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Trotz Apple Maps: Navigon bringt Update für iOS inklusive Google Street View

Navigon hat mit der Version 2.1 ein Update veröffentlicht, das einige Google-Maps-Funktionen unterstützt und die Accelerometer-Funktionen der iOS-Geräte besser nutzt – trotz des bereits angekündigten „Apple Maps“.

Trotz Apple Maps: Navigon bringt Update für iOS inklusive Google Street View

 

(Foto: KD89 / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Obwohl Apple bereits angekündigt hat, mit der Version 6 seines Betriebssystems einen eigenen Kartendienst – in Kooperation mit Kartenmaterial des Navigon-Wettbewerbers TomTom – zu veröffentlichen und damit Google-Maps-Services aus seinem System zu verbannen, hat Navigon ein Update seines Routenplaner released, das eben diese Funktionen unterstützt.

In der neuen Version lassen sich Zielorte mittels Google Street View erkunden, vor der Fahrt sogar in einer 3D-Ansicht. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Regionen auch in der realen Ansicht abgedeckt werden. Des Weiteren wurde die Software dahingehend angepasst, dass sich nun gezielt einzelne  Abschnitte aus den jeweiligen Fahrtrouten blockieren lassen. Darüber wird eine  individualisierte Streckenplanung ermöglicht, so dass Nutzer nicht mehr zwangsweise auf die statischen Default-Alternativrouten zurückgreifen müssen.

Als eine weitere Neuerung lässt sich via In-App-Kauf die Funktion „Cockpit“ optional erwerben, die das Accelerometer der iOS-Geräte anspricht. Darüber lassen sich dann z.B. Angaben zur Höhe des aktuellen Standorts abrufen.

Die Zukunft der Anwendun scheint unklar. Offensichtlich verfährt Navigon hier nach der Devise, „es einfach darauf ankommen zu lassen“: Navigon hat sich schon seit jeher als Premium-Anbieter im Segment „Navigation“  innerhalb des App-Stores positioniert und wird darüber auch entsprechenden Kundenstamm aufgebaut haben. Demnach wird Apple es sich kaum leisten wollen, die App zu verbannen und damit Kunden vergraulen. Services von Apple  Maps und werden also wohl zumindest noch zeitweise parallel über die Apple-Geräte nutzbar sein.

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15 Antworten
  1. von Michi Blümel via facebook am 04.07.2012 (10:12Uhr)

    so selten wie ich es benötige habe ich mir kein externes gerät angeschafft und nutze iphone4/navigon. bin hoch zufrieden.

  2. von Frank Matuse via facebook am 04.07.2012 (10:13Uhr)

    Wenn ich kein Auto mit fest eingebautem Navi zur Hand habe, dann entweder mit dem iPhone oder iPad.

  3. von Marco am 04.07.2012 (10:15Uhr)

    Gibt es das Update denn schon?

  4. von iButler.me via facebook am 04.07.2012 (10:16Uhr)

    Wir nutzen beides TomTom & iPhone mit Skoobler

  5. von Matthias Schubert via facebook am 04.07.2012 (10:21Uhr)

    Ich kann WAZE, die kostenlose Navi-App fürs Smartphone mit angeschlossener Community empfehlen. You'lll never drive alone... :-)

  6. von John Alexander Rehmann via facebook am 04.07.2012 (10:27Uhr)

    Kostenlose Navigation ist sicherlich ausreichend und bringt einen auch ans Ziel. Allerdings bringen die kostenpflichtigen Navis sehr praktische und nützliche Features, auf die ich nicht verzichten möchte und das Navigieren deutlich einfacher und angenehmer machen. So ist der aktive Fahrspurassistent von Navigon ist im Stadtverkehr sehr genial. Für mich ist die Navigon App immmer noch mit Abstand die beste Navi-Lösung auf dem iPhone.

  7. von Sebastian Rösner via facebook am 04.07.2012 (10:35Uhr)

    Smartphone, aber garantiert kein iIrgendwas was dem hause apple....

