Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Tesla Model 3: Elektro-Crossover kommt für 32.000 Euro

    Tesla Model 3: Elektro-Crossover kommt für 32.000 Euro

(Foto: Shutterstock)

Tesla-Chef Elon Musk setzt große Hoffnungen auf das Model 3. Der kompakte Elektro-Crossover soll noch im März vorgestellt werden. Musk verspricht „ein sehr stimmiges Auto zu einem erschwinglichem Preis“.

Tesla Model 3 soll 32.000 Euro kosten

Tesla-Chef Elon Musk drückt nicht auf die Bremse. Nachdem sein Unternehmen durch die aufsehenerregende Autopilot-Funktion zuletzt quasi zum medialen Dauerbrenner avancierte, hat der 44-Jährige jetzt neue Details zum geplanten Kompakt-Elektroauto Model 3 preisgegeben.

Tesla-Chef Elon Musk: Das Model 3 soll die Tür zum Massenmarkt endgültig aufstoßen. (Foto: TeslaClubBE / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Wie Musk CNN sagte, sei das für spätestens 2018 erwartete Fahrzeug als abgespecktere Version des Model S vorgesehen. „Es wird über etwas weniger Schnickschnack verfügen, dafür aber auch deutlich günstiger angeboten werden. Es wird ein sehr stimmiges Auto zu einem erschwinglichem Preis“, versprach Musk am Rande eines Pressevents in Hong Kong.

Erschwinglich heißt in diesem Fall: 35.000 US-Dollar. So viel nämlich soll das Model 3 in der Grundausstattung und vor dem Aufschlag von Steuergeldern kosten. Umgerechnet sind das rund 32.000 Euro. Mit dieser Preiskategorie will Musk die Tesla-Fahrzeuge endlich auch für den Massenmarkt attraktiv machen.

„Gut möglich, dass wir einen Elektro-Pickup bauen“

Viele Details zum neuen Model 3 sind bislang kaum bekannt. Nur die Reichweite soll sich mit mindestens 320 Kilometer auf dem Niveau der Limousine Model S und der SUV-Variante Model X bewegen. Eine Vorstellung des neuen Stromers wird für März erwartet.

Darüber hinaus äußerte sich Musk auch zu Spekulationen darüber, Tesla könnte schon bald auch ins Geschäft mit strombetriebenen Pickups einsteigen. „Ich denke, es ist gut möglich, dass wir zukünftig einen Pickup bauen“, so Mask im Gespräch mit CNN. Dies sei ein „logischer Schritt in der Zukunft“.

Finde einen Job, den du liebst

9 Reaktionen
Disruption
Disruption

@Guido: Danke für die Ergänzungen. Simple Drei-Satz-Rechnungen fehlen in der Presse häufig oder auch bei Höhle der Löwen usw.
Wichtig ist das man mit den 320 km auch den Tag durchhält. Und das auch wenn man eine Nacht lang im Schnee auf der Autobahn feststeckt oder eine Brücke oder Autobahn-Auffahrt gesperrt ist oder eine Landstraße weil ein Baum umgefallen ist oder eine Autobahn weil ein Groß-Unfall wegen Glätte bei Winter-Einbruch passiert ist. Da hat man schnell 50 km mehr auf dem Tacho und die Kunden haben sicher oft diese großen (360Volt?) Steckdosen aber keiner ist vorbereitet wohingegen den Laptop oder Handy an einer normalen Steckdose zu laden ganz normal ist.

70.000 km/Jahr / 350 Tage/Jahr = 200 pro Tag
70.000 km/Jahr / 200 Tage/Jahr = 350 km/Tag. Für Gewerbe wäre also nett wenn es Kombi-Modelle und auch fest verbaute oder flexibel einbaubare Zusatz-Akkus gibt. Und halt nicht nur diese Range-Extender welche wie ein Anhänger hinterm Auto hinterher fahren und als eines der wenigen Gegenargumente von der Desinformation gehyped werden damit man lernt, E-Autos hätten fette Anhänger hinten dran wenn man ins nächste County fahren will.

Vom Handy ist man gewöhnt das die Akkus nach 1 Jahr oft ausgelutscht sind und nachgekauft werden müssen. Die Frage ist wie seriös Teslas Zahlen sind.

