Die meisten gängigen E-Mail-Provider lassen sich mit Tray verbinden, heißt es auf dessen Website. Das Londoner Startup will mittels automatisierter Abläufe den für E-Mails notwendigen Arbeitsaufwand reduzieren. Das System des virtuellen E-Mail-Assistenten erinnert dabei stark an IFTTT.
Tray: Automatisierte Tasks für deine E-Mail-Inbox
Tray verbindet konkrete Arbeitsschritte mit vorher festgelegten Triggern. So kann man sich per SMS über den Eingang einer E-Mail informieren lassen, wenn diese von einem bestimmten Absender stammt oder die Inbox auf Basis der Länge eingegangener E-Mails vorsortieren.
Als sogenannte Trigger kommen zahlreiche Faktoren in Frage: Vom Adressaten oder der Länge einer E-Mail bis hin zum aktuellen Termin im Google Calender. Tray lässt sich mit Web-Apps wie Dropbox oder Pocket verbinden, um Anhänge oder Links zu speichern. Nutzer können darüber hinaus automatisch E-Mails markieren, in Ordner verschieben und vieles mehr. Ist die Inbox schon sehr voll, können Nutzer die Absender neu eingehender E-Mails automatisch über eine mögliche Verzögerung in der Bearbeitung benachrichtigen. Zahlreiche weitere Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten sind denkbar.
Tray: Web-Service in geschlossener Beta-Phase
Bislang befindet sich Tray in einer geschlossenen Beta-Phase. Die Preise des Web-Service sind nicht bekannt. Eine Unterseite, die nur noch über die direkte URL erreichbar ist, informiert über die Kostenstruktur. Ob diese Unterseite auf dem neuesten Stand ist, bleibt jedoch unklar.
(Vorschaubild: Micky.! / flickr.com, Lizenz: CC-BY)









von Benny Lava 10.09.2012 (13:23Uhr) 1.
Was ist da jetzt anders dran, als die Postfachregeln, die es schon seit Ewigkeiten gibt?
von David 10.09.2012 (16:11Uhr) 2.
Die IFTTT-Anbindung. Das sollte nette if-Bedingungen ermöglichen