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Software & Infrastruktur

Von Publishern für Publisher: Burda stellt neues Open-Source-CMS auf Drupal-Basis vor

    Von Publishern für Publisher: Burda stellt neues Open-Source-CMS auf Drupal-Basis vor

(Grafik: thunder.org)

Der Medienkonzern Burda hat mit Thunder ein quelloffenes Content-Management-System auf Basis von Drupal 8 veröffentlicht. Das Unternehmen will so weitere Partner aus der Medienbranche gewinnen, um gemeinsam an der Software zu arbeiten.

Open-Source-CMS: So stellt sich Burda die Zusammenarbeit an Thunder vor. (Grafik: thunder.org)
Open-Source-CMS auf Basis von Drupal 8: So stellt sich Burda die Zusammenarbeit an Thunder vor. (Grafik: thunder.org)

Thunder: Burda stellt Open-Source-CMS auf Drupal-8-Basis vor

Hubert Burda Media, einer der größten deutschen Medienkonzerne, hat mit Thunder ein quelloffenes Content-Management-System (CMS) auf Basis von Drupal 8 vorgestellt. Im Rahmen der sogenannten „Thunder Coalition“ will der Konzern andere Publisher und Industriepartner für die Entwicklung quelloffener Erweiterungsmodule für Thunder gewinnen. So soll die gesamte Publishing-Branche profitieren können.

Die Entwicklung der Drupal-Distribution soll von Burda-Mitarbeitern vorangetrieben werden. Sie entscheiden auch, welche Module zum Paketumfang gehören und welche nicht. Publisher, Einzelpersonen und Industriepartner sollen im Rahmen der „Thunder Coalition“ jedoch Einfluss auf den Kurs des Open-Source-Projektes nehmen und sich selbst in die Entwicklung einbringen können. Im Juni 2016 soll es ein erstes Treffen dieser Gruppe geben.

Thunder: CMS wird schon bei „Instyle“ und „Playboy“ genutzt

Burda-intern setzen die Marken „Instyle“ und „Playboy“ schon jetzt auf Thunder für ihre Online-Auftritte. Zu den Modulen, die zum Funktionsumfang des CMS gehören, zählen unter anderem IVW-Zähltools und eine Möglichkeit zum Single-Sign-on. Auch Facebooks Instant Articles werden unterstützt.

Wir dürfen gespannt sein, wie viele Partner aus der Verlagsbranche Burda für Thunder begeistern kann. Letztlich gibt es auf dem CMS-Markt natürlich schon jetzt einige Konkurrenz. Trotzdem könnte die Bündelung von Ressourcen aber natürlich nicht nur Burda zugute kommen.

Wer sich für die Software hinter Thunder interessiert, sollte unseren Artikel „Drupal 8: Verbesserte Usability, einfacher Export von Einstellungen und responsives Backend“ lesen.

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6 Reaktionen
Philipp Blum

Wow, wie innovativ. Eine Drupal Distribution. Ein Apache Server, eine MySQL Datenbank. Leute, das ist echt hart modern und innovativ. Versteht mich nicht falsch. Finde es gut, dass sie diese Richtung gehen, aber Drupal als Basis? Dann entwickelt lieber ein eigenes CMS, dass wirklich auf die Beduerfnisse von Publishern abgestimmt ist.

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grep

Hallo Donngal,

insofern (gewissermaßen) also eine Special-Edition des Drupal-CMS; danke für diesen Hinweis.
Demnach bleibt fraglich ob diese Verwirrung seitens der 'Beteiligten' gewollt oder versehentlich gestiftet worden ist.

Naja, ich bin ohnehin kein Fan von CMS - dass macht ein System (oftmals vermeidbar) angreifbar; die meisten CMS-Nutzer sind sowieso auf dem Wordpress-Trip (hängen geblieben).

Ciao, Sascha.

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Donngal

Hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Wie aus der Pressemeldung von Thunder hervorgeht, ist es eben kein eigentständiges CMS sondern eine Distribution von Drupal 8, also eine Zusammenstellung von relevanten Modulen die für Publisher nützlich sind. Das lässt sich natürlich nutzen wie jedes andere Drupal 8 auch, nur dass bereits einige Module vorausgewählt sind.

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grep

Hallo ...,

ob dieses CMS im Kontext zu der bereits 'mehr od. weniger' etablierten Konkurrenz eine lohnenswerte Alternative darstellt wage ich doch ernsthaft zu bezweifeln.
Was macht dieses CMS denn sooo einzigartig, wo liegt das 'besondere' Alleinstellungsmerkmal ... ?!