Und auch Danke das du auf die Mobilitäts-Garantien hinweist. Ein US-Auto-Schrotter meinte mal, Autos jünger als 5(? 7?) Jahre kauft er nicht zum Ausschlachten und Ersatzteil-Weiterverkaufen an weil die Leute Mobilitäts-Garantie hätten und Autos älter als 10(?) Jahre würde keiner mehr reparieren.
Nur dank USA-Netflix sind die meisten Mediatheken monatlich kündbar während Freiheit für manche Freiheits-Parteien wohl "24-Monats-Verträge" bedeutet. Dank Tesla setzen sich die US-Mobilitäts-Garantien evtl. auch in Deutschland durch. Die KFZ-Mechaniker sollten daher nicht mehr ausbilden bis ihre Lebens-Löhne gesichert sind... Und die tausenden vermutlich dann überflüssigen Jobs an den Auto-Produktions-Straßen sollten besser mal dann auf KFZ-Mechaniker umschulen und ihre eigenen Produkte beim kleinen Kunden reparieren lernen... Diese Jobs sind nicht zu retten...

Die Presse-Artikel könnten also durchaus um ein paar simple Informationen ergänzt werden. Aber wie durch ein Wunder fehlen diese Infos dann vermutlich wieder in der nächsten/übernächsten/überübernächsten/... Agentur-Meldung zum Tesla-3 und müssen immer und immer und immer wieder vom Forum ergänzt werden. So funktioniert die Desinformation im Sinne des Systems. Und der Fortschritt wird verzögert und wir müssen es wie üblich bezahlen...

Service wie Winterreifen, Waschen usw. fällt aber auch beim Tesla an. Aber eine Kosten-Nebeneinanderstellung der Autosorten (Benzin, Diesel, AutoGas, CarGas, E15, E10, Ethanol, Tesla) wäre mal ganz nett. Geisteswissenschaftler und Diplom-Reporter scheuen leider vielleicht Zahlen :-((( Das wäre eine Aufgabe für die Steuerberater und somit Datev weil sie ihre Kunden ja korrekt über das Investment für Abschreibungs-Investitionen informieren müssen und anhand der Tank-Quittungen und Reparatur-Rechnungen HAARGENAU die wahren Kosten und Wiederverkaufs-Preise usw. aller deutschen Gewerbe-KFZ über die komplette Lebenszeit in der Firma kennen so wie auch die Sparkassen als Geldgeber. Da braucht man kein Big Data für. Die Wahrheit ist da draussen. Aber die Presse fragt sie nicht an.

Antworten
Disruption
Disruption

Danke für die Preis-Erläuterungen. Die Presse rezitiert ja gerne aus den Agenturmeldungen und selber mitdenken oder Nachfragen oder Eigenanteil ergänzen ist nicht so üblich.

Im TV sind öfters ja Leute die in USA Autos kaufen und dann per Container (im Vergleich zu Paketen per Post :-((( sehr billig) importieren. Allerdings muss man auch Formalitäten erledigen usw. und zahlt dann aus vermeintlicher Schlauheit FETTE Lernkosten.
Die Frage ist jetzt ob jeder arme Amerikaner den Zuschuss bekommt und das Auto sofort bei Ebay oder an die Exporter weiterverkaufen kann (ähnlich wie Pachinko-Auszahlungen in Japan) oder ob das Auto im Lande bleiben muss.

Davon abgesehen ist der Preis aber nicht die untere Stufe der Pyramide sondern vielleicht eher für Leute (=Mittelstand) die sich zwei Autos leisten können. Es wäre also schön, wenn die Presse gleichpreisige Autos benennen würde. Das macht man bei Handies und Grafik-Karten und CPUs und Festplatten usw. ja auch...

Aber egal wo Tesla ausserhalb der oberen 1%-10% ansetzt: Ein Benzin-Auto macht dann deutlich weniger Sinn. Mal sehen ob die Verbände usw. die Zahlen auf den Tisch legen und man sieht ob und wann der E-Tesla besser ist.
Wer Diesel-PKW kauft bzw. solche Kalkulationen macht, fährt oft auch viel. Da sind die 320 km vielleicht ein KO-Kriterium. Wer Strom selber erzeugt lebt von den Einspeise-Subventionen vielleicht ganz gut und verbraucht den Strom daher vielleicht nicht für sich selber. Ich wollte schon ewig das man statt Einspeisung den Strom selber verbraucht und man für 50 Euro Aufpreis jede ehrbare weisse Ware oder Elektro-Geräte als 12/24/...-Volt-Version bekommen oder günstig nachrüsten kann anstatt für x-hundert-Euro teuer die Einspeise-Hardware zu kaufen und vermutlich ständig Umsatz-Steuer-Erklärungen machen zu müssen. Erst wenn die Einspeisung zu wenig einbringt wird es wohl interessant. Oder wenn die Strompreise wegen Knappheit (wegen der E-Autos) steigen. An vielen Mehrfamilienhäusern sieht man die Lüftung für den Wäschetrockner oder Dunst-Abzug an den Häuserwänden. Aber bisher kein Kühlschrank/Kühltruhe ist aussen angeschlossen um von draussen Kälte zu kriegen. Auch leider nicht bei den Discountern.

