t3n News Marketing

Tesla-Spot: Wie selbstfahrende Autos das Leben von Pendlern verändern werden

Tesla-Spot: Wie selbstfahrende Autos das Leben von Pendlern verändern werden

Selbstfahrende Autos revolutionieren nicht nur die Automobil-Wirtschaft, sondern auch unser privates Leben. Vor allem Pendler profitieren, wie ein neuer Tesla-Spot zeigt.

Tesla-Spot: Wie selbstfahrende Autos das Leben von Pendlern verändern werden
Elon Musk steht jetzt für den Open-Source-Gedanken der Großindustrie. (Quelle: Elon Musk Blog)
Nach dem Elektroauto: Tesla-Gründer Elon Musk bestimmt maßgeblich die Zukunft der Mobilität. (Foto: Elon-Musk-Blog)

Tesla ist eigentlich nicht dafür bekannt, dass es millionenschwere Werbekampagnen aufsetzt – eher im Gegenteil: CEO Elon Musk streut lieber hin und wieder mal einen aufregenden Tweet, der dann viral geht. Oder er lässt sich von Fans einen Spot spendieren. Die Marketing-Strategie ist bisweilen so disruptiv wie das Business, in dem sich die Kalifornier bewegen. Werbeagenturen beißen sich da nicht selten die Zähne aus.

Doch jetzt gibt es mal wieder einen dieser seltenen Momente, in denen Elon Musk versucht, die Vision des Unternehmens auf herkömmlichem Weg in die Köpfe der Menschen zu kriegen. In einem gestern erschienen YouTube-Spot wird der Autopilot des S vorgestellt und gezeigt, wie er das Leben von Pendlern beeinflusst. Die können sich in dem Fahrzeug nämlich komplett anderen Dingen widmen.

„Revolutionize Your Commute“-Kampagne: Tesla will das Leben von Abermillionen Pendlern verändern

Der Autopilot erlaubt die digitale Steuerung des Motors, der Bremsen und der Lenkung. Er hilft, Kollisionen zu vermeiden und verhindert, dass das Auto aus der Fahrspur ausbricht. Die Technologie verwaltet die Geschwindigkeit, in dem sie den Tempomat selbstständig regelt und sie analysiert durchgehend die Umgebung, um sich ebenfalls selbstständig den Straßen- und Umweltbedingungen anzupassen.

Und dennoch: Der Fahrer kann jederzeit die Kontrolle durch leichtes Antippen der Konsole übernehmen. Interessant ist auch, wie der Elektrowagen per Smartphone-Steuerung aus der Garage gerufen werden kann, noch während der morgendliche Kaffee getrunken wird.

Der Spot ist bei all dem unaufgeregt. Tesla konzentriert sich allein auf die Vorstellung des Autopiloten. Keine lachenden Kinder, kein explodierendes Feuerwerk und keine grünen Wiesen. Ob die Kalifornier den Clip auch ins Fernsehen bringen wollen, ist nicht bekannt. Es wäre der erste TV-Spot des Unternehmens – und er würde sicher einige Menschen neugierig machen. Doch vielleicht wäre das auch zu einfach für den Berufsvisionär Elon Musk. Der liebt ja bekanntlich die Herausforderung.

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Eine Antwort
  1. von Investoren-Kommunikation am 26.01.2016 (14:31 Uhr)

    Diese Werbung ist in der aktuellen Börsen-Krise also vermutlich vielleicht eher für Investoren und Analysten gedacht und als kleiner Käufer sollte man nicht deswegen einen Tesla kaufen weil man evtl. noch recht lange auf die Features warten muss (Duke Nukem, Tesa-ROM, DSL-Ausbau,...). Oder vielleicht braucht man dafür teure Nachrüstungen oder bessere=(neuere=für Geld nachzurüstende) Umgebungs-Sensoren usw. Schön und üblich wäre das dieses Feature alle Käufer ab heute KOSTENLOS nachgerüstet kriegen. Die Presse könnte dafür sorgen...

    Weil man als fast einziger lieferbare ECars hat, kann man auch verkünden woran man arbeitet. Davon hat die nicht existierende Konkurrenz ja nichts. Wenn hingegen für Apple-Produkte irgendwas vermutet wird, gibts danach ständig irgendwelche Konkurrenz-Modelle mit genau diesem Feature...

    Man sollte nur versprechen was man auch liefern kann. Trotzdem werden leider manche Parteien gewählt :-/

    Denn aus der Technik-Branche weiss man, das man besser nur glaubt was wirklich verfügbar ist.
    Das IBM-Urteil, ein Duke Nukem Teil, neue DBox2-Firmware, fehlende Android-Updates für ältere Geräte usw. zeigen auf, das man besser nur das kauft, wo die Features auch vorhanden sind. Oder neulich Zano zeigte: Better buy sure.

    Für Spiele-Konsolen wurden auch oft Titel angekündigt, aber deswegen die Konsole zu kaufen war im Nachhinein nicht so schlau weil es doch nicht erschien oder man besser was anderes gekauft hätte und "Exklusivität" oft genug nur "Excklusiv für 6-12 Monate und die anderen Konsolen kriegen danach bessere Versionen" also "Zeitlich Exclusiv" bedeutete.
    Man sollte eine Konsole nur kaufen wegen der aktuell wirklich im Shop stehenden verfügbaren Titel. Klare Regel wie "measure twice, cut once" oder um auf Autos zurückzukommen "better brake before burn"/"better safe than sorry"...

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Tesla
Neuer Elektro-Roadster von Tesla soll 2019 auf den Markt kommen
Neuer Elektro-Roadster von Tesla soll 2019 auf den Markt kommen

Tesla plant für 2019 eine Neuauflage seines Elektrosportwagens Roadster, die schneller und größer als das Urmodell sein soll. Mit dem Ur-Roadster hatte 2006 bei Tesla alles angefangen. » weiterlesen

Model S gehackt: Entwicklerin installiert Linux auf ihrem Tesla
Model S gehackt: Entwicklerin installiert Linux auf ihrem Tesla

Eine Entwicklerin hat es geschafft, Gentoo-Linux auf dem Touchscreen ihres Model S zum Laufen zu bringen. Auf ihrem Blog erklärt sie, wie sie dabei vorgegangen ist. » weiterlesen

Tesla Model S und X: Destination-Charging kommt in Europa in Fahrt
Tesla Model S und X: Destination-Charging kommt in Europa in Fahrt

Tesla hat angekündigt, sein „Destination-Charging“-Programm nach Europa zu bringen. Damit baut das Unternehmen seine Infrastruktur an Ladestationen auch in Europa allmählich aus – ab sofort … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?