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Der Spion in deinem Thermostat: US-Geheimdienste überwachen auch das Internet der Dinge

Der Spion in deinem Thermostat: US-Geheimdienste überwachen auch das Internet der Dinge

Der Chef der US-Geheimdienste hat offiziell bekannt gegeben, dass FBI, CIA und Co. künftig auch im Internet der Dinge spionieren wollen. Zum virtuellen Einfallstor von Spionen könnten etwa smarte Thermostate werden.

Der Spion in deinem Thermostat: US-Geheimdienste überwachen auch das Internet der Dinge

James R. Clapper. (Foto: U.S. Coast Guard Senior Leadership  

Internet der Dinge gerät ins Visier von FBI und Co.

Das Internet der Dinge (englisch: , IoT), also vernetzte Geräte wie Kühlschränke, smarte Thermostate oder Überwachungskameras im Haus, könnte schon bald zum virtuellen Einfallstor von Spionen werden. Solche Gadgets wollen die US-Geheimdienste wie FBI, CIA oder NSA bald noch stärker in ihre Überwachungsaktivitäten einbeziehen, wie der Nationale Geheimdienstdirektor James R. Clapper in einem Bericht zur weltweiten Gefahreneinschätzung wissen lässt.

US-Geheimdienste-Chef James R. Clapper kündigt Überwachung des Internet of Things an. (Foto: U.S. Coast Guard Senior Leadership / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

In dem strategischen Ausblick heißt es zum Thema Internet of Things: „In Zukunft könnten die Geheimdienste IoT für die Identifizierung, Überwachung, Beobachtung, Ortung und gezielte Rekrutierung nutzen, oder auch, um Zugang zu Netzwerken oder Nutzerinformationen zu erhalten.“ Zugleich wird in dem Bericht aber auch vor den Gefahren durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen bei den smarten Geräten gewarnt. Schließlich ermöglichten sie auch Cyberkriminellen einen einfachen Zugang zu Netzwerken und Informationen.

Internet der Dinge ist nicht gut gesichert

Wie gefährlich etwa nicht oder nur schlecht gesicherte Überwachungskameras in den eigenen vier Wänden sein können, hat zuletzt der Wirbel um die IoT-Suchmaschine Shodan gezeigt, über die Bilder schlecht gesicherter Webcams zugänglich waren. Sicherheitsexperten kritisieren immer wieder, dass Hersteller ihre vernetzten Geräte möglichst günstig auf den Markt werfen und dabei nicht zuletzt an Sicherheitsfeatures sparen würden. Dadurch seien sowohl Schnüffeleien über die Webcams als auch die Übernahme der Kontrolle über vernetzte Geräte möglich.

Spannende Infos zu den krassesten Hacks 2015 und möglichen Gefahren für 2016 findet ihr in unserem Artikel „Du bist fremdgegangen, Spion oder Soldat? Dann war 2015 für dich besonders beschissen“.

via futurezone.at

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4 Antworten
  1. von grep am 10.02.2016 (11:56 Uhr)

    Hallo ...,


    nun bestätig(t)en seriöse Quellen was ich lange Zeit zuvor schon ahnte - 'IoT' ist eine riesengroße Gefahr ... es erweitert / erleichtert die Spionage(-Möglichkeiten) !
    Aber wahrscheinlich ist dies so ziemlich jedem außer mir - wieder einmal - völlig egal.


    Ciao, Sascha.

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  2. von christian.baer am 10.02.2016 (12:21 Uhr)

    surprise, surprise!

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  3. von Klaus am 11.02.2016 (01:32 Uhr)

    Wer kauft sich ein Türschloss für die Haustüre, dass man bequem mit nem Smartphone öffnen kann? Das könnte lustig werden.
    Besser noch wären Dinger für Bad und Schlafzimmer mit eingebauter Kamera...
    Die Firma Gemalto ist anscheinend komplett gehackt, also sollten kleine IOT-Anbieter auch leichte Beute sein.

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  4. von Hans am 11.02.2016 (09:46 Uhr)

    und die NSA hat noch immer nicht bemerkt das sie selbst schon lange infiltriert wurde??? LOOOOL Anfänger, bin ich froh wenn dieser haufen vom Planeten verschwunden ist.

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