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Tragbare Brennstoffzelle: Zwei Wochen Akkuladung fürs Smartphone in der Hosentasche

Der Hersteller Lilliputian Systems ist mit der Entwicklung von kleinen Brennstoffzellen so weit vorangeschritten, dass das neue Produkt noch im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen wird. Mit dieser tragbaren Brennstoffzelle ist es möglich, unterwegs sein 10 bis 14 Mal aufzuladen, ohne eine Steckdose aufsuchen zu müssen.

Tragbare Brennstoffzelle: Zwei Wochen Akkuladung fürs Smartphone in der Hosentasche

Tragbare Brennstoffzelle bereits 2012 erhältlich

Die tragbare Brennstoffzelle mit USB-Port ist in etwa so groß wie ein dickes Smartphone. Die zur Befeuerung der Zelle mit Butangas gefüllten Kartuschen entsprechen ungefähr den Abmessungen eines Feuerzeugs. Mit diesen Kartuschen lässt sich so viel Energie erzeugen, dass beispielsweise ein iPhone bis zu 14 Mal voll aufgeladen werden kann. Derzeit erhältliche mobile Akkupacks schaffen gerade einmal ein Smartphone zwei bis dreimal aufzuladen, danach muss es wieder an die Steckdose.

Auch andere Hersteller wie z.B. Toshiba haben sich an der Entwicklung einer marktreifen, tragbaren Brennstoffzelle versucht, waren jedoch noch nicht erfolgreich (Bild: Lilliputian Systems)

Für Besitzer eines Smartphones, die viel auf Reisen sind oder die regelmäßige Aufladung vergessen, dürfte dieses Produkt eine tolle Lösung sein. Auch Vielflieger müssen sich keine Sorgen machen: da die Festoxidbrennstoffzelle mit Butankartuschen betrieben wird, kann das Gerät ohne Probleme mit ins Flugzeug genommen werden. Leider wird diese tragbare Brennstoffzelle vorerst offenbar nur über die US-Elektronikkette Brookstone vertrieben. Ein konkreter Preis hat der Hersteller noch nicht genannt, zu den Kosten für die Kartuschen heißt es lediglich, dass sie ungefähr so teuer wie ein Kaffee bei Starbucks sein werden.

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6 Antworten
  1. von Daniel am 10.05.2012 (18:14 Uhr)

    Das hört sich grundsätzlich gar nicht so verkehrt an. Bisher sind die Akkulaufzeiten bei den Smartphones eher durchschnittlich und müssen nach fast einem 3/4 Tag wieder aufgeladen werden. Auf die Dauer ist das sehr nervig. Ich bin auf den Preis mal gespannt. Sollten die Kartuschen nur so teuer sein wie ein Starbucks Kaffee, dann mag das durchaus noch gehen.

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  2. von Niklas H. am 10.05.2012 (21:16 Uhr)

    ... cool wäre so eine Brennzelle im MacBook o.ä.

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  3. von Seiya am 10.05.2012 (22:31 Uhr)

    Finde ich schon eine tolle Idee und der weg ist auch richtig. Aber umgerechnet ist es dann doch sehr teurer Strom.

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  4. von El Micha am 11.05.2012 (08:14 Uhr)

    Wie soll das denn funktionieren?
    Ich kann mir da keine so rechte plausible Vorstellung drauf bilden.
    Wirft man dann erstmal den Brenner an und wartet bis er warm gelaufen ist damit man ein Gerät Laden kann?
    Für mich liest sich das auch so nach "Einmalgebrauch"

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  5. von nik am 11.05.2012 (14:49 Uhr)

    Bei all dem Geek-Wahn darf man auch mal das Thema Nachhaltigkeit ansprechen. Probleme mit anderen Problemen zu verlängern finde ich eher dämlich als clever. Und am geilsten ist ja die Aussage oben "Für Besitzer eines Smartphones, die .. die regelmäßige Aufladung vergessen". Sorry, aber solchen Leuten ist nicht zu helfen. Kauft Euch n richtiges Telefon, keinen Bildschirm mit Mikrofon, dann klappts auch mit der Akkulaufzeit. Ist auch nicht viel größer als ein Feuerzeug.

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  6. von Heiner am 12.05.2012 (10:16 Uhr)

    Statt externen Lösungen, wäre mir ein Akku bzw. ein Smartphone wichtiger, das nicht schon nach einem Tag abends wieder an die Steckdose muss.

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