Foto-Filter der Twitter-App basieren auf Aviary
Mit dem frischen Update der iOS- und Android-App bringt Twitter acht verschiedene Filter zur Nachbearbeitung geschossener Fotos sowie Werkzeuge zum Bewegen, Skalieren und einem Automatik-Modus, mit dem die Fotoqualität aufgewertet werden soll. Die Foto-Filter sind laut Twitter-Firmenblog in Kooperation mit dem Entwickler Aviary entstanden, die auch für Flickr entsprechende Bearbeitungstools bereitstellen. Um einen direkten Vergleich der verschiedenen Filterfunktionen zu erhalten, können alle Effekte in einer Übersicht in Kacheln angezeigt werden.
Die Integration der neuen Funktion ist Twitter gut gelungen. Nach der Auswahl eines Fots aus der Galerie oder einem frisch angefertigem Schnappschus, gelangt man direkt in die Filter, kann sein Bild bearbeiten oder aber auch unberührt lassen und anschließend mit seinem Followern teilen. Die Bilder werden im Tweet in einer Karte im Twitter-Stream angezeigt, wie es beispielsweise bei Instagram bis vor Kurzem der Fall war. Instagram hat sich bekanntlich mit Twitter überworfen und die Integration in die Twitter-Karten deaktiviert.
Somit bietet Twitter nun mehr oder weniger ein direktes Konkurrenzprodukt zu Instagram, wobei dem Mikroblogging-Dienst eine entsprechende Foto-Community fehlt. Instagram begreift sich als mehr als nur eine Foto-App und möchte sich durch die Deaktivierung der Twitter-Integration hervorheben. Nutzer sollen die Instagram-App verwenden oder Bilder über die Website betrachten, die jüngst mit Nutzerprofilen ausgestattet wurde. Die Foto-Filter der Twitter-Apps können hingegen mehr als eine Art Bonus betrachtet werden.
Was haltet ihr von dem neuen Feature? Werdet ihr Instagram nun den Rücken kehren?
Bildergalerie
Alle 7 Bilder ►Weiterführende Links:
- Twitter photos: Put a filter on it - Twitter
- Say Cheese! Twitter Debuts In-App Photo Filters - AllThingsD
- Twitter: Eigene Foto-Filter á la Instagram noch in diesen Monat erwartet - t3n-News
- Twitter auf Isolationskurs: Nach LinkedIn folgt jetzt Instagram - t3n.de
















von Jörg Mayer 11.12.2012 (10:48Uhr) 1.
Was ist denn heute los? Fehler über Fehler :D
"Die Bilder werden im Tweet in einer Karte im Twitter-Stream in einer Karte angezeigt"
"Instagrtam"
"Android uhd iOS."
Und das hab ich nur beim Überfliegen gefunden :D
von Instagram’s Antwort auf Twitter: N… 11.12.2012 (11:30Uhr) 2.
[...] Twitter: Foto-Filter für Android und iOS sind da - t3n-News [...]
von Andreas Floemer 11.12.2012 (13:33Uhr) 3.
@Jörg: Sorry, ist bereits alles gefixt. Wird nicht wieder vorkommen, passiert aber leider mal, wenn die Konzentration durch eine Erkältung in Mitleidenschaft gezogen ist.
von nina 11.12.2012 (15:16Uhr) 4.
da hab ich drauf gewartet. Bin ich mal gespänt
von Die 7 wichtigsten Tech-Trends 2012 » t3… 11.12.2012 (15:47Uhr) 5.
[...] Vor allem zwei Dienste haben in diesem Jahr einen regelrechten Siegeszug im Social Web angetreten: Instagram und Pinterest. Die enorme Popularität der beiden Anbieter ist von den großen Akteuren des Social Webs nicht unbemerkt geblieben. So kaufte Facebook Instagram – und beseitigte kurzerhand den langfristig vielleicht gefährlichsten Konkurrenten. Warum gefährlich? Weil Facebook und Co. ganz stark über die visuelle Komponente funktioniert – kaum etwas „triggert“ im Social Web mehr als Bilder. Und das weiß auch Mark Zuckerberg. Gerade im mobilen Bereich hat Facebook lange Zeit eine Art „Dornröschenschlaf“ betrieben. Die mobile Applikation war langsam und funktionsarm, erst recht spät im Jahr schmieß der blaue Riese die HTML5-Applikation über den Haufen und präsentierte eine native App. Wieviel agiler da Instagram in diesem Jahr im mobilen Bereich wirkte – dabei macht der Dienst im Grunde nichts besonderes – außer Fotofilter. Aber die Idee, über so etwas einfaches wie eben Fotofilter den ohnehin hohen emotionalen Charakter von Bildern noch weiter zu erhöhen, ist einfach genial. So genial, das unterdessen auch Twitter ein entsprechendes Feature in die mobile App einbaute. [...]