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Tooltipp: Postach.io füllt dein Blog mit Evernote-Notizen

Postach.io wirbt damit, die einfachste Blog-Plattform aller Zeiten zu sein und möchte deine Evernote-Notizen auf eine vorzeigbare Bühne hieven. Noch ist der Dienst weitestgehend unbekannt, für Evernote-Fans könnte er allerdings zum alltäglichen Tool werden. Wir stellen euch den Dienst vor.

Tooltipp: Postach.io füllt dein Blog mit Evernote-Notizen

Was ist Postach.io?

Postach.io - Titelbild
Postach.io ermöglicht es, deine Evernote-Notizen per Klick in ein eigenes Blog zu verschieben.

Warum schwer, wenn es auch einfach geht? Viele Nutzer sehnen sich förmlich nach Vereinfachung sowie einer Automatisierung ihrer alltäglichen To-dos. Gerade und überhaupt, wenn es um die Handhabung seiner gängigen Internet-Dienste geht. Nicht umsonst haben Tools wie „IFTTT“ Hochkonjunktur.

Die Blogging-Plattform Postach.io möchte nun die Arbeitsschritte für Evernote-Fans und Blogger vereinfachen und dabei seinen Platz in der Blog-Anbieter-Landschaft finden. Durch einfaches Tagging von Evernote-Notizen soll es Anwendern möglich werden, ausgewählte Notizen auf einer separaten und ansehnlichen Domain auch anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Das können lange ausführliche Texte ebenso sein wie kleine, unfertige Gedankengänge.

Wie funktioniert Postach.io?

Postach.io ist eine Blogging-Plattform, die es dir ermöglicht, deine Evernote-Gedanken per Klick in ein zu verschieben. Das geht denkbar einfach. Nachdem du dich kostenlos angemeldet hast, musst du in deinem Evernote-Account lediglich die Berechtigung freigeben, dass deine Notizen auf dem eigenen Blog veröffentlicht werden dürfen. Im Anschluss kreierst du dir dein Postach.io-Blog, legst eine URL fest, einen Blog- und einen Autoren-Namen und machst ein paar Angaben zu deiner Biografie. Auch das Verdrahten mit anderen Social-Media-Accounts ist möglich.

Postach.io - Screenshot 1
Schritt 1: Erstelle dir eine Postach.io-Seite.

Wer sich mit dem Standard-Theme im grün-weißen Anstricht nicht zufrieden geben oder Attribute wie Spaltenbreiten und vieles mehr verändern möchte, hat die Möglichkeit, mit dem Theme-Editor einige individuelle Veränderungen vorzunehmen. Und wer sein Theme komplett verändern möchte, schreibt es sich einfach neu.

Postach.io - Screenshot 2
Schritt 2: Gestalte dein Postach.io-Blog in im Theme-Editor.

Im dritten Schritt musst du im Evernote-Account eine Notiz anlegen. Möchtest du diese Notiz gleichzeitig veröffentlichen, dann taggst du deine Notiz mit „published“ und synchronisierst diese anschließend mit den Button „Fertig“. Notizen können durch den Tag „page“ übrigens auch zu einer Unterseite werden.

Postach.io - Screenshot 3
Schritt 3: Erstelle einen Evernote-Post und tagge ihn mit "published", sodass er auf deinem Postach.io-Blog erscheint.

Im selben Augenblick erscheint der Post dann öffentlich auf deinem Blog (individualisiert in roter Farbe). Mittels Disqus können Leser diese Beiträge nach Veröffentlichung auch kommentieren.

Postach.io - Screenshot 4
Schritt 4: In nur drei kurzen Schritten über deinen ersten Postach.io-Blog-Beitrag freuen.

Fazit zu Postach.io:

Sich einen Postach.io-Blog anzulegen und diesen mit seinem Evernote-Account zu verbinden, geht wirklich schnell und unkompliziert. Auch die Option, sein Blog anschließend individuell zu gestalten, ist eine schöne Sache und mit ein wenig HTML- und CSS-Kenntnissen schnell gemacht. Umso erfreulicher ist es natürlich, dass auch das Importieren von Evernote-Notizen so denkbar einfach ist und sich dem Credo des „einfachsten Blogs ever“ nahtlos anpasst. Eine andere Frage ist allerdings, ob der Dienst tatsächlich einen so großen Mehrwert für Nutzer bringen wird. Und wenn ja, für welche Nutzer genau? Blogger? Evernote-Anwender? Beide?

Meines Erachtens liegt der große Vorteil des Tools darin, dass man ein wirklich einfaches CMS zur Verfügung gestellt bekommt, welches zwei Plattformen gleichzeitig füllt. Allerdings muss man eben auch Freund beiderlei Plattformen sein. Ich persönlich nutze nur für kleinere Notizen, die es in der Regel nicht wert sind, veröffentlicht zu werden. Hätte ich einen eigenen Blog, würde ich den vermutlich über WordPress hosten. Alleine um die zahlreichen Erweiterungen für mich arbeiten zu lassen.

Und ihr? Seht ihr für euch einen Mehrwert in einem Dienst wie Postach.io?

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Eine Antwort
  1. von rolandlatzel am 05.04.2013 (16:19 Uhr)

    Ich organisiere eine ganze Menge Kram über Evernote, sowohl beruflich als auch privat - aber ebenfalls meistens eher in unfertigen, rudimentären Versionen. Nichts, was dann wertig genug wäre um publiziert zu werden. Manchmal wandern Notizen auch rüber zu "Remember the Milk", falls es sich um konkrete To-Dos handelt.
    Auf den ersten Blick wirkt da eher wie ein Kontrahent zu Diensten wie Posterous und Tumblr - großer Vorteil für die Evernote-User die auf einen derartigen Dienst schielen. Wirklich aktive Blogger werden eh einen selbstgehosteten Blog (zumeist auf Wordpress-Basis) haben, oder nicht?
    Was könnten noch potentielle Einsatzzwecke sein? Natürlich für Autoren, z.B. Skizzen von Plots, Kurzgeschichten usw.

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