gps4cam kombiniert GPS-Daten mit den Fotos einer Digicam
Fotos mit Geotags zu versehen erspart das manuelle Verschlagworten und bewahrt vor dem Vergessen. Leider ist dies mit den meisten Kameras nicht möglich und entsprechende Aufsätze teuer und unhandlich. Eine tolle Möglichkeit, die Vorteile „echter“ Kameras mit den Geotagging-Möglichkeiten des iPhones zu verbinden, ist die App gps4cam. Sie merkt sich die aktuelle Position des Nutzers und kombiniert die Daten anschließend mit den Fotos.
Und so geht es: Während Nutzer mit der Kamara Fotos schießen, öffnen sie gleichzeitig die iPhone-App. Wenn die Foto-Tour abgeschlossen ist, generiert die iPhone-Anwendungen einen QR-Code, der alle Geo-Daten enthält hat und sich über die entsprechende Desktop-Software mit den Fotos verknüpfen lässt. So gibt es auch keine Probleme, wenn man in einer anderen Zeitzone unterwegs ist, denn die App richtet sich nicht nach den Uhrzeit-Einstellungen der Kamera.
Verschiedene Ortungs-Möglichkeiten schonen den Akku
Die größte Anfrage an gps4cam ist, ob die Anwendung nicht zuviel Akku-Saft zieht. Hier haben sich die Macher aber sinnvolle Lösungen einfallen lassen. Zunächst einmal können Nutzer zwischen verschiedenen Ortungsfunktionen wählen. Bei der Option „genau“ wird alle 30 Sekunden eine Verbindung hergestellt, bei der Standard-Version nur alle 1, 5 oder 10 Minuten. Noch energiesparender ist es, sich über GSM-Antenna (ab iPhone 3Gs) lokalisieren zu lassen oder die Position manuell durch Schütteln des iPhones zu aktualisieren.
Die App kostet nur 2,39 Euro und ist damit eine finanziell überschaubare, aber für Viel-Fotografierer äußerst sinnvolle Investition.
Foto (klein): laihio / flickr.com (CC BY 2.0)