Ciao, Sascha.

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Marcel Epp
Marcel Epp

Also wenn ich die Seite mit einem IPhone 5s besuche, dann habe ich auf der rechten Seite schon mal einen weißen Balken. Soweit man das sehen kann bricht da eine E-Mail Adresse aus dem div. Das wirkt natürlich sehr unschön.

Cool wäre ja gewesen, wenn da auch so ein Image Filmchen über das backend gewesen wäre und die tollen Publisher Funktionen.
Bis jetzt sieht das für mich aus wie Drupal 8 mit Modulen von diversen Partnern. Warum dann nicht gleich Drupal 8 nehmen? Funktionieren da die Module dann nicht?

Für mich würde das einen Mehrwert bieten, wenn da wirklich neue Funktionen zum Publishen im backend stecken.

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Drupal für alle
Drupal für alle

In dem Zusammenhang wurde wohl auch gesagt was ich schon seit Jahren schreibe: Software ist teuer.

Adobe bringts leider nicht :-( obwohl man bei der Druckerei PDF abliefern muss und tausende kleiner Zeitschriften existieren und die Basis des Eisbergs bilden. Die Verdienen nichts daran und was man bezahlt ist Druck+Porto. Denen würde Digitalisierung gut helfen und Rentner könnten am Ipad die Schriftgröße größer machen. Wieso gibts wohl so viele Rätsel und Liebes-Romane in EXTRAGROßER SCHRIFT. Auch Amazon-Suche sollte das Potenzial aufzeigen...

Oder siehe das ADAC-Magazin für die Mitglieder. Oder den Deutschen Fußballbund mit den weltweit wohl meisten Mitgliedern. Oder Sparkassen-Magazin usw.. Digital=Besser. Wir müssen warten bis die Millenials die Macht übernehmen also 40-50 sind :-((((((( und verlieren wie schon seit dem neuen Markt wieder 10-20 Jahre :-( obwohl man das heute schon trivial programmieren und enorme Vorteile liefern könnte wenn Oma das Dackel-Zucht-Magazin und Opa die Angler-Welt bequem auf dem Smart-TV lesen kann.

Schade das man im manchen Ländern nur am IT-Markt teilnehmen kann, wenn man viele Anwälte beschäftigt also eine große Firma mit vielen BWLern ist und Programmierer unten auf der Lohnstufe stehen statt das Geld wie ein Hierarchie-Minimierter-Fußballverein fair allein unter den Heißluft-freien Leistungs-Bringern aufzuteilen. Sonst könnte man z.b. Module crowden und organisieren. Das verringert die Kosten für die Beteiligten massivst weil die Späteinsteiger den Erst-Investoren die Module quasi abkaufen und deren Investment zurückzahlen bzw. man einfach nur schon durch Fixkosten-Degression billiger _funktionierende_ Business-Software kriegt als je zuvor.
Aber weil die Erfahrungen mit Software zu Recht nicht besonders gut sind, bewegt sich da leider wohl zu wenig. Als erstes würde ich alles international in allen Sprachen transformieren damit alle Verlage weltweit den Vorteil haben.
W3C und USB zeigen ja die Nachteile träger Organisationen auf während z.b. JEDEC besser liefert und die PCs und Handies jährlich verbessert. Da sitzen vielleicht keine BWLer in den Gremien.

Die IVW-Positionen der Sites hätte man nennen können. Dann sieht man das es (vermutlich) erfolgreiche Sites sind. Interessant wären natürlich auch die Hosting-Kosten und Administrations-Kosten dafür. TCO gibts ja seit einer Weile. MIPS/Watt auch. Aber auch fürs Hosting ? Ein LKW transportiert auch billiger pro 100Kilogramm als ein Familienkombi oder CityFlitzer. Trotzdem kauft man deshalb keinen LKW für seine Einkäufe.

Ohne Abmahnungen gäbs längst ein Content-Synchronizer-System von mir um alle Verlags-Content aus den BTrieve-Datenbanken oder sonstwo herauszuholen und synchronisiert (und vorher TIPPFEHLER markiert) überall synchron zu halten. Gleiches natürlich für Freiberufler-Profile, Lebensläufe und natürlich Bewerber-Infos auf den vielen Bewerber-Portalen.

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