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Sichere Kommunikation: Tor-Messenger geht in die Beta-Phase

    Sichere Kommunikation: Tor-Messenger geht in die Beta-Phase

Tor-Messenger. (Foto: Shutterstock)

Das Tor-Projekt hat einen eigenen Messenger vorgestellt. Wir haben uns die Beta-Version des Chat-Programms für euch angeschaut.

Tor-Messenger: Sichere Chat-App erreicht Beta-Phase

Mit seinem eigenem Browser bietet das Tor-Projekt schon seit einigen Jahren eine angepasste Version des Firefox-Browsers an, der das sichere Surfen über das Anonymisierungsnetzwerk erlaubt. Mit dem Tor-Messenger gibt es jetzt auch ein eigenes Chat-Programm, das nach dem selben Prinzip funktioniert. Die Software ist jetzt in einer Beta-Version erschienen.

Wie schon beim Tor-Browser haben die Entwickler auf ein bestehendes Open-Source-Projekt von Mozilla zurückgegriffen. Diesmal liefert das Instantbird-Projekt die Grundlage für den Messenger. Im Gegensatz zu Instantbird wird beim Tor-Messenger jedoch der gesamt Chat-Verkehr über das Tor-Netzwerk geleitet. Außerdem sollen Nachrichten standardmäßig mittels Off-the-Record-Messaging (OTR) verschlüsselt werden.

Der Tor-Messenger unterstützt verschiedene Protokolle und Dienste. (Screenshot: Tor-Messenger)
Der Tor-Messenger unterstützt verschiedene Protokolle und Dienste. (Screenshot: Tor-Messenger)

Tor-Messenger unterstützt verschiedene Chat-Protokolle

Der Tor-Messenger unterstützt verschiedene Chat-Protokolle wie Jabber (XMPP) oder IRC. Außerdem arbeitet er mit Diensten wie Facebook, Google Talk und Twitter zusammen. Zukünftige Versionen sollen außerdem Sandboxing, automatische Updates und eine Möglichkeit für den verschlüsselten Datentransfer mitbringen.

Eine hundertprozentige Sicherheit kann natürlich auch der Tor-Messenger nicht garantieren. Immerhin bietet er aber eine einfache Möglichkeit, um die eigene Kommunikation zumindest ein wenig vor neugierigen Dritten zu schützen. Nutzer der aktuellen Beta-Version werden gebeten, Feedback zu etwaigen Fehlern zu hinterlassen. Den Beta-Client gibt es in Varianten für Windows, Linux und OS X.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Wie man mit Tor den eigenen Datenverkehr schützt“ werfen.

via www.theverge.com

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