Auch mal sehen ob und wie der Tesla hier bepreist sein wird. US-Firmen und Kickstarter-Projekte kalkulieren oft für Single-Männer mit viel Geld... Auch lernen US-Firmen oft ungern dazu und mussten daher die vor Ort besseren Samwer-Firmen (Groupon, Alando/Ebay,...) aufkaufen. Siehe Walmart die in Deutschland schliessen mussten und jetzt auch in USA. Dort (wie aktuell auch schon in UK) machen sich jetzt Aldi und Lidl breit. In USA sind die Strecken länger als hier oder vielleicht Hongkong, Singapur,... Hier sind im Privatbereich 320 km evtl für 80-90% der Leute ausreichend.
Und egal wo der Tesla preislich ansetzt. Er wird die konkurrierenden Auto-Sorten im Privat-Bereich vermutlich relativ überflüssig machen. Die Presse fragt die Auto-Firmen und Betriebsräte aber nicht ob die Produktions-Straßen und tausenden von Jobs das einkalkuliert haben und diese verdrängten und "aussterbenden" Auto-Modelle ohne Subventionen wegstecken können. Keiner ist mal wieder vorbereitet. Wir müssen alles bezahlen...

Die Sparkassen finanzieren die ganzen Autos. Daher wissen die statistisch (und ohne jegliche "Big-Data"-Zillionen-Ausgaben) haargenau die Lebenszeiten und Wartungs-Kosten aller Automodelle. Leider werden diese Daten nicht genutzt um das Volk im Sinne der Sparkassen-Ziele (Gemeinnützigkeit und Förderung der Umgebung !) zu optimieren. Dann würde man dank Statistik schnell erkennen wie lange E-Teslas laufen und wie hoch die Wiederverkaufswerte sind, und ob und welche Kredithöhe bzw. Endkundenpreis berechtigt wäre. Und praktisch jedes Grundstudium braucht einen Statistik-Prüfung/Leistungs-Nachweis. Nach dem Studium ist Statistik wohl nicht mehr wichtig für systemtreue Zahnrädchen...

Wenn Tesla ausverkauft ist oder jahrelange Lieferzeiten hat, könnte man auch auf die Idee kommen, Teslas nicht mehr exklusiv zu verkaufen sondern on-demand per Handy zu vermieten. Teslas Software funktioniert schliesslich. Nennt drei erfolgreiche deutsche IT-Groß-Projekte... Na also.
Auch kann Tesla am Großhandel für 60(?) Euro pro MEGAWATT !!! Strom einzukaufen, Power-Stations an den Stromtrassen/neben den Trafo-Häusern aufzubauen um keine teure letzte Meile zu haben und somit das Volk günstiger mit Strom zu versorgen als von zu Hause an der Steckdose...
http://www.taz.de/!5150361/ Eine bessere Quelle zu den wahren Strompreisen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.
Tesla ist schlau. Vor meinen Handy-Anbieter-Shops überall in Deutschland kann ich hingegen nicht per WiFi Updates ziehen und soll lieber UMTS/GSM/EDGE dafür benutzen... Tesla nutzt hoffentlich die letzte-Meile-Arbitrage um Power-Stations aufzubauen und dem Volk den wahren Strompreis ohne Mindermengen-Aufschläge und ohne Letzte-Meile-Abschreibungen zu bringen.... Stromtourismus ist wie Benzin-Tourismus: Man lädt günstig an der Powerstation das Auto voll und versorgt zu Hause alle 12-Volt-Wohnzimmer-Geräte oder den Laptop usw. dann mit dem Tesla-Strom statt 30(?) Cent pro KiloWatt zu zahlen...
Je nach Bedarf könnte sich dann auch ein Tesla/BMW/Daimler-Powerpack lohnen. Leider sind die Haushalts-Geräte oder auch alle Elektronik-Geräte, Laptop, Monitore usw. immer noch nicht auf 12/24-Volt ausgerichtet :-(

Die Frage ist ob Tesla-Boni-Manager auch so schlau sind oder im Ausland wie so viele US-Firmen oft an Trivialitäten scheitern oder vielleicht boni-basierte Anpassungs-Probleme haben. Oder ob sie über Bande aufgekauft und wie Summly, beliebte 3D-Drucker, Skype und Paypal danach nicht mehr weiter-entwickelt werden damit das Establishment weiter gut kassieren kann und dem Volk Vorteil vorenthalten wird...
Aber die Ölscheichs haben (so wie damals diese Videothekenkette die Netflix für 50 Mio aufkaufen und stagnieren hätte lassen können wie es mit Paypal oder Skype passiert ist) den Zeitpunkt wohl verpasst und Benzin bleibt vielleicht dauerhaft billig. Und trotzdem haben wir seit den 70er Jahren jedes Jahr weniger in der Tasche... Danke Regierung. Danke Presse. Danke Gewerkschaften. Danke Betriebsräte. Danke Schulen.

