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Pinterest Analytics: 11 Tipps für besseres Content-Marketing

Pinterest Analytics: 11 Tipps für besseres Content-Marketing

Mit Analytics können Marketer die eigene Content-Strategie optimieren, erklärt Dr. Melanie Grundmann in ihrem Gastartikel. Ein Potenzial, das kaum jemand ausschöpft.

Pinterest Analytics: 11 Tipps für besseres Content-Marketing

Pinterest.

Pinterest ist eines der am schnellsten wachsenden Sozialen Netzwerke mit bislang rund 2,1 Millionen Nutzern in Deutschland. Unternehmen, die über ansprechenden visuellen Content verfügen, sollten Pinterest in ihre Strategie einbinden. Das von Pinterest seit Kurzem angebotene Monitoring-Tool Pinterest Analytics liefert nun wertvolle Informationen zur Evaluation und Optimierung der eigenen Content-Strategie.

So funktioniert Pinterest Analytics

Pinterest Analytics: Die Monitoring-Plattform des Bildernetzwerks. (Screenshot: pinterest.com)
Pinterest Analytics: Die Monitoring-Plattform des Bildernetzwerks. (Screenshot: pinterest.com)

Die Daten sind nicht nur exportierbar, sondern lassen sich auf verschiedene Endgeräte (Android Tablet, Android Phone, iPad, iPhone sowie Web) und Zeiträume (7 Tage, 14 Tage, 30 Tage, individuell) herunterbrechen. Da Pinterest keinen kumulierten Download der Daten bietet, ist die Handhabung etwas mühsam, aber lohnenswert.

Die Pinterest Analytics teilen sich in drei Bereiche:

  • Dein Pinterest-Profil mit quantitativen und qualitativen Informationen über die Performance und das Engagement mit deinen Pins.
  • Deine Zielgruppe mit demografischen Informationen und den Interessen deiner Besucher.
  • Die Aktivität deiner Website mit den Statistiken zur Nutzung der Pins, die von deiner Unternehmensseite (bzw. die Seite, für die du deinen Unternehmens-Account verifiziert hast) gepinnt wurden

11 Tipps für besseres Content-Marketing

Eine ausführliche und regelmäßige Evaluation dieser Kennzahlen bietet dir ausreichend Ansatzpunkte, dein Content Marketing kontinuierlich zu verbessern:

  1. Identifiziere die Pins mit der höchsten Viralität (Repins) und dem höchsten Engagement (Aufrufe, Klicks). Schaffe mehr solcher Inhalte: Sie sind für deine Zielgruppe relevant!
  2. Befülle deine beliebtesten Pinnwände kontinuierlich mit Pins und positioniere diese Pinnwände in deinem Profil weit oben (ganz einfach via Drag & Drop), um noch mehr Besucher anzuziehen.
  3. Promote die beliebtesten Pins auf deiner Website, in deinem Newsletter oder auf anderen Kanälen. Das bietet potentiellen Kunden nicht nur Orientierung, sondern schafft auch Vertrauen.
  4. Kuratiere Content von anderen Pinnern, um mehr Besucher auf dein Profil aufmerksam zu machen und Nutzern ein vollständigeres Bild deiner Marke zu geben. Unter „Dein Pinterest-Profil / Alle / Meistgesuchte Pins“ siehst du, welche Inhalte besonders beliebt sind – dies sind nicht zwingend deine eigenen. Erstelle also Pinnwände, die die Persönlichkeit deiner Marke unterstreichen, auch wenn sie auf den ersten Blick nichts mit deinem eigentlichen Produkt zu tun haben.
  5. Wenn du anhand der Analyse des Zielgruppen-Tabs feststellst, dass bestimmte Länder und Regionen besonders stark mit deinen Inhalten interagieren, kann es sich lohnen, spezifischen Content für diese zu erstellen. Ein deutscher Foodblogger mit auffällig vielen Betrachtern aus dem englischsprachigen Ausland kann so beispielsweise ein besonders stark nachgefragtes Rezept in englischer Sprache präsentieren und so zusätzlichen Traffic generieren.
  6. Erstelle zusätzlichen Content zu Themen, die deine Zielgruppe interessieren, die du aber bislang noch nicht abdeckst. Der Tab „Zielgruppe / Interessen“ zeigt an, welche Themen deine Zielgruppe besonders interessiert – eine lohnenswerte Inspiration für dein .
  7. Evaluiere anhand der Übersicht „Zielgruppe / Pinnwände deiner Zielgruppe(n) mit vielen deiner Pins“, in welchen Kontext deine Inhalte gesetzt werden und erschließe neue Vermarktungsmöglichkeiten.
  8. Identifiziere anhand der Übersicht „Aktivität von Website“ deine Key Influencer, also Nutzer, die deinen Content besonders stark abrufen und teilen. Halte die von diesen Pinnern genutzten Pinnwände aktuell.
  9. Finde heraus, welche Pins den meisten Traffic auf deine Seite generieren. Optimiere deine Landingpages, halte die Informationen aktuell und erstelle weitere ähnliche Inhalte.
  10. Werden oft Pins direkt von deiner Website gepinnt, dann ist dein Content offenbar sehr attraktiv für Pinner. Animiere deine Website-Besucher zur Verbreitung deiner Inhalte auf Pinterest, indem du den „Pin it“-Button auf deiner Website installierst.
  11. „Die neuesten Pins von deiner Website“ können Hinweise darauf enthalten, dass bestimmte Themen wieder interessant werden. Tauchen ältere Inhalte hier konstant auf, kann es sich lohnen, ähnliche Inhalte zu erstellen, da offenbar ein anhaltendes Interesse besteht. Auch die Punkte „Beliebteste Pins“ und „Meistgesuchte Pins“ verweisen auf populären Content auf deiner Website. Optimiere und aktualisiere langfristig erfolgreiche Inhalte.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Pinterest Analytics gemacht?

Über die Autorin

Dr. Melanie Grundmann

Dr. Melanie Grundmann arbeitet freiberuflich als Social-Media-Consultant, aktuell unter anderem für die FUNKE Digital TV Guide GmbH. Sie ist leidenschaftliche Bloggerin, Autorin und Inhaberin des Online-Portals www.dandysme.eu.

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2 Antworten
  1. von Laura am 28.10.2014 (17:40 Uhr)

    Es ist wahr. Präsenz auf den populärsten Netzwerken wird zunehmend wichtiger. Für mich gehört Pinterest schon lange dazu. Aber auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: auch bei Pinterest sollte man wirklich auf den Content achten.

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  2. von Manuel Ferrai am 29.10.2014 (10:50 Uhr)

    Pinterest ist toll. Mir gefällt dieses Programm sehr gut. Ich hoffe wirklich das dies mehr Marktanteile erhält. Es ist einfach in der Steuerung und toll auch als Marketing um seine kreativen Produkte / Artikel zu zeigen. Bin gespannt wo der Weg noch hingeht.

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