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Mobilität

Geheimnisvoller Tesla-Rivale Faraday Future verrät Details: Elektroauto reserviert dir sogar dein Hotel

    Geheimnisvoller Tesla-Rivale Faraday Future verrät Details: Elektroauto reserviert dir sogar dein Hotel

Elektroauto. (Bild: Faraday Future)

Viel ist über das mysteriöse Elektroauto-Startup Faraday Future bisher nicht bekannt. Jetzt hat einer der Gründer des künftigen Tesla-Herausforderers in einem Interview erste Details zu dem Fahrzeug verraten.

Faraday Future: Erste Fahrzeuge schon 2017

Anfang November ist Faraday Future mit der Ankündigung, eine Milliarde US-Dollar in eine Produktionsstätte zu investieren, an die Öffentlichkeit getreten. Erste Elektroautos will das anderthalb Jahre alte Startup 2017 auf den Markt bringen. Ob wirklich Apple hinter dem rätselhaften Tesla-Herausforderer steckt, hat Mitgründer Nick Sampson im Interview mit dem Handelsblatt nicht verraten, aber immerhin hat er einen Blick auf mögliche Features der smarten Elektroautos von Faraday Future gewährt.

Faraday Future: Auf der CES 2016 soll ein Konzept enthüllt werden. (Screenshot: Faraday Future/t3n)
Faraday Future: Auf der CES 2016 soll ein Konzept enthüllt werden. (Screenshot: Faraday Future/t3n)

Zu dem Design hat Sampson, der Chef der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Faraday Future ist, sich nicht geäußert. Aber seinen Vorstellungen nach dürfte das kommende Elektroauto eher als Teil einer mobilen Mietwagenflotte denn als ganz zu erwerbendes Privatfahrzeug funktionieren. Fahrer kaufen ein bestimmtes Mobilitätsguthaben pro Monat, das smarte Fahrzeug sei dann beim Einsteigen ganz auf die Bedürfnisse der jeweiligen Person eingestellt, erklärte Sampson.

Elektroauto fährt, Fahrer schaut Filme

Zudem wird das künftige Faraday-Auto zumindest teilautonom fahren können, offenbar vor allem auf längeren Autobahnstrecken. Dann könnte der „Fahrer“, Sampsons Prognosen zufolge, E-Mails lesen oder Filme schauen. Diese Filme könnte Faraday Future als Kaufmöglichkeit zur Verfügung stellen.

Außerdem könnten die während der Autofahrten erhobenen Daten versilbert werden. Sampson zufolge könnte das Fahrzeug dem Fahrer anzeigen, wenn einer seiner favorisierten Läden oder Cafés in der Nähe ist oder ihm gleich automatisch ein Hotel reservieren, wenn er eines braucht. Von den Daten sollen aber auch Konzerne wie Starbucks profitieren, wenn es nach Sampsons Vorstellungen geht. Die Kaffeehauskette könnte etwa aus den Mobilitätsdaten erheben, an welchem Standort eine neue Filiale am meisten Sinn ergeben würde.

Faraday Future: Chef und Geldgeber bleiben im Dunkeln

Ein Faraday-Testfahrzeug soll bereits auf der Straße sein. Mit der Eröffnung der Milliardenfabrik im Norden von Las Vegas sollen bis zu 5.000 Mitarbeiter bei Faraday-Future beschäftigt sein. Neue Mitarbeiter aus dem Autobereich, aber auch aus der Luftfahrt- und Medizintechnikbranche werden noch gesucht. Der Chef-Designer Richard Kim hat etwa zuvor bei BMW an der Entwicklung der Elektroautos i3 und i8 mitgearbeitet. Wer der Kopf des Unternehmens ist, und wer das viele Geld eingebracht hat, ist aber nach wie vor unklar.

Mehr Informationen könnte es Anfang Januar auf der CES 2016 geben, am 4. Januar 2016 will Faraday Future im Vorfeld der Messe ein erstes Konzept vorstellen.

