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5 Tipps, wie du konstruktiv mit Kritik im Job umgehst

    5 Tipps, wie du konstruktiv mit Kritik im Job umgehst

(Bild: Shutterstock / AnnaTamila)

„Können Sie bitte mal kurz in mein Büro kommen?“ – ein Satz, bei dem es dem Arbeitnehmer meistens eiskalt den Rücken runterläuft. Aber muss das eigentlich wirklich sein?

Fehler sind menschlich: An diesem Grundsatz solltest du festhalten, wenn du dich auf dem Weg ins Büro des Chefs machst. Anstatt Angst vor Kritik zu haben, kannst du dir auch überlegen, was du in Zukunft besser machen kannst – und im Idealfall viel daraus lernen. Das sehen nicht viele Angestellte so: Anstatt die geäußerten Bemerkungen ernsthaft zu durchdenken, wettern sie impulsiv dagegen an oder sagen gar nichts mehr, bis das Büro nach dem Gespräch verlassen wird. Abhängig ist das vor allem auch von der Art und Weise, wie die Kritik geäußert wird: So ist es leichter, Kritik zu verinnerlichen, wenn sie sachlich und konstruktiv vorgetragen wird. Brüllt der Chef nur rum und lässt niemanden zu Wort kommen, ist es wenig sinnvoll, etwas aus dem Gespräch mitzunehmen.

Kritik bedeutet, Fehler eingestehen zu müssen

Feedback erfordert in den meisten Fällen, den Anspruch an sich selbst zu heben – und das ist ein weiterer Grund, warum wir uns darüber freuen sollten. Denn nur, wenn wir mit jemandem zusammen arbeiten, der einen höheren Anspruch an uns hat als wir selbst, haben wir die Chance, unsere Arbeitskraft zu optimieren. Mit diesen Schritten klappt es auch bei euch:

Für das Feedback bedanken

Verärgerung? Muss nicht sein. Wenn du dich zuerst für das Feedback bedankst, bedeutet das, dass du gar nicht so abgeneigt bist, etwas Neues über dich und dein (Arbeits-)Verhalten zu lernen. Dabei ist gerade das wahrscheinlich der Grund, warum du zur Arbeit gehst: Um dich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Meistens besteht die Kritik nur aus kleinen Punkten. Wenn du hier und da ein wenig schraubst, verinnerlichst du selbst, dass du effizienter arbeiten kannst.

Ruhe und Respekt

Zwei Grundsätze, die selbstverständlich sein sollten – die man im Eifer des Gefechts jedoch schnell vergisst. Erstmal abwarten, bevor man reagiert: Oft hilft es bereits, einmal tief durchzuatmen und die Kritik zu verinnerlichen. Bei Missverständnissen solltest du keine Angst davor haben, nachzufragen. Sonst grübelst du zuhause über Dinge, die du einfach nur falsch verstanden hast. Außerdem gewinnst du einen Augenblick Zeit, um dir die entsprechende Antwort zurecht zu legen.

Verhalten sachlich erklären

„Ich war krank und mein Hund hat meine Präsentation gelöscht“ – klingt nicht nach einer besonders guten Ausrede, oder? Daher solltest du es vermeiden, dich herauszureden und sachlich zu deinem Verhalten stehen. Vielleicht kannst du sogar begründen, warum du wie in welchem Moment gehandelt hast. Ehrlichkeit kann dabei helfen. Wenn du dich aber in Ausreden verstrickst, wird das deinen Arbeitgeber eher irritieren.

Verbesserungsvorschläge bei Kritik einbringen

Auf jeden Satz mit „Okay“ antworten: Zwar wirkt es im ersten Moment so, als würdest du die Kritik deines Chefs zur Kenntnis nehmen, aber tust du das wirklich? Oder würdest du am liebsten im Erdboden versinken und den Raum verlassen? Im Idealfall kannst du die Kritik für dich so reflektieren, dass du deinem Vorgesetzten gleich einen Verbesserungsvorschlag machen kannst. Was willst du erreichen und verbessern? Versuche, deine Vorschläge strukturiert vorzubringen.

Auch hier ist es wichtig, dass du konstruktive Kritik von nutzloser Kritik unterscheidest: Frage daher gezielt nach, wie du dich verbessern kannst. So findest du schnell heraus, ob die Kritik angebracht ist oder jemand nicht weiß, worauf er hinaus will. Ein Vorschlag der Problemlösung sollte gegeben sein.

In die Zukunft schauen

Auch, wenn du nach Feierabend froh bist, dass das Gespräch gelaufen ist: Belasse es nicht dabei, das Gespräch nach Schließen der Tür abzuhaken. Mach einen Termin für das nächste Feedback-Gespräch. Dann sieht der Chef nicht nur, dass du sein Feedback ernst nimmst – du kannst ihm beim nächsten Mal auch zeigen, dass du es umgesetzt hast. Dazu zählt auch, dass du es deinem Gesprächspartner nicht übel nimmst, dass er dich kritisiert hat – denn du kannst daraus lernen. Und auch, wenn es schwer fällt: Sei nicht nachtragend oder nimm die Kritik persönlich.

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