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Sie kommen nach Deutschland: Teststrecke für selbstfahrende Autos auf der A9 bestätigt

    Sie kommen nach Deutschland: Teststrecke für selbstfahrende Autos auf der A9 bestätigt

(Foto: Rl91, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Verkehrsminister Dobrindt plant eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf einem Teil der A9. Die Bundesregierung unterstützt die Pläne zur Stärkung der deutschen Autoindustrie.

Aus den USA kennen wir die Bilder von autonomen Autos schon länger: Im vergangenen Frühling hat etwa Google sein selbstfahrendes Auto vorgestellt, noch 2015 soll es unter realen Bedingungen im Straßenverkehr getestet werden. Jetzt sollen auch die deutschen Autobauer eine Möglichkeit bekommen, ihre eigenen Autos der Zukunft auf die Straße zu bringen. Eine erste Teststrecke für selbstfahrende Autos soll in Bayern ihren Betrieb aufnehmen.

Im Januar hat der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf der A9 angekündigt, jetzt hat auch die Bundesregierung das Vorhaben in einer Antwort zum „Digitalen Testfeld Autobahn“ bestätigt. Die Teststrecke wird sich in Bayern befinden, sie soll „technisch so ausgerüstet werden, dass es dort zusätzliche Angebote der Kommunikation zwischen Straße und Fahrzeug wie auch von Fahrzeug zu Fahrzeug geben werde.“ Die Höhe der Kosten sind bislang noch nicht ausgewiesen worden. Wie aus dem Antwortschreiben hervorgeht, wird sie allein aus Haushaltsmitteln finanziert.

Chancengleichheit für die deutsche Automobilindustrie

Verkehrsminister Dobrindt zur Teststrecke für selbstfahrende Autos: „Wir müssen uns eine digitale Souveränität schaffen, unabhängig von Amerika und Asien.“ (Bild: blu-news.org / CC BY-SA 2.0)
Verkehrsminister Dobrindt zur Teststrecke für selbstfahrende Autos: „Wir müssen uns eine digitale Souveränität schaffen, unabhängig von Amerika und Asien.“ (Bild: blu-news.org / CC BY-SA 2.0)

„Die deutschen Hersteller werden sich nicht auf Google verlassen!“

In einem FAZ-Interview hat Dobrindt sich vor einigen Wochen zu dem Vorhaben wie folgt geäußert: „Dort werden Fahrzeuge mit Assistenzsystemen und später auch vollautomatisierte Fahrzeuge fahren können.“ Grund für die Teststrecke sei vor allem die Stärkung der deutschen Autoindustrie – sie solle unabhängig forschen, entwickeln und testen können. „Die deutschen Hersteller werden sich nicht auf Google verlassen“, sagte Dobrindt der FAZ. Sie seien dabei, eigene Plattformen zur Vernetzung und Kommunikation von Fahrzeugdaten zu entwickeln. Dafür arbeiteten sie eng mit der Fraunhofer-Gesellschaft zusammen. „Wir müssen uns gegen eine Monopolisierung der Daten wappnen“, betonte der Verkehrsminister, „und uns eine digitale Souveränität schaffen, unabhängig von Amerika und Asien.“

Erste Teststrecke für selbstfahrende Autos noch 2015 geplant

Auf die Frage, welche Haftungsregelungen im Falle eines Unfalls mit einem autonomen oder teilautonomen Fahrzeug angewandt werden sollen, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Papier der Bundesregierung, dass „unverändert die allgemeinen haftungsrechtlichen Regelungen“ gelten. Die Teststrecke soll allem Anschein nach noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.

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2 Reaktionen
Olaf Barheine
Olaf Barheine

Der Text ist vielleicht ein wenig missverständlich. Testfahrzeuge von Mercedes, Audi, BMW, Bosch oder Conti sind schon lange autonom auf den Straßen in Deutschland unterwegs. Bei dem Ausbau der A9 zur Teststrecke geht es nach meinem Verständnis lediglich um die Einrichtung von Infrastruktur für den Datenaustausch z.B. zwischen Fahrzeugen und Straßenschildern, so dass diese nicht mehr von den Fahrzeugen automatisch erkannt werden müssen.

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Fahrschulen
Fahrschulen

In den USA finden die Fahrschulprüfungen auf abgesperrten Gebieten statt. Dort sollten die Autos sich erstmal erproben und die dicksten Fails sollten bei Youtube sichtbar sein. "Automarke XY zu dumm zum einparken" "Automarke xy überfährt Stopschild"...

Das Android-Handies bis heute keine Realtime-Staumeldungs-Wolke oder Temperatur und Glätte-Warnung (aktuell ist es oft ja knapp 0 Grad) an Google senden können, zeigt auf wie rückständig viele Firmen sind, verfügbare Daten auszuwerten und den Usern anzuzeigen. Da muss Google sicher 10 Mrd für ein Startup ausgeben welches nach dem Kauf genau so stagniert wie Wave, Base, Nest, Google Glass, Uber-Deutschland, Google-News-Spanien, Skype, Paypal, Oculus Rift, ICQ, ... usw. Sowas programmiert man an zwei Wochen-Enden.

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