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Tesla: Arbeiter klagen über zu niedrige Löhne und schlechte Bedingungen

    Tesla: Arbeiter klagen über zu niedrige Löhne und schlechte Bedingungen
Tesla Model 3 SN1. (Foto: Elon Musk)

Kurz nach den ersten Auslieferungen von Teslas neuem Model 3 und pünktlich zur Bekanntgabe der Quartalszahlen fordern Tesla-Arbeiter höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Tesla: Beschwerden über zu geringe Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen

Tesla sorgte in den vergangenen Tagen vor allem für positive Schlagzeilen. Für die ersten ausgelieferten Model 3 gab es positives Feedback, der Umsatz im zweiten Quartal konnte verdoppelt werden. Mitten in die guten Nachrichten für Tesla und dessen Chef Elon Musk platzte die Veröffentlichung eines Briefs von Arbeitern des Unternehmens an den Verwaltungsrat. Zuvor hatten sich offenbar Beschwerden der Tesla-Arbeiter über zu geringe Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen gehäuft.

Schlechte Arbeitsbedingungen in den Fabriken? Elon Musk bei der Präsentation des Tesla Model 3. (Foto: dpa)

In dem Brief forderten die Arbeiter unter anderem, dass der Verwaltungsrat ihnen Informationen über die geplante Gehaltsentwicklung sowie zu Beförderungen und Arbeitsschutzmaßnahmen geben solle, berichtet die österreichische Tech-Website Futurezone. Zudem wurde gefordert, dass Mitarbeiter, die eine Gewerkschaftsniederlassung in einer der Fabriken des Unternehmens gründen wollten, keine Repressalien zu befürchten hätten.

Im Vergleich zu den Durchschnittslöhnen in der US-Autoindustrie zahlt Tesla wenig. Das Startgehalt in den Tesla-Fabriken soll bei rund 18 US-Dollar pro Stunde liegen. Im Schnitt werden in US-amerikanischen Autofabriken 25,58 US-Dollar gezahlt. Zudem wurden in dem Schreiben an den Verwaltungsrat die häufig vermeidbaren Unfälle kritisiert. Das senke die Moral und traumatisiere die Mitarbeiter, wie Michael Catura, einer der Unterzeichner des Briefs erklärte.

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Tesla: 1.800 neue Reservierungen für das Model 3 täglich

Tesla hatte in der vergangenen Woche die ersten neuen Model-3-Fahrzeuge ausgeliefert und seitdem täglich nach eigenen Angaben 1.800 neue – unverbindliche – Reservierungen verbuchen können. Insgesamt sollen in den vergangenen Monaten laut Elon Musk 518.000 Vorbestellungen getätigt worden sein, eine hohe Zahl der Reservierungen seien aber schon wieder storniert worden. Unter dem Strich stehen aktuell 455.000 Bestellungen zu Buche.

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Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Im abgelaufenen zweiten Quartal hatte Tesla seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal auf 2,79 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln können. Allerdings wurden von den Fahrzeugen vom Typ Model S und Model X im Dreimonatszeitraum nur 22.000 ausgeliefert. Im kommenden Jahr will Tesla eigenen Angaben zufolge 500.000 Fahrzeuge vom Typ Model 3 produzieren. Der Quartalsverlust stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 293 auf 336 Millionen US-Dollar.

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Eine Reaktion
lola
lola

Amerika First und jetzt maulen die rum.
Dann werden Donald und seine Freunde doch wieder illegale Mexikaner beschäftigen. Die sind billiger und nach den vielen Abschiebungen von Väter und Mütter amerikanischer Kindern beschweren die sich ganz sicher nicht.

Make Amerika greater

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