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Teures Vergnügen: Oculus Rift mit Rechner und Zubehör kostet 1.500 Dollar

Teures Vergnügen: Oculus Rift mit Rechner und Zubehör kostet 1.500 Dollar

Virtual Reality-Brille kommt Anfang 2016 in den Handel. Wer das virtuelle Erlebnis von bei sich zu Hause haben will, braucht dafür eine kostspielige Ausstattung.

Eigener PC für Oculus Rift

Die Konsumentenversion der Virtual Reality-Brille Oculus Rift will Facebook im ersten Quartal 2016 in den Handel bringen. Ein Kassenschlager dürfte die erste offizielle Version des Headsets aber nicht werden. Wie Brendan Iribe, CEO der Entwickler Oculus im Rahmen der Code-Conference verrät, ist für die Verwendung auch ein kompatibler Rechner notwendig.

Das vollständige Paket für das Gadget, den Rechner und Zubehör kostet laut Iribe rund 1.500 US-Dollar. Zudem soll es auch eine erweiterte Version geben, die für einen höheren Preis ein besseres Virtual Reality-Erlebnis liefert. Die empfohlenen PC-Spezifikationen hat das Unternehmen schon in seinem Blog beschrieben.

Wer die Oculus Rift im Heimbetrieb haben will, muss dafür rund 1.500 US-Dollar investieren. (Bild: Oculus VR)
Wer die Oculus Rift im Heimbetrieb haben will, muss dafür rund 1.500 US-Dollar investieren. (Bild: Oculus VR)

Vorbestellungen noch in diesem Jahr

Wie viel die Brille allein kosten würde, hat die Facebook-Tochter noch nicht angekündigt. Der Geschäftsführer hofft jedenfalls, den Preis in absehbarer Zeit auf 1.000 US-Dollar reduzieren zu können. Das Development-Kit, das Oculus VR vergangenes Jahr veröffentlicht hat, kostete 350 US-Dollar.

Die erste offizielle Oculus Rift kann voraussichtlich noch dieses Jahr vorbestellt werden. Ob das auch für den deutschen Markt gilt, ist unklar. Denn hier darf der Hersteller aufgrund eines Rechtsstreits den Namen Oculus nicht verwenden.

via recode.net

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8 Antworten
  1. von Marc H am 28.05.2015 (08:03 Uhr)

    Wobei ihr nicht klar zu erkennen gebt (finde ich), dass die 1.500 $ für den Neukauf eines PC´s inkl. der Rift veranschlagt werden, und keinesfalls für die Brille allein. Das sollte im Artikel mMn unbedingt geändert bzw. ergänzt werden.

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  2. von Christian am 28.05.2015 (08:50 Uhr)

    Pff... fällt das auch erstmal flach. Mal sehen wie teuer die Brille von Sony für die PS4 wird. Wird garantiert günstiger.

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  3. von Jakob am 28.05.2015 (09:08 Uhr)

    Der Kommentar von Christian zeigt gleich mal wie falsch der Artikel formuliert ist.. Polygon schreibt das so: "The $1,500 number is the price if you're starting from zero, with no gaming PC or equipment at all". 1.500 US-Dollar werden veranschlagt für einen kompletten Gaming PC der Oberklasse und der Oculus Rift, was ein völlig normaler Preis ist. Die Brille selbst wird um die 300 US-Dollar kosten, also alles wie bisher auch.

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  4. von Andreas am 28.05.2015 (09:09 Uhr)

    "Oculus Rift kostet 1.500 Dollar für die Endnutzer" - Irreführender Titel der unbedingt geändert werden sollte. Die Anschaffungskosten für Hardware, die den Anforderungen entspricht, sollte hier definitiv nicht mit einberechnet werden.
    Viele, die sich die Oculus Rift anschaffen möchten, werden höchstwahrscheinlich bereits leistungsstarke Rechner haben.

    Die Spezifikationen, welche in dem Blog beschrieben sind, hat (ggf. bis auf die Grafikkarte) jeder Durchschnitts-Gamer und/oder Grafikdesigner.

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    • von Andreas am 28.05.2015 (09:11 Uhr)

      Und wer sich mal die Quelle des Artikels anschaut (http://recode.net/2015/05/27/oculus-rift-total-package-price-around-1500/), der Titel lautet:

      "Oculus Rift Total Package Price: Around $1,500"

      Gekoppelt mit dem ersten Absatz:

      "Oculus CEO Brendan Iribe said Wednesday that his soon-to-be-available virtual reality Oculus headset and the computer needed to run it will cost “in the $1,500 range.”"

      Schnell News bringen, schön und gut. Aber bitte lest eure Quellen bevor ihr Artikel fehlerbehaftet veröffentlicht

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  5. von name am 28.05.2015 (10:33 Uhr)

    Genau wegen solcher Artikel komme ich nur noch sehr selten und unregelmäßig auf eure Seite, total schwachsinnige Übersetzung!

