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Software

Dieses Tool hilft dir, deine Website zu optimieren: Besucher können jedes Element einzeln bewerten

    Dieses Tool hilft dir, deine Website zu optimieren: Besucher können jedes Element einzeln bewerten

(Screenshot: Usabilla)

Usabilla ist ein Tool, dass man auf seiner Website integrieren kann und mit dem Besucher live alle Elemente der Seite bewerten können – angefangen beim Logo bis hin zur Menüführung. So lässt sich die Website auf Basis von echtem Besucherfeedback optimieren.

Live Feedback zu Design, Usability und Content erhalten

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Website-Besucher können über den Button an der Seite einen Feedbackprozess starten. (Screenshot: Usabilla)

Website-Betreiber reagieren im Idealfall schnell auf negative Nutzererfahrung. Um entsprechend Feedback für seine Website zu bekommen, befragt man dafür am besten seine Besucher. Nach diesem Schema funktioniert die Website-Intergration von Usabilla. Über einen Feedbackbutton, der am Rand der Website erscheint, können Besucher einen Feedbackprozess starten, in dem sie entweder die Website als ganzes bewerten oder Feedback zu einem bestimmten Element geben – zum Beispiel zu Headlines, Menüs, das Logo oder den Content.

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Die eigene Website optimieren durch Besucherfeedback – generisch oder spezifisch. (Screenshot: Usabilla)

Feedback zum großen Ganzen

Nicht jeder Besucher ist in der Lage, konkret zu formulieren, was ihn stört oder warum er eine Seite gut findet. Für allgemeine Kritik und Lob gibt es deswegen die Möglichkeit generisches Feedback zu geben. Der Kunde kann dann eine Bewertung für die ganze Webseite anhand einer Smiley-Skala abgeben und dann wählen, ob er einen Bug melden, einen Vorschlag machen, Lob loswerden oder einfach eine Frage stellen will. Dafür stellt das Tool ein freies Eingabefeld zur Verfügung. Zudem lassen sich kleine Polls einbinden, zum Beispiel: „Wie bist du mit der Geschwindigkeit der Website zufrieden?“.

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(Screenshot: Usabilla)

Feedback zu Website- und Content-Elementen

Die andere Variante ermöglicht dem Besucher, ganz konkretes Feedback zu einzelnen Elementen zu geben. Dafür kann er die entsprechenden Bereiche direkt anklicken. Ein Rahmen zeigt an, welche Elemente bewertet werden können. Der Besucher bekommt dann wieder die Möglichkeit, sein Feedback nur anhand der Skala abzugeben und eine persönliche Nachricht zu hinterlassen.

Content bewerten
Der gelbe Rahmen zeigt an, welcher Bereich bewertet wird. (Screenshot: Usabilla)

Granulareres Feedback für den Website-Relauch

Usabilla hat das Tool natürlich auf seiner eigenen Seite integriert. Sie selbst entschieden sich zu einem Website-Relaunch, für den sie mehr als 1.000 Rückmeldungen berücksichtigten. Über die Integration fanden sie zum Beispiel heraus, dass ihr „Demo anfordern“- und „kostenloser Test“-Button wesentlich schlechter sichtbar waren als erwartet. Solche „Fehler“ aufzuspüren, kann die Conversion-Rate erheblich beeinflussen. Mit dem Relaunch will das Unternehmen seinen Net-Promoter-Score um acht Punkte erhöht haben und seine Demo- und Testversion-Signups um 120 Prozent gesteigert haben.

Wie granular es genau sein soll und welche Fragen dem Kunden gestellt werden, kann der Website-Betreiber selbst festlegen. So ist es zum Beispiel auch möglich, eine E-Mail-Adresse abzufragen, wenn eine Bug-Meldung reinkommt, sodass der Support auch direkt mit dem unzufriedenen Kunden in Kontakt treten kann.

Wann auf Feedback reagieren?

