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Harvard-Professor: „Twitter wird zum BlackBerry im Social-Media-Sektor“

Harvard-Professor: „Twitter wird zum BlackBerry im Social-Media-Sektor“

Der renommierte Harvard-Professor Bill George fordert nach dem Rücktritt von CEO Dick Costolo einen totalen Kehraus bei , anderenfalls drohe das BlackBerry-Schicksal.

Harvard-Professor: „Twitter wird zum BlackBerry im Social-Media-Sektor“
Twitter steht vor großen Herausforderungen. (©iStockphoto.com/MicroWorks)

Twitter: Experte warnt vor Niedergang à la BlackBerry

Am Tag nach dem nicht unerwarteten Rücktritt des Twitter-CEO Dick Costolo hat der frühe Medtronic-Chef Bill George, derzeit Professor an der Elite-Universität Harvard und im Aufsichtsrat von Goldman Sachs und Exxon Mobil, Klartext gesprochen. Twitter laufe Gefahr, einen ähnlichen Niedergang zu erleben wie – vom Branchenführer in Richtung Bedeutungslosigkeit.

Dick Costolo: Der Chef des operativen Geschäfts von Twitter stieg zum CEO auf – und trat nun zurück. (Foto: Joi, Flickr.com)
Dick Costolo: Der Chef des operativen Geschäfts von Twitter stieg zum CEO auf – und trat nun zurück. (Foto: Joi, Flickr.com)

Twitter werde rasant zum BlackBerry des Social-Media-Sektors, sagte George dem US-Fernsehsender CNBC. George, wie viele andere Kritiker auch, sieht die aktuellen Probleme des Microblogging-Dienstes in der Führungsebene. Twitter müsse sich wie Facebook und Google externe Führungskräfte ins Unternehmen holen, um in den nächsten Jahren weiter zu wachsen.

Jack Dorsey: Neuer alte Twitter-CEO?

Derzeit sei Twitter allerdings mit denselben Problemen konfrontiert wie vor fünf Jahren, legte George nach. Auch der aktuelle Interimschef, Mitgründer Jack Dorsey, solle aus der Führungsetage zurücktreten. Allerdings rechnen viele Beobachter damit, dass der Rücktritt Costolos keinen echten Neustart für Twitter bedeute, sondern vielmehr Dorsey wieder zum CEO werden wolle. Dorsey ist derzeit hauptamtlich CEO des Payment-Startups Square. Er war schon einmal CEO – in der Zeit von 2006 bis 2008. Costolo bleibt Twitter übrigens im Aufsichtsrat erhalten.

Eine Neuerung gibt es bei Twitter aber doch: Direktnachrichten sind künftig nicht mehr auf 140 Zeichen beschränkt, sondern dürfen bis zu 1.000 Zeichen umfassen. Twitter könnte damit in diesem Bereich zu einer Alternative zu anderen Messaging-Diensten wie dem Facebook Messenger werden.

via uk.businessinsider.com

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Eine Antwort
  1. von Udo Engel am 16.06.2015 (10:37 Uhr)

    Das neue Limit der DMs scheint eher 10k zu sein, nicht 1k, si. https://twittercommunity.com/t/removing-the-140-character-limit-from-direct-messages/41348:

    "The “text” parameter will start accepting text longer than 140 characters. The new limit for DMs will be 10k characters."

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