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  6. von Florian Blaschke am 28.05.2015 (10:36 Uhr)

    Danke für eure berechtigten Einwände und Hinweise. Wir haben das ergänzt beziehungsweise korrigiert.

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  7. von Hoffentlich gibts das bald am 28.05.2015 (11:18 Uhr)

    t3n korrigiert zumindest wohingegen Qualitäts-Leistungs-Schutz-Journalisten beleidigt spielen und gerne Postings sperren.

    Test-Lesen durch Kollegen oder Early-Reader sollte als verkappte Qualitäts-Kontrolle normal sein. Die ct macht das m.W. auch und gibt einen Artikel pro Abonnenten als Early-Read heraus. Der Trick ist halt Feedback und wenns nur Tippfehler sind oder misverständliche Formulierungen die man schnell noch überarbeiten kann.

    Die ersten BD-Recorder kosteten auch 3500 Euro. Die Player wohl ähnlich habe ich auf die Schnelle aber nicht gefunden. Ein paar Jahre später lagen sie bei 350 Euro.
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/DVD-Nachfolger-startet-bereits-im-April-75505.html

    Die Jung-Redakteure erinnern sich leider zu selten an den immer schnelleren Preisverfall neuer Systeme bzw. Durchdringung neuer Technik. Aktuell z.b. 2.5k-Handies/Tabletts und 4k/HEVC und bald noch stärker dank DVB-T2-Umstellung.

    Videobrillen werden vielleicht die Monitore ersetzen. Klein ersetzt Groß.
    Es ist sehr viel leichter kleine Displays zu produzieren als 100"-Displays.
    Eine Apple-Videobrille für $1000 ist viel rentabler als ein Apple 50"-TV der nicht konkurrenzfähig wäre für $1500 oder ein (auch nicht konkurrenzfähiger) 100"-TV für $3500.

    Vielleicht hat Zuckerberg keine Lust gehabt, das nächste Tesa-Rom oder Duke-Nukem(forever?) oder Google-Glass oder Google-Fail-Projekt(Wave, Base, DMoz, Dodgeball,...) zu werden und befohlen, regelmäßig zu bloggen und sich damit festzulegen. Denn Oculus bloggt seit ein paar Wochen immer weitere Daten. Zuerst das Datum (Q1-2016) und dann die Specs und immer mehr.
    Dank TTIP herrscht wohl Rechtssicherheit für US-Firmen so das sie Europa mit Google Glass, Oculus Rift oder auch Tesla-35k-Elektro-Günstig-Auto beliefern können. Denn "wundersamerweise" sollen diese Produkte alle in Q1-2016 kommen ! Vermutlich also wegen TTIP.


    Es gibt schon ewig Videobrillen. Früher wurde man dafür gemobbt wie auch für 3D-Drucker. Bald ist es der Standard.
    Von Sony die Brille konnte nur 720p und wurde von 300 Gramm auf 200 Gramm leichter gemacht. Lag ca. bei $700. Dann gibts von Silicon Image oder so ähnlich eine FullHD-Brille für ca. $700-$800. Die Brillen von Zeiss gibts auch schon lange. ct hatte vor ein paar Monaten eine Übersicht über die Einschub-Versionen wo Handies reinkommen.
    Die Frage ist ob die HD/FullHD-Brillen einen großen Unterschied zu Immersion haben oder beides geht (Flache Videowiedergabe und Desktop bzw. Immersion) oder man umschalten kann.
    Head-Up (Google Glass, Glass Up,...) gibts ja auch noch.

    Weil die 2.5k-Handies immer bezahlbarer werden, werden sich passende Lösungen hoffentlich auch schnell durchsetzen. Dann kann man in der Eisenbahn endlich Firmen-Emails lesen. Bisher ist das wegen neugieriger Mitleser eher ungünstig.
    Dann gibts zwar Multiscreen dank Android M aber es gibt auch virtuelle "Schallplatten-Rillen"/Schneckengehäuse/Spiralen/"Scroll"(Papyrus-Rollen)-Screens wo man durch Drehung "andere" Monitore (mit anderen Apps, anderen Informationen oder sonstwas) einblendet oder daran andockt. Es geht nicht nur im Videospiele sondern um die normale Tägliche Arbeit. Büros und Arbeitsplätze haben nur noch Tastaturen/Mäuse und den Monitor hat man auf der Nase (wenn man will) oder arbeitet (weil dort 5GHz-Wifi draussen nicht verboten) im Park was in WiFi-Feindlichen Diktaturen natürlich nicht geht weil 2.4GHz überlastet ist.
    Interessant sind Softwarelösungen um z.B. Kunden Daten vorzuführen oder mehrere Screens zu bedienen (Tablett des Kunden, Eigenes Tablett usw. z.b. bei Beratungen oder Autovermietung oder Hotel-Rezeption oder Flughafen-Checkin) aber dank Patenten auf Geschäftsideen oder auch TTIP ist man wohl besser reiche US-Firma statt armer deutscher Informatiker.

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