Supersportwagen bekannt dafür, aus einem Liter Benzin oder was die halt tanken das meiste herauszuholen. Davon müssten die normalen PKW lernen aber der Preisdruck und desinteressierte Regulatoren sind z.B. auch an Obdolozenz(?) u.ä. nicht nennenswert interessiert.

Bald wird ein Tankstellensterben eintreten. Die Politik ist natürlich "völlig überrascht" und die Boni-PKW-Firmen müssen mit Zilliarden gerettet werden.
E-Bikes haben sich OHNE Subventionen innerhalb 1-2 Jahren durchgesetzt und werden bei Stadtfesten und Bike-Veranstaltungen oder vor dem Supermarkt selber nachzählbar mit 10%-20% Anteil kalkuliert...

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Stefan
Stefan

Die 2000km Reichweite an sich sind nicht spektakulär, wenn auch weit mehr, als normale Autos gleich welchen Antriebs schaffen. Es existieren auch Atom-getriebene U-Boote, und natürlich wundert sich niemand ernsthaft, dass diese wenige Sprit brauchen als "normale", bei gleichzeitig höherer Reichweite.

Für mich ist das Marketing mit Reichweite die durch Verbrennung fossiler Energien erkauft wird einfach nur verlogen, bestenfalls scheinheilig. Das führt den eigentlichen Sinn eines E-Antiebs ad absurdum, auch wenn es sicherlich mittlerweile echte "E-Antrieb Fans" gibt. Es ist trotzdem schade, dass die Medien auf diesen Marketing-Zug aufspringen, und keine eigenständige Kritik in dieser Richtung anbringen.

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