Backend Usabilla
Live-Feedback im Backend von Usabilla. (Foto: Usabilla)

Der Website-Betreiber kann das Feedback live im Backend einsehen und theoretisch sofort darauf reagieren. Kleine Bugs lassen sich so mitunter fixen, bevor Schaden entsteht. Wie man mit Kritik an der Usability umgeht, muss jedes Unternehmen dann selbst entscheiden. „Funktioniert zum Beispiel der ,Zum Warenkorb hinzufügen‘-Button nicht, ist klar, dass man das sofort angehen muss“, sagt Cassandra Michael von Usabilla.

Bekomme man aber von verschiedenen Besuchern Feedback zur Usability – zum Beispiel dass Besucher nicht die Informationen finden, die sie suchen – bietet sich eine weitere Recherche an. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Umpositionieren der relevanten Informationen in Zusammenspiel mit einem A/B-Test. Ein anderes Beispiel von Cassandra Michael ist die Kritik an einem konkreten Feature. Bekommt man negatives Feedback zu einem Feature, sollte man zunächst überprüfen, wie stark das Feature überhaupt genutzt wird, und davon ausgehend die Überarbeitung priorisieren.

Backend und Metadaten

Das Feedback wird mit dem entsprechenden Screenshot ausgeliefert, den der Website-Besucher bewertet hat. Dazu liefert Usabilla Metadaten zum Gerät, zur Bildschirmauflösung und mehr, damit sich die Ursache des Feedbacks leichter zuordnen lässt.

Im kommenden Jahr will Usabilla mit dem Datenmaterial Branchenreports herausbringen. Zu den Daten gehören zum Beispiel: Browsertyp, Betriebssystem, Gerätetyp, Location oder die Tageszeit.

Modelle und Preise

Es gibt derzeit drei Kategorien: Einen kostenlosen Testaccount für Seiten mit bis zu 10.000 Pageviews im Monat, der die Basisfunktionen beinhaltet, einen für Websites mit bis zu 250.000 Pageviews – mit etwas erweitertem Umfang – und einen individuellen Unternehmensaccount, der alle Funktionen ausschöpft und individuell angepasst wird. Hierfür ist kein Preis angegeben, da die Kosten ebenfalls individuell angepasst werden. Die Mindestlaufzeit für das „99 Euro pro Monat“-Modell beträgt einen Monat und kann danach jederzeit gekündigt werden. Für die Enterprise-Lösungen bietet Usabilla Jahresverträge an.

Lies in diesem Zusammenhang auch: Teste deine Website mit diesen 7 Tools

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3 Reaktionen
Gute Idee
Gute Idee

Schöne Idee. Das ist aber wenn es ein paar Elektro-Autos gibt und der Rest weiter Abgase produziert... Oder ein paar Leute Fitness machen und der Rest weiter übergewichtig ist oder sich ungünstig ernährt. Das allgemeine Websurfing wird davon leider nicht besser weil die meisten Webshops nicht das Know-How und auch nicht das Interesse haben. Siehe Flash und seine immer noch währende Existenz auch wenn man es für rückständige Reste von Content ruhig erhalten sollte.

Die meisten Boni-Manager scheitern ja schon daran, ihren eigenen Store oder Web-Angebot in allen Browsern auf dem Desktop, auf dem Handy, Tablett und natürlich zu Hause am TV aufzurufen und mal zu benutzen. So läuft das halt bei Internet-Ausdruckern.
Schon zum neuen Markt gabs die Aussage (ich glaube in der ct' ) das viele Programmierer in ihrem eigenen Webshop nichts eingekauft bekämen weil die praktisch unbenutzbar wären.

Wenn man App-Crashreports oder dasselbe bei MacOS wegschickt merkt man schnell wie wenig viele Firmen an Problemlösungen ihrer Apps interessiert sind.

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wowawebdesign
wowawebdesign

Vielleicht bin ich blind, aber ich finde im gesamten Artikel keinen Link auf diesen Service. Klar kann man danach googeln, aber ein Link wäre komfortabler.

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