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News

Tesla baut Vorsprung vor Mercedes, BMW und Audi auf US-Luxusmarkt aus

(Foto: Tesla)

Tesla hat seinen Vorsprung auf dem Markt für Luxusautos in den USA weiter ausgebaut. Tesla verkauft mehr Model S als Mercedes von der S-Klasse und BMW von den 7er-Limousinen zusammen.

US-Luxuslimousinen: Tesla an der Spitze

Im vergangenen Jahr hatte Tesla für einen Paukenschlag auf dem US-Luxusmarkt gesorgt. Mit insgesamt 25.202 verkauften Model S überholte Tesla erstmals die Konkurrenz von Mercedes und BMW. Der Marktanteil betrug 2015 rund 25 Prozent. Im abgelaufenen dritten Quartal konnte Tesla seine Führungsrolle noch weiter ausbauen. Der Marktanteil auf dem US-Markt für Luxuslimousinen konnte auf 34 Prozent gesteigert werden, wie die Marktforscher von IHS Markit berechnet haben.

Model S ist in den USA ein Verkaufsschlager. (Foto: Tesla)
Tesla Model S ist in den USA ein Verkaufsschlager. (Foto: Tesla)

Demnach hat Tesla in den vergangenen drei Monaten allein in den USA 9.156 E-Autos seiner Model-S-Reihe abgesetzt, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 59 Prozent. BMW konnte mit neuen Modellen seiner 7er-Reihe die Absätze zwar mehr als verdreifachen, verbucht aber „nur“ 3.634 verkaufte 7er-BMWs. Das bedeutet einen Marktanteil von 14 Prozent. Alle anderen Autobauer, darunter auch Mercedes und Audi sowie Porsche mussten gegenüber dem Vorjahreszeitraum Rückgänge bei den Verkaufszahlen hinnehmen.

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Tesla: 2018 sollen 500.000 E-Autos verkauft werden

Tesla verkauft jetzt weltweit rund 100.000 Elektroautos pro Jahr, was einer Steigerung um das Fünffache gegenüber den Verkaufszahlen von vor drei Jahren entspricht. Mit dem Verkaufsstart des neuen Model 3 soll diese Zahl noch einmal verfünffacht werden. Dann will Tesla-CEO Elon Musk 500.000 Fahrzeuge im Jahr absetzen. Die Produktion des Model 3 soll laut Musk Ende 2017 beginnen, große Stückzahlen sollen dann ab 2018 produziert werden.

Mehr zum Model S von Tesla:

via electrek.co

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3 Reaktionen
Japaner

Der Vergleich ist okay im 100000 Dollar Bereich. Der Neid liegt ganz woanders.
JETZ sei man mal ganz ehrlich in Deutschland möchte jemand eine neue Autofirma gründen und E Autos bauen.Sofort kommt dann, ja niemals keine Chance VIELEICHT in fünfzig Jahren usw.
Bloß nichts verändern.Wir sind halt so.Wir können schöne Verbrennen bauen,sind im Maschinenbau gut aber dann wird die Luft dünn.Mit unserem schaumamal abwarten Denken müssen wir vorsichtig sein......

Tobias
Tobias

Und was genau hat ein Tesla Model S mit dem 7er BMW oder der S-Klasse zu tun?

Das sind beides erstklassige Limousinen der Luxusklasse, das Model S ist mindestens 1-2 Klassen darunter angesiedelt. Und ja, ich bin schon in einem Tesla gesessen...
Das sind zusammengeschusterte Rumpelkisten, die lediglich äuserlich auf den ersten Blick schick aussehen.

Man müsste das Model S daher eher mit dem 3er/5er BMW bzw. der C-/E-Klasse vergleichen. Eventuell noch mit den schicken Coupés 6er/CLS, aber sicher nicht mit einer S-Klasse.
Davon ist Tesla beim besten Willen noch meilenweit entfernt.

Frank
Frank

Der Marktanteil aller deutschen Autohersteller zusammen am US-Automarkt liegt bei rund zehn Prozent - der Marktanteil aller US-Autohersteller in Deutschland liegt deutlich niedriger.

Es ist also nichts Ungewöhnliches, dass sich ein Auto einer US-Autofirma in den USA deutlich besser verkauft als in Europa. Dazu kommt, dass der Tesla S fälschlicherweise immer mit den Luxuslimousinen der Deutschen verglichen wird, ein Vergleich, den der Tesla S nicht bestehen kann, denn abgesehen vom Kaufpreis bewegt sich das Auto eher auf dem Niveau eines Audi A6, BMW 5ers oder einer Mercedes E-Klasse. Und von denen werden weltweit wesentlich mehr verkauft als von Tesla. BMW allein baut im Jahr mehr als 300.000 5er.

Was bei solchen Vergleichen auch immer gern vergessen wird: Bislang hat man, wenn man zwischen 75.000 und 100.000 US-Dollar in die Hand nimmt, bei Tesla exakt eine Möglichkeit einzukaufen: Ein Model S. Bei den Wettbewerbern hat man haufenweise Optionen. Man kann zum Beispiel eine S-Klasse nehmen, einen CLS, das Spitzenmodell der E-Klasse oder einen ML (wir reden immer von vier- bis fünftürigen Autos). man kann sich auch ein C-Klasse-Cabrio oder einen Einstiegs-SL kaufen - allein Mercedes bietet in dieser Preisklasse mindestens ein halbes Dutzend Alternativen an. Bei BMW und Audi sieht es ähnlich aus, selbst bei Porsche kann man wählen.

Deshalb ist diese Meldung nichts weiter als Tesla-PR.

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