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4 Reaktionen
Neue Strukturen
Neue Strukturen

Die Idee mit den abgeschlossenen Gebieten (wie bei Roomba oder Robo-Rasenmähern) und die Idee mit der Auto-Crowd in parkplatz-freien Gebieten wurden heute schon hier beschrieben:
http://t3n.de/news/aplhabet-taxis-google-selbstfahrende-autos-666015/

Inzwischen geht die Zukunft schneller...

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Gladstone Ranter
Gladstone Ranter

Wer auch immer du bist, Neue Strukturen: Keiner liest deine Beiträge komplett. Unsere Aufmerksamkeitsspanne umfasst fünf Zeilen bzw. ein Thema. Gewöhns dir ab.

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Neue Strukturen
Neue Strukturen

Bei CNBC meinte ein Asiate mal vor Jahren:
Die RoboCars müssen nicht parken und faul herumstehen. Sie können ständig fahren wo sie gebraucht werden oder aufladen. Man kann riesige Flächen in Hong-Kong, Singapur, Tokyo,... usw. zu Gigatowern umwandeln wo jetzt nur Parkhäuser stehen.
E-Cars kann man auch senkrecht oder auf der Seite lagern und von Bots wie Konserven stapeln lassen.
Autos werden wohl nur 50 Minuten pro Tag im Schnitt bewegt und davon auch noch einen Teil der Zeit im Stau. Wenn man Sa/So rausrechnet kommt man vielleicht auf etwas mehr als eine Stunde werktags aber so doll ist das nicht.
Robo-Busse könnten Leute zur Arbeit bringen. Wie Ameisen die dank Android cloud-crowd-mäßig wissen wer wo hin will. Tagsüber zur Arbeit, dann Fußball-Spiel oder Konzert...

Mal sehen wo die Auto-Industrie bleibt.
Ein Glück ist auch, das wegen dieses zweiten Players Tesla jetzt nicht mehr von Apple gekauft und zur Hochpreis-Marke auf die oberen 10% also iWatch/iPhone-Besitzer geshrinkt werden kann damit der Bilig-Tesla niemals auf den Markt kommt und die Benzin-Autos nicht so schnell verdrängt wie sich damals die E-Bikes OHNE SUBVENTIONEN durchgesetzt haben...
Die Luft für Ölscheichs wird deutlich dünner. Richtig so. Evtl kriegen die Stromkonzern-Aktien einen Aufschwung weil man ja Strom braucht und natürlich keiner Ladestationen gebaut hat...

Googles Wachstum kommt an die Grenzen wie ein Baum neben einem Haus oder eine Hecke neben einer Mauer. Deshalb wird Google auch offline und Afrika datensparsam unter GSM/EDGE möglich um überhaupt noch Kunden dazuzugewinnen.
Die deutschen Auto-Hersteller nutzen Leasing und andere Techniken weil Kaufen und Besitzen nicht so viele Stückzahlen produziert wie man bräuchte um nicht in der Rezession zum halben Preis von Chinesen oder Amerikanern aufgekauft zu werden. Damit ist es vermutlich vorbei, wenn der 35k-Tesla kommt. Mit Monitoren und Fernsehern ist es ja auch vorbei wenn die Videobrillen kommen. Die Musik-CD brauchte viel länger um Schallplatten zu verdrängen oder die DVD um VHS zu verdrängen... Die Flachen Fernseher hingegen verdrängten die Röhren-TVs und Monitore vermutlich innerhalb von 2-3 Jahren nach der FußballWM hier.

Weil Filmfonds leider nicht von Steuerberatern der Leistungs-Schutz-Presse erklärt werden erkennt keiner das Potential: Man investiert Milliarden und hat nur ganz kleine Rückflüsse die natürlich viel kleinere Steuern bewirken. Wenn man für 1 Mio Boni 42% also 420.000 an den Staat bezahlen müsste, investiert und cashburned man es doch lieber und gibt seinen Verwandten und Bekannten Pöstchen und Mandate usw. D.h. selbst wenn man 410.000 verliert und aus dem Land sonst wo hin (Gibraltar, Las Vegas, HongKong, Schweiz, Monaco, Mallorca, Macau,...) fliessen hat man dann vermutlich immer noch 10.000 mehr in der Tasche als wenn man 420.000 Steuern an die Gemeinschaft bezahlt hätte. Rot-Grün hat doch vermutlich die Investment-Gesetze vom Neuen Markt gemacht...

