Ihm fiel in seinen Statistiken auf, dass seine Seite viele Besucher über einen vollkommen themenfremden Bereich bekam: Sehtests zur Rot-Grün-Schwäche. Es zeigte sich, dass er einmal entsprechende Videos in einen Post eingebaut hatte und nun schickte Google fleißig Besucher. Kurzerhand startete er eine neue Seite nur zu diesem Thema. Als Anschubhilfe verlinkt er sie von der schon gut positionierten Hauptseite.
„SEO rückwärts“ nennt er es deshalb, weil man sonst gern viele kleine Websites nutzt, um eine große Seite zu pushen - und eben nicht umgekehrt.
Sein Schlussplädoyer:
Ich habe oft das Gefühl, dass viele SEOs zu sehr auf bestimmte Keys fixiert sind. Um ein gutes und funktionierendes Netzwerk aufzubauen, scheint es mir hilfreicher zu sein, das eigenen Potential konstruktiv auszuschöpfen als sich an verhärteten Fronten den Schädel einzuschlagen. Ich denke, viele wertvolle Keys lagern im Analytics-Keller und warten nur darauf gehoben zu werden. Schaut doch einfach mal, was Eure Hauptseiten so hergeben, vielleicht kann man ja was daraus machen…
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