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Design

3 nützliche Tipps, die Designern helfen noch besser mit Programmierern zu arbeiten

    3 nützliche Tipps, die Designern helfen noch besser mit Programmierern zu arbeiten

(Grafik: Shutterstock-Macrovector)

Das analytische Denken der einen und das kreative Denken der anderen Mitarbeiter führt oft zu Verwirrungen im Team. Ein UX-Stratege gibt Tipps, wie die Kommunikation zwischen Web-Designern und Codern optimiert werden kann.

Es ist nicht immer ganz einfach, sich mit Programmierern über gewisse Projekte auszutauschen – vor allem nicht als Web-Designer. Beim Wiedergeben der eigenen Vision kommt es nicht selten zu kleineren Missverständnissen, wie kürzlich auch der UX-Content-Strategist Jerry Chao in einem Artikel auf dem Creative-Blog thematisierte. Der in der Bay-Area lebende Chao schreibt: „Die Aufgabe besteht nicht nur darin, nützliche Interfaces zu kreieren, sondern auch den Menschen, die sie bauen sollen, zu erklären, wie sie zu funktionieren haben.“ Der Kalifornier gab in dem Rahmen einige Tipps ab, wie die Kommunikation zwischen den Parteien besser gestaltet werden kann.

So kann die Kommunikation zwischen Web-Designern und Codern optimiert werden – 3 Tipps

UX-Stratege verrät Tipps, wie die Kommunikation zwischen Web-Designern und Codern optimiert werden kann. (Grafik: Shutterstock-Sangoiri)
UX-Stratege verrät Tipps, wie die Kommunikation zwischen Web-Designern und Codern optimiert werden kann. (Grafik: Shutterstock-Sangoiri)

Zum einen verweist Chao darauf, dass Web-Designer unbedingt anfangen sollten Programmieren zu lernen. Genau wie ein Architekt sich mit den verschiedenen Eigenschaften von Materialien auskennt, sollen auch Web-Designer die Basics der Programmiersprachen verstehen, mit denen tagtäglich an den Projekten gearbeitet wird. Jerry Chao schreibt, dass „Designer nicht im Detail wissen müssen, wie genau der Code geschrieben wird, aber sie müssen die Grundlagen beherrschen, um zu verstehen, wie das Design in transkribierbaren Code umgewandelt werden kann.“ Wichtig ist, dass Web-Designer neben HTML und CSS auch ein wenig Javascript lernen.

„Ein besseres Verständnis ist das Herzstück einer guten Zusammenarbeit!“

Zudem plädiert der US-Amerikaner dafür, dass Web-Designer sich schon beim Entwurf ihres Modells häufiger die Perspektive des Programmierers einholen sollen. Zu verstehen, wie ein Entwickler das Modell aus technischer Sicht betrachtet, ist für den UX-Strategen ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Dazu gehört eben auch, dass die Kreativen technische Aspekte häufiger hinterfragen müssen, sobald sie die Systematik nicht ganz verstanden haben. Chao schreibt: „Dies ist das Herzstück einer guten Zusammenarbeit – es wird euch helfen, eure gegenseitigen Felder besser zu verstehen, eure Beziehung zu stärken und ein besseres Produkt zu erstellen.“

Essentiell für eine vernünftige Kommunikation unter den Kollegen ist für Chao auch, dass Web-Designer ihre Idee so praktisch wie möglich beschreiben müssen. Der Autor erklärt, dass ein häufiger Grund zur Verwirrung oft dem Umstand geschuldet ist, dass beide Webworker unterschiedliche Denkprozesse durchlaufen. Jerry Chao verweist in dem Sinne auf Brad Frosts Methode des „Atomic Web Designs“, die besagt, dass das Modell in fünf verschiedene Level eingeteilt wird: 1. Atoms, 2. Molecules, 3. Organisms, 4. Templates und 5. Pages. Die gesamte Methode wird auf dem Blog des Erfinders detailliert beschreiben.

Außerdem wichtig: Style-Guides, Best-Practices und Collaboration-Tools

In Jerry Chaos Artikel werden zudem die Wichtigkeit von Style-Guides beschrieben, ein paar generelle Best-Practices für eine verständlichere Kommunikation thematisiert und einige Tools vorgestellt, die kollaboratives Arbeiten optimaler vonstatten gehen lassen.

Zum letzten Punkt haben wir von t3n.de jedoch auch ein paar interessante Lesestücke veröffentlicht. Schaut beispielsweise auch in die Beiträge „Collaboration: 20 Tools für mehr Produktivität im Team“ und „Zwischen San Francisco, Berlin und Melbourne: Mit diesen 8 Collaboration-Tools arbeitet 99designs“. Es lohnt sich bestimmt!

via www.creativebloq.com

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