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Twitter-Hotel auf Mallorca: Flirten und Party in der SocialWave-Community

Twitter-Hotel auf Mallorca: Flirten und Party in der SocialWave-Community

Auf Mallorca gibt es das „Sol Wave House“, das erste Twitter-Hotel der Welt. Neben einer künstlichen Welle zum Surfen, kann man dort auch digitale Wellen reiten. Wir stellen euch die Destination vor.

Twitter-Hotel auf Mallorca: Flirten und Party in der SocialWave-Community

Zwitschern im Urlaub – Twitter-Hotel auf Mallorca lockt Social-Media-Nerds

Es gibt ja so einige Digitalos, die sich auch im Urlaub nicht von ihrer Passion lösen können: Anstatt zu entspannen, wird auf Facebook nach dem Rechten geschaut und auf WhatsApp mit den Freunden geschrieben. Die digitalen Segnungen dürfen auch hier nicht fehlen, alles andere entspricht nicht den Vorstellungen eines gelungenen Urlaubs. „But fair enough“ – es hat ja auch Vorteile, wenn man die nächste Freizeitbeschäftigung oder ein schickes Restaurant in der Nähe googlen kann. Online sein ist für Viele auch im Urlaub willkommener als offline sein. Um auch diesen Internet-Nerds gerecht zu werden und ihnen individuelle Urlaubsfreuden zu bescheren, hat ein Hotelbetreiber auf Mallorca sich den Social-Media-Bedürfnissen potenzieller Gäste angenommen und kurzerhand das sogenannte „Twitter-Hotel“ eröffnet.

Das „Sol Wave House“, das sich in Magaluf an der Westküste von Mallorca befindet, bezeichnet sich selbst als „Erstes Twitter-Experience-Hotel der Welt“. Seit der Eröffnung vor einem Jahr lockt es mit Twitter-Themen-Zimmern, sogenannten #TwitterPartySuites, die man für sich und seine Freunde buchen kann. Auch eine virtuelle Community, die unter dem Hashtag #SocialWave interagieren und flirten kann, wurde aufgebaut. Die Gäste im „Sol Wave House“ zwitschern miteinander, indem sie sich über in eine spezielle Web-App einloggen, die nur über das hoteleigene WLAN zugänglich ist. Mittels dieser Applikation kann man dann Bilder mit der Community teilen, private Nachrichten senden, sehen, wer online ist und somit nicht zuletzt rausfinden, wo andere Besucher sich im Hotel aufhalten. Der Social-Media-Direktor des „Sol Wave House“, Marco Fantón, beschreibt das Konzept in der TIME so: „Die digitale Community ist eine unterhaltsame und interaktive Erweiterung dessen, was Urlauber im Grunde sowieso tun.“

Überall gibt es kleine Hingucker, um die Twitter-Hotel-Community zum Zwitschern zu animieren. (Bild: Twitter-Hotel: Sol Wave House)
Überall gibt es kleine Hingucker, um die Twitter-Hotel-Community zum Zwitschern zu animieren. (Foto: Twitter-Hotel: Sol Wave House)

Doch auch Service-Fragen beantwortet man gerne über die Twitter-Community. Wer beispielsweise am Freitag nach der #TwitterPoolParty in einer der schon erwähnten #TwitterPartySuites mit den neu gewonnenen Freunden verschwindet, kann – wenn es feucht-fröhlich wird – mittels Hashtag #FillMyFridge den Getränkevorrat vom hauseignen Twitter-Concierge auffüllen lassen. „Wir verbinden die Realität mit der virtuellen Welt und bieten Ihnen damit ein 100% neues und bisher einzigartiges Erlebnis!“ – so heißt es auf der Twitter-Hotel-Webseite. Wer jetzt Blut geleckt hat, wird dort auch über Buchungstermine und mehr informiert. Einige Impressionen haben wir für euch schon mal in einer Bildergalerie gesammelt.

Weiterführende Links zum Thema „Social Media“

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4 Antworten
  1. von Andy am 04.08.2013 (11:23 Uhr)

    Ich mag Technik, aber sowas finde ich wirklich mehr als lächerlich.

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  2. von Hugo am 06.08.2013 (07:43 Uhr)

    Darauf hat die Welt gewartet... dümmer geht es nimmer...

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  3. von Hannes am 06.08.2013 (14:37 Uhr)

    Magaluf,

    da nächtigen die Brits. Das passt und funktioniert sicher. In Soller würde das nicht laufen...

    Ist halt immer eine Frage des Standorts und der Zielgruppe. Beides ist erstmal richtig gewählt.

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  4. von ChKö am 06.08.2013 (15:22 Uhr)

    Och, wer als Social Media Junkie auch im Urlaub nicht verzichten kann, der kann da doch ruhig absteigen.

    Geschäftsidee kommt meiner Meinung nach nur bissl zu spät, aber vielleicht läuft es ja trotzdem ordentlich und die Besucher faven den Service und retweeten es fleißig im Netz und Bekanntenkreis. So kann Marketing ganz gut laufen, denke ich.

    Wie bei allen Geschäftsideen wird nur die Zeit zeigen, ob's klappt. Ich an der Stelle der Inhaber würde aber schon mal über ein Anschlusskonzept nachdenken. Social Media ist schnelllebig. Was jetzt 5 Jahre funktioniert, kann dann der absolute Ladenhüter sein, weil die Leute dank Prism-Skandale und Co. Urlaub zum Urlauben nutzen. Nicht um die Welt daran teilhaben zu lassen.

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