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Interview

Auf diese Tools setzt Trivago

Trivago-Gründer Rolf Schrömgens. (Foto: Trivago)

In unserer Artikelserie „Auf diese Tools setzt…“ gewähren bekannte Internetfirmen aus Deutschland seltene Einblicke in ihren Tech-Stack. Heute an der Reihe: Das Reiseportal Trivago.

t3n.de: Welches Tool setzt ihr für das Bewerbermanagement ein?

Workday, es wird gerade in unsere selbstgebaute Talent-Community integriert.

t3n.de: Welches Tool hilft euch beim Kundensupport?

Zendesk.

t3n.deAuf welches Tools für das Team-Messaging setzt ihr? 

Slack.

t3n.de: Nutzt ihr eine Cloud-Software für eure Telefonanlage?

Ja, Skype for Business und Slack.

t3n.de: Welches CRM-System kommt bei euch zum Einsatz? Warum gerade das? Gibt es auch Nachteile?

Wir haben mit Buzzforce unser eigenes Tool entwickelt. Das Tool lässt uns unsere Customer Relations auf sinnvolle Weise organisieren und so Wert bei jeder Interaktion kreieren. Verschiedenste Events und andere Berührungspunkte können so in einem Tool verbunden werden, damit nichts verlorengeht oder fehlkommuniziert wird.

t3n.deAuch das Projektmanagement und die Aufgabenverwaltung wird heute über Tools abgewickelt. Welche kommen bei euch zum Einsatz?

Wir nutzen Atlassian, das Tools wie Confluence und Jira bietet.

t3n.de: Welche Tools kommen bei euch für das E-Mail-Marketing und die Verwaltung von Newslettern zum Einsatz?

Exact Target.

t3n.deFast jedes Startup verfügt auch über ein KPI-Dashboard zur Messung von Kennzahlen. Welches nutzt ihr und warum gerade das?

Auch hier haben wir unser eigenes Tool entwickelt, es heißt KPI-Controller. Wir haben eine Vielzahl eigener Methoden, unsere Performance zu messen (zum Beispiel den Return on Ad-Spend). Leider konnten wir kein Tool finden, was unseren Anforderungen entsprach – also haben wir einfach eins entwickelt.

t3n.deIst ein Tool zur Messung der Teamstimmung beziehungsweise zur Optimierung der Unternehmenskultur im Einsatz? Wenn ja, welches?

Officevibe.

t3n.deAbschließend: Gibt es sonst noch ein Tool, auf das ihr nicht mehr verzichten könnt? Wenn ja, welches und warum?

Wir nutzen Trivago 360, eine weitere Eigenentwicklung. Das Konzept ist einigermaßen bekannt: Mit dem Tool können Kollegen Feedback aus verschiedenen Blickwinkeln erhalten, das Prinzip ist vergleichbar mit Peer-Reviews in der Wissenschaft und für uns immens wertvoll, um Performance zu messen. Trivago 360 macht dadurch auch unsere Kultur und Struktur möglich – es misst Performance und nicht traditionelle Methoden wie Arbeitsstunden. Da die eigene Performance von denjenigen bewertet wird, mit denen man den meisten Kontakt hat, bleiben unsere Hierarchien zudem sehr flach.

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3 Reaktionen
Irina

Super interessante Serie, davon würde ich gerne mehr hören! Vielleicht auch mal von kleinen Unternehmen < 50 MA bspw..
Bin ich richtig in der Annahme, dass die Beitragsserie erst begonnen hat? Habe zumindest keine weiteren Artikel dazu gefunden.

Daniel Hüfner

Hallo Irina,

vielen Dank für dein tolles Feedback! Ja, die Serie hat erst begonnen und wir sind auch noch dabei, den Inhalt und Aufbau zu optimieren. Es wird auch Tool-Vorstellungen von „kleineren“ Unternehmen geben..

Beste Grüße

Daniel

Nick

Daran erkennt man wie stark sich die Big Player in der Apartment-Vermittlungs-Branche entwickelt haben. Diejenigen die früh auf die Digitalisierung gesetzt haben spielen jetzt in einer anderen Liga. Alle anderen die es am Anfang nicht wahr haben wollten sitzen jetzt da und sagen „Ja Trivago da können wir nicht mithalten wir sind doch nur ein kleines Unternehmen…“. Das Budget wird lieber weiter in erfolgslose Werbung investiert und die eigene digitale Infrastruktur wird gnadenlos vernachlässigt. Alle reden nur von der Digitalisierung, nur wenige machen es wirklich. Trivago zu haten und zu sagen die haben uns die Kunden weggenommen ist doch viel einfacher als sich wirklich Gedanken über die eigenen Kunden zu machen. Dabei ist das der falsche Blickwinkel auf die ganze Marktsituation. Der Ferienhausmarkt oder das Apartmentvermittlungsmarkt wächst jedes Jahr und bricht neue Rekorde immer und immer wieder. Die Tools für interne Kommunikation wie Slack oder ein CRM-stehen praktisch für jedes Unternehmen zur Verfügung. Sowohl für Trivago als auch für Hotelvermittlung Hans Meyer. Aber wer nutzt diese? Genau, die Gewinner des Rennens. Die Digitalisierung kostet nun mal Geld und die Chefs sehen darin nur Kosten und Risiken. Die Stärken und Chancen werden nur wage vorgestellt. Dabei hat ihnen noch keiner eine vernünftige Auswertung der KPI´s vorgelegt... Daten sind das neue Gold und wer den eigenen Internetauftritt nicht in Zahlen fassen kann für den bringt das „Internet“ auch kein Gewinn sonder nur Kosten. In dem Sinne… Digitalisiert euch!

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