Antworten
Wolfgang Lipschus
Wolfgang Lipschus

Warum ein Titel mit falscher Preisangabe?
In Deutschland veröffentlichen wir immer noch Brutto-Preise. Und von allein kommt das Fahrzeug auch nicht nach Deutschland. Rechnet man die eindeutigen 19 Prozent Umsatzsteuer sowie den beim Model S praktizieren Aufschlag von US-Dollar auf Euro hinzu, erwarte ich einen Startpreis von 39.000 Euro. Im Vergleich zum Schwestermodell noch immer sehr interessant. Ich bin gespannt.

Antworten
Nate
Nate

US-Preisankündigungen enthalten normalerweise bereits den Steuernachlass von 7.500 Dollar. Sind wir schon bei 42.500 Dollar. Also 39.200 Euro. Plus Mehrwertsteuer, die in den USA auch nicht mit angegeben wird. Sind wir bei 46.650 Euro. Rechnen wir noch ein bisschen Marge raus, weil Tesla ja die Masse erreichen will, kommen wir mit ein bisschen Glück auf unter 40k. Also nix mit erschwinglich für die Masse.

Antworten
Kian
Kian

Wenn Du dadurch pro Jahr 1000 EUR Benzin sparst ist es durchaus erschwinglich. Ich hatte vor Tesla ca. 1500 EUR Benzinkosten, jetzt ca. 500 EUR Stromkosten. Wenn man den Strom dann auch noch selber produziert wirds noch günstiger.

Antworten
Teki

Alles was unter EUR 40.000,00 ist, wäre beim Model 3 mehr als günstig, weil Sie die Verbrauchskosten mitrechnen müssen. Ich spare beim Model S samt Sachbezug derzeit rund EUR 12.000,00 pro Jahr gegenüber einen Verbrenner von EUR 40.000,0.

Also wenn das Model 3 ca. 40.000,00 kostet, konkurriert es mit Verbrennern rund um die EUR 20.000,00 - und da wird keiner mithalten können.

Antworten
Anon
Anon

Nein, die 35k USD sind explizit ohne die 7,5k Steuerabzug gerechnet. Also 28k wenn man das berücksichtigt. Der Bonus wird dann aber wohl eh bald auslaufen, der ist begrenzt.

Antworten
Guido

Die Rechnung geht schon gut auf da ja 7 Jahre Garantie und somit keine Service kosten. Dann keine KFZ Steuer. Und zusätzlich verbrauche ich pro Jahr nicht wie jetzt gute 10k Euro für Diesel. Unser Konzern überlegt schon die Company Cars in den nächsten Jahren umzustellen. Ich fahre ca. 70k km im Jahr. ...

Antworten
Disruption
Disruption

Früher hat man an PCs nur einzelne Teile ausgetauscht und den Rest behalten: Festplatte, CD-Rom-Laufwerk, CPU, RAM-Speicher, Mainboard...
Für die günstigeren E-Autos sollte das auch gelten. D.h. man wandelt das sportliche Gehäuse auf z.b. Familienkombi um oder tauscht nur die Akkus oder nur den Motor aus. Mit E-Autos geht das vielleicht besser als mit den klassischen Auto-Modellen wenn man schlau ist und es vorher einplant statt Wegwerf-Gesellschaft. Bei IKEA sind manche Dinge seit 30 Jahren auch baugleich und somit modular erweiterbar. Auch weil die Autos dann Google oder Tesla gehören und nur noch on demand an die arme Bevölkerung ohne Parkplatz und ohne Garage vermietet werden, wäre schlau wenn Wirtschafts-Minister längere Lebenszeit und Weiter-Nutzbarkeit besser belohnen als Wegwerf-Autos.

Ich dachte der $30k-Tesla sollte erst nächstes Jahr oder so kommen und im Text steht ja auch 2018. Er hat ja neulich schon Video-Werbung gemacht. Evtl. um Investoren zu beruhigen.
Schade das sich das keiner gefragt hat. Evtl gehts darum, vor der Rezession die Anleger zu beruhigen.

