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Sauberer Motorsport: Tesla Model S wird Star einer eigenen E-Rennserie

Sauberer Motorsport: Tesla Model S wird Star einer eigenen E-Rennserie

Ab 2017 soll die Electric GT World Series den Motorsport weiter für Elektroautos öffnen. Star der neuen E-Rennserie ist das Model S.

Sauberer Motorsport: Tesla Model S wird Star einer eigenen E-Rennserie

Tesla Model S. (Bild: Tesla Motors)

Tesla Model S im Mittelpunkt der Electric GT World Series

Das Elektroauto Tesla Model S bekommt seine eigene Rennserie. Der schottische Unternehmer Mark Gemmell und der auf Elektroautos spezialisierte spanische Rennfahrer Agustín Payá wollen die Electric GT World Series aus der Taufe heben. Nach der Formel E, die mit eigens gebauten Rennautos gefahren wird, sollen bei der neuen E-Rennserie seriennahe Fahrzeuge an den Start gehen. Vorerst steht das Tesla Model S im Mittelpunkt, weitere Hersteller und Marken seien aber willkommen.

Tesla Model S wird Star der E-Rennserie Electric GT World Series. (Bild: Tesla Motors)
Tesla Model S wird Star der E-Rennserie Electric GT World Series. (Bild: Tesla Motors)

Ab 2017, so die Vision der hinter der Rennserie stehenden Electric GT Holdings, sollen zehn Teams und 20 baugleichen Autos in sieben Rennen gegeneinander antreten. Die Rennstrecken sollen sich in Europa, Amerika und Asien befinden. Anders als die Formel E, die vorrangig in den Innenstädten ihr Publikum anlockt, soll die Electric GT World Series auf bekannten Rennstrecken, etwa in Barcelona, auf dem Donington-Park-Rundkurs, der Ferrari-Rennstrecke Mugello oder im portugiesischen Estoril, stattfinden.

Tesla Model S P85+: Kaum Veränderungen nötig

Das Tesla Model S P85+ wird vom Start weg die Attraktion und erst einmal das einzige Modell bei der neuen E-Rennserie sein. An dem Fahrzeug werde sich im Vergleich zu den Serienmodellen nicht viel ändern. Lediglich bei den Bremsen und bei der Aerodynamik werde nachgebessert, erklärt Payá, der als technischer Direktor der Electric GT Holdings fungiert. Das von Tesla Motors schafft es in nur 3,2 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde.

Die Rennen, bei denen die Veranstalter sich auf weitere Hersteller und Marken aus dem Bereich Elektroautos freuen, sollen auch ein „Festival der Technologie und Innovation sein“, wie Gemmell erklärt. Die Electric GT World Series solle nicht zuletzt dazu dienen, aller Welt zu zeigen, dass es einen Weg aus der fossilen Brennstoff-Abhängigkeit gibt.

In diesem Zusammenhang interessant ist der t3n-Artikel „Sorry, Tesla: Der schnellste Elektro-Flitzer kommt aus Kroatien“.

via www.motorsport.com

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