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TideSDK: Desktop-Entwicklung mit Web-Technologien

Der Bedarf, schnell und unkompliziert Cross-Plattform-Applikationen zu erstellen, ist spätestens seit dem Smartphone-Boom größer denn je. Das Framework TideSDK setzt auf Web-Technologien als gemeinsamer Nenner und will so die Entwicklung für Windows, OS X und Linux vereinfachen.

TideSDK: Desktop-Entwicklung mit Web-Technologien

Desktop-Entwicklung mit Web-Technologien

Die Grenzen zwischen Web- und Desktop-Entwicklung werden dank entsprechender immer stärker verwischt. Durch die weitreichenden Möglichkeiten von Web-Technologien wie HTML, CSS und JavaScript lassen sich beeindruckende und flexible User-Interfaces gestalten und so sehr gute Applikationen realisieren. In Kombination mit Frameworks, die den Applikationen beispielsweise via JavaScript Zugriff auf Betriebssystem-Funktionen gewähren, wird eine sehr umfangreiche Gestaltung von Apps möglich. Zudem lassen sich so Kosten sparen und im Idealfall fast identische User-Experiences auf allen Geräten realisieren.

TideSDK – PhoneGap für Desktops

TideSDK Screenshot
TideSDK

Was PhoneGap für mobile Geräte ist, ist TideSDK für den Desktop. Denn das Framework bringt „native“ Applikationen auf Basis von Web-Technologien auf Windows-, Mac- und Linux-Desktops.

TideSDK erlaubt Entwicklern, mit den ihnen bekannten Programmiersprachen Cross-Plattform-Applikationen für Desktop-Betriebssysteme zu entwickeln. Im Grunde genommen handelt es sich beim Endprodukt um einen eigenen Browser, der ohne jegliche Bedienelemente daherkommt und im Hintergrund die jeweilige Programmiersprache auf dem Client ausführen kann. So ist er in der Lage, erweiterte JavaScript-Befehle zu verstehen und mehr Funktionen als eine normale WebApp zu bieten.

TideSDK Technologien

TideSDK arbeitet mit HTML, CSS und JavaScript in der Ausgabe und mit Python, PHP oder Ruby im Background. Durch die JavaScript-API werden Zugriffe auf Betriebssystem-Funktionen möglich, beispielsweise ein erweiterter Zugriff auf das Dateisystem oder Datenbank-Funktionen.

Die Vorteile eines solchen SDK liegen auf der Hand: Die Entwicklung von Applikationen für verschiedenste Betriebssysteme wird beschleunigt, da alle Clients auf den gleichen Nenner gebracht werden. Web-Entwickler werden zu Dingen befähigt, zu denen sie vor einigen Jahren niemals in der Lage gewesen wären, und können Applikationen entwickeln, die größtenteils ohne permanente Internet-Verbindung auskommen. Ein prominentes Beispiel, das auf TideSDK setzt, ist das ToDo-Tool Wunderlist.

TideSDK – Einfache Entwicklung mit hohem Nutzen

Natürlich hat ein solches SDK im Vergleich zur nativen Entwicklung von Software seine Limits. Dennoch sind Frameworks wie TideSDK eine große Hilfe für Entwickler, zumal bei vielen Projekten das Budget deutliche geringer ist als die Anforderungen. Wer einen Blick auf TideSDK werfen möchte, kann dies auf der Projektseite von TideSDK tun.

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Eine Antwort
  1. von Chris am 18.01.2013 (13:13 Uhr)

    @Manuel. Für Addons für die Mozilla Suite, also Thunderbird, SeaMonkey und Firefox ja, als Alternative mit Sicherheit aber ich muss sagen ich fand die Entwicklung eines eigenen Add-ons leicht, da es ja XML ist und CSS auch bleibt, genauso wie JS, aber html, css und js ist schon schicker, zumal man dort alles kennt und alles einsetzen kann. Mozilla ist selbst von der XUL Schiene langsam weggekommen, sie Jetpack und den neuen Add-on builder.

    Fazit, es ist ok aber die Zukunft gehört HTML, CSS und JS.

    Gruß
    Chris

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