Mit dem Online-Tool DocQ lassen sich PDF-Dateien nicht nur betrachten, sondern auch speichern, organisieren und mit anderen teilen oder auch mit Kommentaren versehen. Gerade die beiden letzten Funktionen machen aus der als PDFVue bekannt gewordenen webbasierten Browseranwendung auch ein interessantes Werkzeug für die kollaborative Arbeit. Für die Beta-Testphase kann man sich jetzt kostenlos registrieren lassen.
Der Umgang mit PDF-Dokumenten ist an sich recht einfach, so lange es eben nur um die Betrachtung geht. Will man Änderungen vornehmen und beispielsweise eine Textpassage markieren, kommen die herkömmlichen PDF-Betrachter schnell an ihre Grenzen. DocQ bietet da schon deutlich mehr und bringt einige interessante Features mit.
Hochladen, organisieren, teilen
DocQ bietet seinen Nutzern die Möglichkeit bis zu zehn PDF-Dokumente gleichzeitig vom eigenen Rechner oder aus einer Online-Quelle hochzuladen. Der Speicherplatz und die Dateigröße soll dabei nicht limitiert sein, das sollte man im Zweifelsfall allerdings noch testen und könnte sich nach der Betaphase noch ändern.
Die hochgeladenen PDFs lassen sich dann in Smart Foldern per Drag & Drop organisieren und mit Tags ausstatten. Über den Button „Send“ kann man PDFs an andere Nutzer schicken. DocQ unterscheidet dabei in private Kopien, PDFs zum gemeinsamen Bearbeiten und einer Publish-Variante, bei der Änderungen und Weitergabe nicht möglich sind.
PDFs bearbeiten
Im Bearbeitungsmodus lassen sich Notizzettel ankleben oder auch freie Textfelder einfügen. Selbst Links beispielsweise zur Webseiten mit weiteren Informationen zu einer Anmerkung, lassen sich in die Dokumente einfügen.
Auch Zeichenelemente wie Linien, Kreise, Kästchen oder Stempel gehören zum Bearbeitungsumfang, genau wie verschiedene Text- und Checkboxen und Buttons. Fertig bearbeitete Dokumente können gespeichert und auch wieder heruntergeladen werden.
Digitale Signaturen
Sehr interessant ist auch die Möglichkeit, PDFs via DocQ mit digitalen Signaturen zu versehen. Selbst mehrere Signaturen von verschiedenen Nutzern sollen dabei möglich sein.
In einem Kurztest war die genaue Funktionsweise leider nicht ersichtlich. Genauso wenig lässt sich momentan sagen, ob die digitalen Signaturen den rechtlichen Ansprüchen genügen und man DocQ beispielsweise für elektronische Rechnungen einsetzen könnte.
Fazit
Die Möglichkeiten von DocQ sind zumindest in der Theorie beeindruckend. In der Praxis macht sich der Beta-Status ab und an schon bemerkbar, so dass ein produktiver Einsatz momentan noch nicht in Betracht kommt. Dennoch sollte man DocQ im Auge behalten und auf die dann wohl kostenpflichtige finale Version warten. Je nachdem wie hoch der Preis dann ausfällt, könnte sich ein kostenpflichtiger Account durchaus lohnen.



















