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Hype-Startup Amen wird mit neuer App zur Empfehlungsplattform

Hype-Startup Amen wird mit neuer App zur Empfehlungsplattform

Die Macher von Amen haben mit Thanks ein neues „geheimes“ Tool gestartet, mit dem Amen zu einer Art Empfehlungsplattform wird und der einst gehypten Plattform neues Leben einhauchen soll. Die iOS-App gibt es per direktem Download und nicht über den Store.

Hype-Startup Amen wird mit neuer App zur Empfehlungsplattform

Amen: Mit iOS-App Thanks zurück ins Rampenlicht

Der Start des Berliner Amen war durchaus verheißungsvoll. Mit dem Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher als Investor im Rücken schaffte es das Team um CEO Felix Petersen in die Schlagzeilen der internationalen Techpresse. Einen besseren Start kann man als deutsches Startup eigentlich nicht haben, dennoch blieb der nachhaltige Erfolg aus. Nach dem ersten Hype fragten sich die Nutzer schnell, was Amen eigentlich für einen Sinn haben könnte – der Gamification-Ansatz alleine reichte nicht, um die Nutzer der erste Stunde zu halten.

Nachdem es schon sehr ruhig um Amen geworden ist, hat TechCrunch die Berliner wieder zurück ins Rampenlicht gefördert. Gestern berichtete Mike Butcher über die „geheime“ Schwester-App Thanks.

Thanks – die „geheime“ iOS-App der Amen-Macher.

Thanks gibt Amen erst einen Sinn

Die vermeintliche Ruhe abseits der Schlagzeilen scheint das Amen-Team gut genutzt zu haben. Bei Thanks handelt es sich um eine iOS-App, mit der man sich Empfehlungen abholen kann. Als Basis fungiert dabei die Datenbank von Amen, die mit den „Behauptungen“ der Nutzer nach dem Schema „This is the Best Place for Drinking Coffee in Berlin“ gefüttert wurde. Diese Daten fungieren nun also via Thanks als Grundlage für die Beantwortung von Fragen in Form von Empfehlungen. Zusätzlich können via Thanks auch wieder Antworten gegeben werden, womit die iOS-App quasi zu einem Amen 2.0 wird.

Als Plattform für Empfehlungen könnte das Amen 2.0 in der Tat wieder interessant werden, denn dadurch ergibt sich erst ein Nutzwert für die User. Laut TechCrunch kann Thanks auf eine Datenbasis mit vier Millionen Einträgen zurückgreifen. Über die Anbindung an den Open Graph von Facebook wird den Thanks-Nutzer gleich zum Start mitgeteilt, wie viele der eigenen Freunde Amen/Thanks bereits nutzen. Wer sich die iOS-App selbst anschauen möchte, kommt über diesen Link direkt zum Download von Thanks. Bevor man die neue App allerdings nutzen kann, muss man auch die Amen-App (iTunes App Store) mit Facebook verbunden haben, ansonsten schlägt der Verbindungsversuch fehl.

Wer von euch nutzt Amen denn noch, beziehungsweise wer wird sich Thanks anschauen?

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3 Antworten
  1. von Eric am 29.01.2013 (16:15 Uhr)

    Seit wann darf man Apps ausserhalb des App Stores zum Download anbieten? Sieht nach Enterprise-Account aus. Ist das erlaubt für Beta-Tests?

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  2. von Dirk am 29.01.2013 (16:24 Uhr)

    @Eric: Das habe ich mich auch grade gefragt. Würde ja einiges erleichtern...

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  3. von Eric am 29.01.2013 (16:25 Uhr)

    Hab gerade an Amen-Support geschrieben. Ich poste es hier sobald ich Infos habe.

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