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Kommentar

Warum Trump dem deutschen E-Commerce Chancen eröffnet

Der neue US-Präsident: Donald J. Trump feiert seinen Wahlsieg. (Foto: dpa)

Trumps Protektionismus könnte für den deutschen E-Commerce positive Entwicklungen bringen, kommentiert t3n-Redakteur Jochen G. Fuchs.

Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Onlinehandel ist sicher einer der letzten Themen, die einem an einem solchen Tag in den Sinn kommen. Doch ausgerechnet der deutsche E-Commerce könnte von dem Trump-Sieg profitieren.

Trumps Wahlkampfprogramm zum Thema globaler Handel

Trumps Wahlkampfprogramm war stark nationalistisch ausgerichtet, der neue Präsident mag weder die Welthandelsorganisation noch Freihandelsabkommen wie TTIP. Aber was der neue „Führer der freien Welt“ noch weniger mag, ist China. „We can't continue to allow China to rape our country“, sagt Trump in einem kurzen Videoausschnitt auf Politifact.com

Donald Trump könnte US-Präsident werden – ein Roboter wohl eher nicht. (Foto: a katz / Shutterstock.com)
Donald Trump ist für markige bis ausfallende Aussprüche bekannt. (Foto: a katz / Shutterstock.com)

„Trump hasst China.“

China ist mit Abstand das Land, das Trump mit den höchsten Schutzzöllen belegen möchte. 45 Prozent für Waren, die aus China in die Vereinigten Staaten eingeführt werden, ist eine Hausnummer, die im Wahlkampf ganz klar genannt wurde. Trump droht China mit Schutzzöllen – eine Drohung, die dort nicht unbeantwortet bleiben wird. Es spricht vieles dafür, dass damit ein Wettrüsten der Zölle in Gang gesetzt wird.

Der Sinn der Maßnahme? Trump möchte die US-amerikanische Wirtschaft und den Produktionsstandort USA stützen, der Schutzzoll soll amerikanischen Unternehmen zu einer stärkeren Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ausländischen Unternehmen verhelfen. Die Auswirkungen dieser Maßnahme auf die US-Wirtschaft werden, wie Politifact zusammenfasst, von Experten sehr kritisch betrachtet. Lässt man dies für den begrenzten Rahmen dieses Artikels mal außer Acht, lässt sich festhalten: Ausschließlich auf den europäischen Binnenmarkt bezogen, könnte Trumps Hass auf China eine Chance bieten.

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Trumps Hass auf China eröffnet Chancen für den deutschen E-Commerce

Das erste Argument an dieser Stelle müsste eigentlich das auch hierzulande vielfach – nicht unberechtigt – ungeliebte Freihandelsabkommen TTIP sein. Allerdings lehnt Trump nicht nur Chinas Handelspolitik ab, sondern auch Freihandelsabkommen. Gut möglich, dass TTIP damit gestorben ist.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung äußerte sich zwar gegenüber dem Spiegel zuversichtlich, dass Trump nicht aus der Welthandelsorganisation austreten werden und auch das Freihandelsabkommen nicht umsetzen können wird – aber Prognosen sind beim zukünftigen US-Präsidenten Trump bisher ziemlich wertlos gewesen.

Aber auch ohne TTIP: China ist immer noch die Fabrik der Welt. Sehr viele Konsumgüter kommen aus China in die USA. Die Produkte dort einfach um 45 Prozent im Preis zu erhöhen, dürfte den Absatz radikal einbrechen lassen.

Eine Bresche, in die deutsche Händler schnell springen sollten. Warenströme über Deutschland haben es zukünftig wesentlich leichter, als Warenströme direkt aus China. Händler können sich trotz Zöllen zukünftig ein dickes Stück des US-Kuchens sichern.

Händler, die jetzt noch nicht in die USA verkaufen, sollten spätestens heute mit der Planung für eine Expansion beginnen. Lohnen wird sich das auf jeden Fall.

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3 Reaktionen
Luke
Luke

Man kann hier ja oft haarsträubendes lesen, aber dieser "Artikel" spielt in seiner ganz eigenen Liga.

SteveJ
SteveJ

Ja - Glaskugel statt Recherche ist seit längerem Methode bei t3n. Aber das passt ja zum Zeitgeist. In Kürze berichtet man darüber wie Dinosaurier den Microchip erfunden haben und wie man mit einem Raspberry Pi Chemtrails umprogrammieren kann.

Jochen G. Fuchs

Ich dachte immer, Dinosaurier hätten den Jurassic Park erfunden. Und um Chemtrails umzuprogrammieren, braucht man einen Chemtrail-Buster. https://www.amazon.de/Akasha-Säule®-Chembuster-verbunden-Orgonite/dp/B016Z3PO2E

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