Durch die Verwendung des Autorisierungs-Protokolls OAuth werden die geschriebenen Nachrichten ebenfalls an Twitter geschickt. „A Tiny Thread“ fügt den Nachrichten dabei einen Link zur ursprünglichen Konversation hinzu, so dass auch neue Nutzer folgen können.
Der Dienst legt offensichtlich keinen großen Wert auf eine trendige Optik, sondern kommt sehr minimalistisch rüber. So sehr dadurch auch die Kommunikation selbst in den Vordergrund gerückt wird - etwas mehr Informationen dürften es schon sein. So fehlen beispielsweise sämtliche Zeitangaben zu den einzelnen Nachrichten.
Allerdings ist „A Tiny Thread“ auch noch sehr jung. Gestartet wurde der neue Dienst vom ehemaligen Delicious-Gründer und jetzigen Google-Mitarbeiter Joshua Schachter, der auch Delicious anfänglich sehr einfach gestaltet hatte. Schachter hatte erst kürzlich öffentlich bedauert, Delicious 2005 an Yahoo verkauft zu haben. Auf das Geld hätte er nun doch lieber verzichtet, um stattdessen an einem großen bedeutenden Projekt arbeiten zu können. Mit seinem neuen Dienst hat er nun womöglich einen Ersatz gefunden.
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