D.h. die neuen Player investieren in eine Cloud von Autos und müssen erst in zig Jahren versteuern... Die deutschen Autobauer können sehen wo sie bleiben wenn Chinesen und Tesla jeweils die Hälfte aller auf Europäischen Straßen fahrenden e-buchbaren Autos gehören und man per Handy Transport im Voraus reserviert und in Anspruch nimmt und man von Tür zu Tür gebracht wird wie die Prominenten und Boni-Manager... Eine Evolutions-Stufe höher ist nur noch Beamen von Point-zu-Point und als Zwischenstufe evtl Robo-Drone-Transport für leichte Personen und Waren was sich in Florida und warmen Gegenden sofort durchsetzen dürfte...

Die dazu orthogonale Robofizierung läuft parallel zur Entwicklung hoffentlich wirklich endlich mal besserer Akkus und ist unabhängig von den E-Cars und ginge auch mit Benzin oder Diesel-Autos oder Golf-Carts. Man baut ein was halt aktuell Sinn macht und verfügbar ist. Auf Inseln, den Hamptons, Disyney-Parks, Macau,... oder auch den riesigen Werks-Geländen o.ä. kann man heute schon dank RFIDs in den Straßen, Reflektor-Aufmal-Seitenstreifen und QR-Codes usw. digital auslesbaren Straßenschildern usw. evtl schon Robo-Cars mit RasPI-Zero betreiben. Das findet ja auch schon statt wenn man im TV die robo-Gabelstapler Paletten in Werkshallen herumfahren sieht. Und die fahren nicht zu schnell und folgen dem Befehl...

Und die Idee mit den abgeschlossenen Aufenthaltsräumen will ich schon länger. Slotted work wurde bisher abgeleht. Aber als Workspaces an kleinen Bahnhöfen wo bisher oft nur Glückspielhallen sind müsste man nicht mehr in die Großstadt pendeln. Auch als Schulen bzw. digitale Bibliothek ohne zur Uni/Schule/Berufsschule zu fahren wäre das vorstellbar. Denn Internet bietet die Connectivität. Wenn die Videobrillen kommen braucht man nicht mal mehr die großen Monitore. Im Prinzip Cubicles mit Fenster und gleich vor Ort in der Nähe des Wohn-Ortes. Über CoWork-Spaces berichtet Ihr ja auch immer wieder.
Ob da jetzt Räder unten dran sind oder nicht ist konzeptionell nicht so wichtig.
Leute sitzen halbwegs ruhig irgendwo herum und man beschäftigt sie (ggf. auch mit Sport-Übungen oder Yoga o.ä.) oder liefert Unterhaltung und macht irgendwie damit ein Geschäft oder lebt von Werbung.

D.h. die drei Dinge sind unabhängig und sägen am Stuhl und Millionen Arbeitsplätzen der bisherigen Auto-Industrie:
- E-Cars
- Robo-Cars
- Beschäftigung beim Herumsitzen dank E-Cars die immer größere Prozente (wie im Text beschrieben) automatisiert fahren und man nur noch in der Innenstadt selber fährt. Überlegt mal wie viel Millionen Minuten das Volk täglich in Berlin usw. einspart weil man keinen Parkplatz mehr suchen muss weil das Auto autonom zur Ladestation oder zum nächsten Mitfahrer fährt ! Da kann man gleich 1 Person pro Firma einsparen und z.B. als Vertreter oder z.B. mobiler Friseur ein paar Kunden mehr pro Tag bedienen oder eine viertel Stunde später zur Arbeit fahren und direkt vorm Eingang abgesetzt werden und das Auto oder Kleinbus mit den besten Buddies also Kollegen als Mitfahrer schaut selber wo es bleibt. Wieder 10-30 Minuten pro Tag mehr verfügbare Zeit !

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Tim
Tim

Was sollen denn diese wirren Gedankensprünge?

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