  8. von Olaf Zelewski via facebook am 04.07.2012 (10:58Uhr)

    ^wie bitte?

  9. von Dennis Albrecht via facebook am 04.07.2012 (11:00Uhr)

    Leute die nicht einmal schreiben können will Apple so und so nicht ^^

  10. von Tilo am 04.07.2012 (11:22Uhr)

    Eine sehr Attraktive Navi App die mich als Android Nutzer doch schon ein wenig neidisch drein gucken lässt. Gibt es da etwas Vergleichbares? WAZE ist mir bekannt jedoch ist es meiner Meinung nach eine gute Idee jedoch sehr anfällig auf Fehler.

  11. von Karsten Werner am 04.07.2012 (12:28Uhr)

    @marco: Ja, gibt es. Z.B. EU-Edition imo bis 14.07. zum Sonderpreis von 49,99€

    @Tilo Denke nicht, dass man da neidisch sein muss. Habe TomTom und Navigon auf Iphone getestet: Bin von beiden nicht begeistert. TomTom hat das gleiche krude Interface und die verschachtelten Menüs wie immer, und beide sind aus meiner Sicht nicht wirklich für unterschiedliche Fahrzeuge flexibel einsetzbar, da die Sprachausgabe jeweils zu leise ist. Viel zu leise.

    Ohne Connectivity zum Car-Hifi (die ja nicht immer gegeben ist), gehen Anweisungen und Warntöne schnell unter. Selbst bei leiser Radio-Laustärke. Keine Ahnung, warum die das nicht hinbekommen, aber stationäre Geräte bieten immer viel lautere Audio-Ausgabe, so dass man nicht zwingend die Geräte mit der Auto-Hifi koppeln muss.
    Der GPS-Empfang dauert mir auch zu lange (was wohl am Iphone liegt) und ist "wenn's morgens mal schnell gehen soll" aus meiner sicht auch ein Ärgernis.

    Spieziell bei Navigon stört mich der Preis: 49,99 oder 69,99 (afair der reguläre) sind beachtlich
    Stationäre Navigon-Geräte mit Euro-Karten gibt's oft schon für 69€ -99€ online im Angebot (manchmal auch die 4,3"-Geräte) und die gute Navigon Update-Policy bzgl. Karten-Material greift auch hier.

    Wenn's kostenlos oder günstig sein soll, ist man mit Google Navigation über die Androiden bestens bedient. Die Spracheingabe funktioniert ordentlich, die Menüs sind aufgeräumt und die Darstellung ansprechend. Da kann Skobbler nicht mithalten. Einziger Malus, imo: Der zähe GPS-Aufbau (kann aber auch an meinen Samsung-Geräten liegen).

  12. von Andreas Krüger via facebook am 04.07.2012 (14:34Uhr)

    Und ich dachte genau für die Leute hätte Apple das Siri erfunden ;)

  13. von Karsten Werner am 04.07.2012 (17:14Uhr)

    @Andreas Krüger:
    Apple hat Siri nicht erfunden (war ein Zukauf, gab's schon als eigenständige App fürs 3GS. Die Technik ist usprünglich aus einem AI-Projekt entsprungen, dass die US-Regierung einst aufgelegt hatte, aber dem irgendwann dann die Mittel gestrichen wurden. Die klügsten Entwickler hatten gecheckt, was sie da bisher erreicht hatten, ihre Sachen gepackt, sich einen Risiko-Kapitalgeber gesucht und das Ganze als "Siri" weiterentwickelt. Apple hat's dann gesehen, gekauft und dann nur noch die Spracheingabe-Füchse von Nuon das Feintuning machen lassen...), die sorgen nur gut dafür, dass das jeder denkt ;-)

  14. von Heiko Sudar via facebook am 08.07.2012 (23:16Uhr)

    wenn man im ausland keine datenflat hat, macht tom tom auf dem iphone absolut sinn...

  15. von Tim Gießler via facebook am 09.07.2012 (08:00Uhr)

    Siri wurde nicht erfunden, Siri wurde aufgekauft und als Eigenerfindung vermarktet ;)

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