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Textspresso: Kaffee per SMS bestellen dank Raspberry Pi

Eine amerikanische Firma hat zur Demonstration ihres eigenen Cloud-SMS-Dienstes unter dem Namen Textspresso eine Kaffeemaschine mit einem Raspberry-Pi-Minicomputer verbunden. Mit Hilfe der Cloud-Anbindung können die Mitarbeiter nun via SMS ihren Kaffee bei der Maschine in Auftrag geben.

Textspresso: Kaffee per SMS bestellen dank Raspberry Pi

Textspresso: Dienstleister für SMS-Cloud-Anbindung pimpt Kaffeemaschine

Zipwhip aus Seattle bietet eigentlich Dienstleistungen zum Versenden und Empfangen von SMS mit Anbindung an Cloud-Dienste in den USA an. Um ihr Produkt aber auch demonstrieren zu können, und ein bisschen Aufmerksamkeit auf den Dienst zu ziehen, haben die Mitarbeiter der Firma ihre eigene Espresso-Maschine aufgemotzt. Diese kann nun per SMS Bestellungen in Empfang nehmen und ausführen.

Textspresso: Via SMS kann ein einfacher, zweifacher oder dreifacher Espresso bestellt werden.
Textspresso: Via SMS kann ein einfacher, zweifacher oder dreifacher Espresso bestellt werden.

Raspberry Pi wird zwischen Hauptplatine und Bedienfeld geschalten

Technische Grundlage für das Bastelprojekt ist natürlich erstmal eine Kaffeemaschine (in diesem Beispiel eine Delonghi Magnifica Super Automatic Espressomaschine). Um vom gesteuert werden zu können, muss sie über eine elektronische Bedieneinheit verfügen. Direkt an das Kabel, welches vom Bedienfeld an die Hauptplatine geht wird nämlich der Raspberry Pi angeschlossen. So zwischengeschaltet kann der Mini-Computer jetzt beliebige Getränke zubereiten und Einstellungen vornehmen, die sich normalerweise über das Frontpanel steuern lassen würden.

Textspresso-Board übernimmt die Kommunikation zwischen Kaffeemaschine und Raspberry Pi

Damit der Raspberry Pi mit der Kaffeemaschine kommunizieren kann, ist allerdings noch ein zusätzliches Hardware-Modul nötig, welches die Signale vom der Kaffeemaschine so aufbereitet, dass der Pi sie verstehen kann. Den Schaltplan, die Platinenskizze sowie die Bauteil-Liste bieten Zipwhip auf ihrer Webseite an. Komerzielle Firmen fertigen die Platinen im Dreierpack für rund 20 Dollar, dalls jemand an einem Nachbau interessiert ist.

Die eine Seite des Textspresso-Boards wird in die Hauptplatine der Kaffeemaschine gesteckt, auf der anderen Seite wird der Raspberry Pi angedockt.
Die eine Seite des Textspresso-Boards wird in die Hauptplatine der Kaffeemaschine gesteckt, auf der anderen Seite wird der Raspberry Pi angedockt.

Wenn das Textspresso-Modul dann fertig gelötet und eingebaut ist brauch der Raspberry Pi nur noch mit Strom versorgt werden - das übernimmt ein normales USB-Netzteil welches innerhalb des Maschinengehäuses mit 230 V befeuert wird. Über einen kleinen WLAN-Adapter kann der Raspberry Pi mit dem Netz verbunden und mit einem Script zur Zusammenarbeit mit Zipwhip überredet werden.

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4 Antworten
  1. von blub am 20.06.2013 (18:26Uhr)

    Ginge das auch per Email? Ich hätte nämlich keine Lust jedesmal was zu bezahlen :D

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  2. von Robert am 21.06.2013 (06:02Uhr)

    Der Azubi wird dann auch per SMS aufgefordert eine neue Tasse darunter zu stellen.

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  3. von Baris am 26.06.2013 (08:35Uhr)

    Finde den Raspberry auch sehr genial - habe zwei Stück davon im Einsatz und bin bisher einfach begeistert von den Dingern, egal ob Media Player oder andere Sachen. Es läuft!

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  4. von Christian am 27.06.2013 (11:16Uhr)

    Wäre genau das richtige für mich. Meine Überlegungen bezüglich der Verwendung des Rasberry Pi gingen immer in Richtung car pc. Soweit kein Problem, ich habe aber noch keine Möglichkeit für eine Freisprecheinrichtung gefunden....

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