Ich würde auch die Regierung und Bundesländer schriftlich anfragen ob und wie der erhöhte Strombedarf gedeckt werden soll. Oder ob wie in der Plan&Mangelwirtschaft die Rationierung per intelligentem Stromzähler eingeführt wird. Und ob die Regierung darauf vorbereitet ist oder ob wir mal wieder alles mit Abwrackprämie2.0 bezahlen müssen. Also fragt man auch die Auto-Konzerne und Strom-Konzerne danach oder auch die Banken die mit Auto-Krediten usw. viele Geschäfte machen. Das sind dann dicke Scoops in der Schublade und viele Schlecht-Planer müssen dann zurücktreten und kriegen eine gute Pension/Abfindung/Weiterbeschäftigung/... . Hat die Regierung den Wegfall der Benzinsteuer-Milliarden schon einkalkuliert ? Was passiert mit den Grundstücken und den Händlern wo jetzt Autos verkauft werden ? Was machen die Auto-Diebe ? Was machen die Versicherungen wenn endlich das digitale Grundbuch existiert und man einen Tesla einfach nicht mehr klauen kann wie es mit Handies und Unterhaltungs-Elektronik schon heute ginge weil alles MAC-Adressen oder digitale Serien-Nummern hat und regelmäßig Updates aus dem Netz zieht. Gibts also günstigere E-Car-Versicherungen weil das Risiko dauerhaften Diebstahls vermutlich quasi Null wird ? Was machen die Tankstellen-Konzerne und freien Tankstellen ? Was machen die Auto-Teile-Händler ? Oder sind im E-Tesla auch Bosch und INA(?) verbaut wie vermutlich bisher in vielen Autos hier ?

Autos halten hier wohl ca. 8 Jahre. D.h. 12.5% Ersatz also Neukauf pro Jahr. Wenn ein E-Tesla 1 Jahr länger hält, hat die Autobranche 10% weniger Umsatz pro Jahr... Mal davon abgesehen das die Benzin-Wagen dann wohl schnell keiner mehr haben will so wie vielleicht damals die Trabbis&Wartburgs. Das Benzin wird ja vermutlich nicht billiger. Und vor wenigen Jahren kam heraus das Benzin und Diesel wohl in einem festen Verhältnis zueinander produziert werden. Daraus ergeben sich dann massive Markt-Ungleichgewichte und vermutlich Mangel und/oder Überangebot der anderen Sorte. Also muss man auch die Benzin-Konzerne und Raffinerien und Heizöl-Händler mal anfragen... und auf das Problem hinweisen.
Diesel ist eher für weite Strecken oder gewerbliche LKW, Nutzfahrzeuge, Kräne, Baugeräte, Trecker, Landmaschinen... mit langen Lebenszeiten so das dort der Ersatz langsamer stattfinden dürfte. Dort wäre auch sehr sinnvoll, die Motoren durch E-Motoren zu ersetzen weil das Drumherum (Hebe-Bühnen, Kräne, Werkzeuge, Landmaschinen,...) oft ja das Wertvollere ist.

Wenn der Billig-Tesla kommt, will keiner mehr Benzin-Autos und die Verluste beim Volksvermögen werden ähnlich hoch wie damals bei den neuen Markt Aktien. Denn man kann seinen PKW vielleicht fast nur noch verschenken, egal ob Klima-Anlage, Hifi-Anlage, Standheizung usw. verbaut ist. Die gute Presse würde jeden Neuwagen-Käufer warnen und die Sparkassen müssten es in die Auto-Kredite einkalkulieren weil die gute Presse sie auf das Risiko informiert hat. So wie damals als die CDs aufkamen oder die DVD-Player oder die Flach-Bildschirme oder die Autos und die vorhergehenden Techniken quasi ausstarben (VHS-Rekorder, Röhren-Monitore/TVs, Pferde-Wagen) oder zu einer kleinen aber durchaus profitablen Nische (Pferde, Schallplatten) wurden. Oder so wie als diese neuen Profi-Macs(für Ton-Studios usw.) mit Thunderbolt statt FireWire herauskamen.

Die Benzin-Autos wandern dann nach Afrika und weil keiner mehr Benzin braucht, kann dort jeder günstig tanken und fahren und das CO2 wird noch mehr und noch mehr tropische Viren und Krankheiten oder auch Tier-Arten kommen dank Klima-Erwärmung ins Land. Und wir müssen wie immer alles bezahlen.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen