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„mTenna“: Toyota will Highspeed-Satelliten-Internet ins Auto bringen

„mTenna“: Toyota will Highspeed-Satelliten-Internet ins Auto bringen

Toyota und Kymeta haben auf der Automesse NAIAS demonstriert, wie Autos künftig per Satelliten mit Highspeed-Internet versorgt werden könnten. Damit könnten Mitfahrer während der Fahrt online Spiele zocken oder HD-Filme streamen.

„mTenna“: Toyota will Highspeed-Satelliten-Internet ins Auto bringen

Internet im Auto. (Bild: Toyota)

Toyota und Kymeta demonstrieren Internet fürs Auto

Schon bald könnten die Kids auf der Rückbank Games zocken oder HD-Filme schauen, statt die Eltern zu nerven, wann endlich das Ziel erreicht ist. Möglich machen soll das schnelle Internet im Auto die sogenannte „mTenna“-Technologie des US-Startups Kymeta, in das auch Microsoft-Gründer Bill Gates investiert hat. Auf der North American International Auto Show (NAIAS) haben der japanische Autobauer Toyota und Kymeta das Highspeed-Satelliten-Internet demonstriert – in dem Prototypen eines mit Brennstoffzellen betriebenen Toyota Mirai.

Diese Antennenmodule von Kymeta sollen Toyota-Autos mit Satelliten-Internet versorgen. (Bild: Toyota)
Diese Antennenmodule von Kymeta sollen Toyota-Autos mit Satelliten-Internet versorgen. (Bild: Toyota)

Statt auf eine herkömmliche Antenne setzt Kymeta auf Panels in Modulbauweise, die einfach ins Autodach integriert werden können. Die Panels sollen dank speziellen Metamaterialien und LCD-Technologie Satellitensignale aus verschiedenen Richtungen empfangen können, ohne ständig auf die Signalquelle ausgerichtet sein zu müssen. Auf knapp 13.000 Kilometer langen Testfahrten quer durch die USA habe sich die mTenna-Technologie schon bewährt, heißt es in entsprechenden Mitteilungen beider Unternehmen.

Internet im Toyota: Bis zu 50 Megabit pro Sekunde

Je mehr Antennenmodule in dem Autodach angebracht werden, desto höher soll die Bandbreite der Internetverbindung sein. Bisher soll eine maximale Downloadgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde erreicht werden können. In einigen Jahren wollen die Hersteller die Gigabit-Marke knacken.

Ebenfalls noch einige Jahre könnte es dauern, bis Autofahrer in den Genuss des Highspeed-Internets im Auto kommen können. Wann genau und zu welchem Preis mTenna auf den Markt kommt, wurde nicht bekannt gegeben. Zuerst könnten allerdings Fahrzeuge für VIPs mit der Technologie ausgerüstet werden, bei denen es auf eine schnelle und sichere Internetverbindung ankommt.

via www.pressetext.com

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2 Antworten
  1. von grep am 14.01.2016 (13:42 Uhr)

    Hallo ...,


    aber dann ..., dann hat dieses Fahrzeug eine IP(v6)-Adresse, kann somit geortet, (fern-)gesteuert und manipuliert werden - denn die Netzwerkkarte befindet sich direkt im Auto.

    Schon heute kann die Polizei in den USA Fahrzeuge ferngesteuert anhalten / abschalten.

    Dass ist nicht gut.


    Ciao, Sascha.

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  2. von Für USA nicht überraschend am 14.01.2016 (14:31 Uhr)

    Ich rezitiere mal ein CNBC-Interview:
    Dish-Radio(?) oder so hatte ein Interview: Die Geräte werden bei der Produktion eingebaut. Man muss also jeden Auto-Jahrgang die Hersteller überzeugen, DishRadio (oder wer das war) ins Auto vorher einzubauen.
    Damit können Amerikaner per Monatsabo(oder Jahresabo oder so) per SATELLIT Radio-Sender im Auto empfangen. Wie viele Sender sind das wohl ?
    Und schwupp macht der Artikel viel viel viel mehr Sinn weil Amerikaner das ja schon kennen und nicht mehr nur Radio sondern Hörbücher und Digitale News digital aufs iPad gebeamed und vom Auto die Sport-Ergebnisse und Wett-Einnahmen und ihren Kontostand bei Phantasy-Sports-Leagues oder wie das heisst vorgelesen kriegen wollen...

    Wie läuft der Rückkanal oder habe ich das überlesen ?
    Per durchstimmbaren Kohlenstoff-Nano-Röhrchen die sich adaptiv der Länge anpassen können geht sowas inzwischen. Früher hatten Antennen oft ewig dieselbe Länge also eine Optimal-Frequenz/Betriebs-Punkt. Ich wollte schon ewig Sat-Antennen die sich irgendwie so organisieren das man verschiedene Satelliten (Also BBC HD per Astra 2 auf 28 Ost und halt Astra 1 auf 19 Ost oder was hier manche evtl wegen Sport-Übertragungen gut finden wohl Badr auf 26 Ost) empfangen kann indem man sich schlau anstellt und halbleiterbasiert also zilliardenfach MicroAntennen oder sowas auf einer Halbkugel anbringt und je nach Satellit passend verschaltet oder zur Rausch-Dämmung gegen-schaltet und eben nicht mehr viele LNBs an festen oder drehbaren Positionen unterbringt. Bei DVB-T gabs auch die Idee vom landes/bundesweiten Gleichwellen-Netz glaube ich. Wenn die Satelliten Broadcasts wie die Präsidenten-Ansprache oder Superbowl als Gleichwellen ausstrahlen, kann man unterschiedlich ausgerichtete Antennen !_im_!-Autodach welche unterschiedliche Satelliten optimal empfangen zusammenschalten und Verstärkung produzieren. Länge ruled bei Antennen. Fläche halt hier... Zwei Ohren hören meist auch lauter als nur eines alleine.

    Aber für die Idee mit den mehrzeiligen Braille-Displays oder kostenlosen Routern vom Elektroschrott als freie Wifis an Hauptbahnhöfen wurde ich ja auch schon vor 10 Jahren gemobbed... Schön das Bill Gates jetzt bald Geld mit manchen oft einfachen Ideen verdient und Arbeitsplätze schafft...
    Denn wer Sat-Radio schon längst im Auto hat will auch Sat-TV und natürlich Sat-Internet.

    M$ oder Bill Gates waren/sind wohl auch großer Investor bei WebTV also Kabel-TV-Internet welches laut Netflix-Statistiken oft wohl überlegener ist als das in USA unbeliebte DSL.
    Viele müssen sich entscheiden ob sie teure Kabel-TV-Pakete (eure Startup-Korrespondenten aus Silicon Valley kennen die Preise) also Vollgänge-Menü (Sport, Movie, Family, Action, Love, Romance, Crime, Western, Asia, Mexico, Westcoast, Eastcoast, SkyFi, Fiction im Mittelalter/alten Rom usw., Docutainment, Documentation, Kochsendungen, Quiz-Shows, Casting-Shows, Action-Battle-Shows,...) oder halt Internet abonnieren. Beides zusammen ist wohl zu teuer. Daher findet auch "cut-the-cord" statt und es gibt großen Hype darum das ESPN evtl kleinere Pakete schnüren könnte wie wir es vom vollständigen 12-Gänge-Menü kennen welches durch frei wählbare Burgerboxen bei McDonalds ersetzt wurde...

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