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Tesla Model 3: Das sagen die ersten Tests zum iPhone auf Rädern

Mit viel Show hat Tesla das Model 3 an Vorbesteller übergeben. Zuvor konnten Journalisten den neuen Stromer bereits Probe fahren. Die ersten Eindrücke? Begeistert wie nie.

Mit einem Rockstar-Auftritt hat Tesla-Chef Elon Musk am Freitag die ersten 30 Exemplare seines Model 3 an Besteller übergeben. Nahezu zeitgleich veröffentlichten auch zahlreiche Fachmedien ihre Testberichte zum neuen Elektrofahrzeug, das mit einem Grundpreis von 35.000 US-Dollar den Weg in den Massenmarkt finden soll.

Tesla Model 3 geräumiger als erwartet

Das 15-Zoll-Display soll die zentrale Anlaufstelle für alle Informationen im Tesla Model 3 sein. (GIF: The Verge)

Exklusiv vorab konnte das US-Automagazin Motortrend das nun serienreife Model 3 einer Probefahrt unterziehen. Abseits der bereits bekannten Spezifikationen zeigte sich Chef-Reporter Kim Reynolds besonders vom Interieur beeindruckt. „Tesla hat hart daran gearbeitet, den Innenraum zu vergrößern und gefühlt ist es ihnen gelungen“, schreibt er. „Für ein kompaktes Auto fühlt es sich unglaublich leicht und luftig an.“

Verantwortlich dafür seien beispielsweise das minimalistische Armaturenbrett sowie das 15-Zoll-große Touchdisplay in der Mitte der Fahrzeugkabine. Auch der anfänglich als zu klein kritisierte Kofferraum sei überarbeitet worden. Er ließe das Fahrzeug geräumiger erscheinen als es eigentlich ist. Kritik übte der Journalist dagegen kaum.

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„Die ganze Welt will dieses Auto“

Nicht weniger begeistert äußerte sich Matthew DeBord von Businessinsider. „Die ganze Welt will dieses Auto“, titelte der Journalist bezugnehmend auf die Funktionen des Model 3. 15 Minuten konnte DeBord das Fahrzeug nach eigenen Angaben vor der Übergabezeremonie testen. Er sei alle bisherigen Tesla-Fahrzeuge gefahren, vom ursprünglichen Roadster bis hin zum Model S der höchsten Preisklasse. „Sie haben alle beeindruckt. Aber das Model 3 ist etwas anderes“, schreibt DeBord.

Das Tesla Model 3 in der Außenansicht.. (Foto: Tesla)

Auch er lobt die minimalistische Ausstattung. „Wenn du dich auf den Fahrersitz begibst, erwarten dich keine nennenswerten Ablenkungen. Es gibt keinen Schlüssel. Stattdessen schließt und entsperrst du das Auto einfach mit deinem Smartphone oder einer App“, so DeBord. Kritik äußerte er dagegen an den elektrisch verstellbaren Kunstleder-Sitzen. Diese seien zwar bequem, jedoch nicht allzu gemütlich. „Wenn du wirklich einen richtigen Sportsitz im Auto haben willst, wird dich das Model 3 wohl enttäuschen“, so DeBord. Die Mehrheit der Kunden aber werde zufrieden sein.

Autopilot noch am Anfang

Auf die nur als kostenpflichtiges Upgrade erhältliche Autopilot-Funktion des Model 3 geht indes Charlie Turner von Topgear.com ein: „Es fühlt sich immer noch an wie Hexerei“, schreibt Turner. Die Art und Weise, wie das Fahrzeug die für das autonome Fahren notwendigen Daten verarbeite, sei „atemberaubend“. Trotzdem stehe die Technologie noch am Anfang – auch weil es noch bürokratische Hürden gebe. Aber: „Eines Tages wird die gesetzgebende Welt auch diesen Systemen vertrauen, sodass wir die ganzen Möglichkeiten erfahren, die uns der Autopilot bietet“, so Turner.

„Endlich ein Elektroauto für Pendler“

Einen lesenswerten Testbericht hat auch Bloomberg-Reporter Tom Randall geschrieben, den das Handelsblatt übersetzt hat. „In der vergangenen Woche habe ich als einer der Ersten das neue Model 3 von Tesla getestet. Und dabei wurde mir klar, dass Firmenchef Elon Musk endlich ein Elektroauto für Pendler wie mich gebaut hat“, schreibt Randall. Es sei wendig, bequem und verfüge über eine straffe Lenkung – auch wenn die Sitze eher für einen Roadtrip als für die Rennbahn geeignet seien. „Es ist ein abgespecktes Model S, weniger extravagant, aber dafür praktischer“, so Randall.

Der Journalist schlägt aber auch kritische Töne an: So biete das Model 3 zwar den größten Stauraum seiner Klasse – die Kofferraumluke sei mit maximal 47 Zentimeter Höhe und 1,06 Meter Breite für eine kleine Limousine jedoch nur durchschnittlich. Auch beim Autopiloten vergibt Randall einen Minuspunkt: „Der Autopilot hat in den vergangenen Monaten große Fortschritte gemacht. Noch sind aber die 8000 Dollar, die Tesla seit Oktober für den Autopiloten und noch unbekannte Features für volle Selbstfahr-Kapazitäten verlangt, nicht gerechtfertigt.“

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Eine Reaktion
kristopher
kristopher

Tesla wird die verschimmelte Autolobyindustrie rocken! Yeah

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