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Thomas Gottschalk im t3n-Twitterview: „Plötzlich war ich ein entspannter Dude“

    Thomas Gottschalk im t3n-Twitterview: „Plötzlich war ich ein entspannter Dude“
Thomas Gottschalk twittert jetzt. (Foto: dpa)

TV-Moderator Thomas Gottschalk ließ seinen Twitter-Account @herbstblond lange brach liegen – plötzlich twittert er fleißig. In einem per Twitter-Nachricht geführten Interview hat er t3n.de verraten, warum.

t3n.de: @herbstblond wurde vor gut zwei Jahren anlässlich Ihrer Autobiografie „Herbstblond“ angelegt und lag dann brach. Warum haben Sie Twitter nun für sich wiederentdeckt?

Thomas Gottschalk: Die @buschheuer_else, meine Herbstblond-Lektorin und bekennender Off-and-on-Twitter-Freak, hatte den Account angelegt, um die Lesereise damit medial zu begleiten. Mir war das nicht geheuer. Ich hab dazu damals auch Netz-Gringos wie @saschalobo und Stefan @niggi Niggemeier befragt. Die haben mir beide zugeraten. Ich hab es dann doch lieber gelassen.

Das war gar keine Parallelwelt mit anonymen Trollen. Das waren genau die Leute, die mir früher Briefe geschrieben haben und heute Selfies wollen.

Um meine @bayern1-Radiosendung zu einem Twitter-Live-Ereignis zu machen, hat mir @bayern1 zwei Jahre später angeboten, die Sendung mit meinen Sprüchen und Infos zu den Songs in Echtzeit auf Twitter zu begleiten. Da war auch klar, dass ich das nicht selber bin, aber jemand in meinem Auftrag. @bayern1 fand das super – ich auch.

Das war gar keine Parallelwelt mit anonymen Trollen. Das waren genau die Leute, die mir früher Briefe geschrieben haben und heute Selfies wollen. Plötzlich war ich ein „entspannter Dude“ und damit kann ich gut leben. In einem Tweet fragte einer, ob ich denn nicht mal selber twittern wolle. Ich hab live on air gesagt: Vielleicht mach ich das mal. Und als ich zum Michael-Bolton-Konzert in Zermatt eingeladen war, hab ich mich mit meinem Handy vorm Matterhorn knipsen lassen. Weil das Matterhorn so toll aussah, hab ich versucht, mit der App auf meinem iPhone das Foto zu twittern. Ging ganz leicht. Und so ging‘s los.

t3n.de: Sind Sie sonst auf Social-Media-Kanälen aktiv?

Nein.

t3n.de: Was macht für Sie Twitter aus im Vergleich zu anderen Online-Kanälen?

Weiß nicht. Hat sich so ergeben. Vielleicht die Kürze. Die 140 Zeichen erinnert mich an den Spruch, der früher auf den Telefonzellen stand: „Fasse dich kurz!“ Eine schwere Herausforderung für mich. Aber ich liebe Herausforderungen.

„Die Tweets sind immer von mir. Es kann nur einen geben“

t3n.de: Glauben Sie, dass Sie hier jetzt dauerhaft aktiv bleiben und persönlich twittern?

Keine Ahnung. Ich will nicht, dass der Spaß in Arbeit ausartet. Mein Nachrichtenfach ist voller Interviewanfragen, die ich sonst so lange staple, bis sie sich von selbst erledigen. Es ist also sinnlos, sowas in mein privates Postfach zu schicken! Ich mache das jetzt hier nur aus anfänglicher Begeisterung. Und twitter erst mal, so lange es mir Spaß macht. Für die Sachen, die ich noch nicht im Griff hab, ist @buschheuer_else als meine Hashtag-Beauftragte zuständig. Die hat auch „die Lizenz zum retweeten und liken“ – die Tweets sind immer von mir. Es kann nur einen geben.

t3n.de: Warum haben Sie keine Facebook-Fanpage?

Siehste, da geht es schon los! Kleiner Finger, ganze Hand!

Neue Sendung von Thomas Gottschalk bei Sat.1

Am Sonntagabend ist Thomas Gottschalk noch einmal im Fernsehen zu sehen: Auf Sat.1 feiert „Little Big Stars“ um 20:15 Uhr Premiere. Der Inhalt der Show, die aus den USA stammt (Originaltitel: „Little Big Shots“), ist einfach zu verstehen. Kinder zwischen drei und 14 Jahren besuchen Thomas Gottschalk und demonstrieren ungewöhnliche Talente, Wettbewerb untereinander und Belohnungen gibt es nicht. Die Fähigkeiten der Kleinen stoßen beim großen Meister auf eine gewisse Bewunderung: „Es war mir nie vergönnt, mich zum Beispiel an ein fremdes Klavier zu setzen und draufloszuspielen – das hat mir meine Mutter nicht ins Stammbuch geschrieben“, sagte Gottschalk am Dienstag bei der Präsentation der Sendung in Berlin.

Mit Material von dpa

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Eine Reaktion
peter
peter

Die Aussage: Thomas Gotschalk twittert immer dann, oder lässt twittern, wenn es PR-technisch Sinn macht und Werbung für ihn oder seine Shows ist. Achso... und das ist kein Interview. Ich meine okay, seit 2014 ist T3N immer mehr zur Webworker Bildzeitung geworden, aber das als Interview zu verkaufen ist traurig.

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