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Liest irgendjemand deine Tweets? Finde es raus, mit „Twitter Analytik“

Liest irgendjemand deine Tweets? Finde es raus, mit „Twitter Analytik“

hat allen Nutzern des eigenen Netzwerks vollen Zugriff auf „Analytik“ gegeben, das hauseigene Analytics-Dashboard. Bislang konnten diesen Service nur verifizierte Nutzer sowie Publisher und Werber einsetzen.

Liest irgendjemand deine Tweets? Finde es raus, mit „Twitter Analytik“

Twitter jetzt mit eigenem Analytics-Dashboard. 

Twitter Analytik: Die offiziellen Zahlen in einem schicken Dashboard

Twitter liefert ab sofort auch normalen Nutzern einen genaueren Einblick in die Reichweite und Reaktionen ihrer Tweets. Unter analytics.twitter.com können sie sich via Twitter anmelden, erhalten daraufhin vollen Zugriff auf die erhobenen Statistiken und ein schickes Dashboard. Der deutsche Name lautet „Twitter Analytik“.

Der Webdienst liefert in angenehm aufgeräumter Optik die wichtigsten Daten zum eigenen Account, sowohl für einzelne als auch für alle Tweets. So wird gleich auf den ersten Blick deutlich, dass mein knapp zwei Wochen zurückliegender Urlaub zu einem Einbruch der Impressionen um etwa 22,5 Prozent führte.

Twitter Analytik macht einen guten Eindruck. (Screenshot: analytics.twitter.com)
Twitter Analytik macht einen guten Eindruck. (Screenshot: analytics.twitter.com)

Endlich testen: Was funktioniert, was nicht?

Unter dem schicken Diagramm listet Analytik alle Tweets und Mentions, die ich verschickt habe. Hinzu kommen Informationen zu Impressionen, Interaktionen und der daraus berechneten Interaktionsrate. Ein Klick auf jede dieser Zeilen öffnet ein Overlay mit detaillierten Zahlen, darunter eine aufgeschlüsselte Auflistung aller möglichen Interaktionen.

Im Vergleich zu den bislang verfügbaren Lösungen bietet Twitter Analytik die offiziellen Zahlen, was neben einem tieferen Einblick auch bessere Testläufe ermöglicht. So ließe sich jetzt einfach prüfen, wie sich die Impressionen meiner Tweets entwickeln, würde ich nur englisch twittern. Dienste wie Buffer lieferten bislang zwar genaue Klickzahlen, aber nur eine sogenannte „potenzielle Reichweite“. Sie setzte sich aus den Followern aller Accounts zusammen, die einen bestimmten Tweet teilten.

Buffer bietet im Vergleich nur grobe Zahlen. (Screenshot: bufferapp.com)
Buffer bietet im Vergleich nur grobe Zahlen. (Screenshot: bufferapp.com)

Neben diesem genaueren Einblick in die Reichweite der eigenen Tweets und Mentions bietet Twitter Analytik auch eine genaue Analyse der Follower. Ich erfahre somit beispielsweise, dass sich die mir folgenden Nutzer vor allem für „Marketing“, „Unternehmertum“ und „SEO“ interessieren. Nicht weiter verwunderlich, aber dennoch gut zu wissen. Vor allem, wenn man als beispielsweise Selbstständiger auf eine spezialisierte Zielgruppe angewiesen ist.

Habt ihr Twitter Analytik schon ausprobiert? Wie ist euer erster Eindruck?

via www.cnet.com

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5 Antworten
  1. von Andreas Schulze-Kopp am 28.08.2014 (14:31 Uhr)

    Also ich finde es auf den ersten Blick wirklich sehr gelungen. Es scheint so, als wenn die Twitter eigene Lösung endlich einen besseren und genaueren Blick in die Twitter Aktivitäten bringen kann.

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  2. von spannaus am 29.08.2014 (06:58 Uhr)

    Fehlt nur noch der Zugriff auf die Daten per API ;)

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  3. von Jan am 29.08.2014 (10:30 Uhr)

    Ich habe 0 Impressions...
    Habe zwar wenig Follower und war auch lange nicht aktiv bei Twitter, habe aber einige Favs, RTs und Replys auf meine letzten Tweets erhalten. Die werden aber nicht dargestellt....

    Weiß jemand wie die Impressions gemessen werden? Oder bin ich einfach nicht relevant genug für Twitter um gemessen zu werden?

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  4. von SamuelS am 29.08.2014 (19:07 Uhr)

    sehr cooles und mächtiges tool. vielen dank für den link! habs gleich ausprobiert. top!

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