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Blaue Vögel haben’s schwer: Warum Twitter in Deutschland nicht durchstartet

In einigen Ländern ist längst im Mainstream angekommen. In Deutschland schwächelt der blaue Vogel jedoch aus zum Teil unerfindlichen Gründen. In seinem Artikel geht diesem Phänomen auf den Grund.

Blaue Vögel haben’s schwer: Warum Twitter in Deutschland nicht durchstartet
Der Microblogging-Dienst lässt sich durch zahlreiche Twitter-Tools erweitern…

Twitter ist ein Urgestein, wenn es um soziale Netzwerke geht. Twitter ist Englisch und bedeutet „Gezwitscher“. Und genau das mag einer der Gründe sein, warum Microblogging es bei uns immer noch schwer hat, sich zu etablieren. Zwar gehört es in der Online-Marketing-Branche zum festen Inventar. Im Gegensatz zu anderen Ländern konnte sich Twitter bisher aber nicht aus seiner relativ speziellen Nische herausbewegen.

Dabei hat Twitter nach aktuellen Schätzungen weltweit über 1,6 Milliarden Mitglieder, deutlich mehr als Facebook. Schlecht: Anders als auf Facebook sind die Mitglieder auf Twitter in einem viel geringeren Maße aktiv. Und das ist auch das Hauptproblem, denn auf Twitter wird mehr konsumiert als produziert. Dass es dennoch genügend Kurznachrichten auf Twitter gibt, verdankt die Welt engagierten Leuten, die nach Möglichkeit täglich twittern.

Zehn Prozent der Twitter-User verursachen 90 Prozent des Inhalts auf Twitter, berichtete Heise vor vier Jahren. Bis heute hat sich daran nicht viel geändert. Schwierig an dieser anhaltenden Entwicklung ist, dass Twitter dadurch zu einem Medium wird, an dem sich die meisten Mitglieder nicht aktiv beteiligen. Auf Facebook ist das anders: Jedes Mitglied, das dort als aktiv gelistet wird, führt auch mindestens ein Mal pro Monat eine wirkliche Interaktion durch.

Twitter vs. Facebook: Der Platzhirsch dominiert die Social Media

Was ist also das Problem mit Twitter? Meine persönliche Vermutung: Vielfalt hat es bei uns schwer. Wir haben mit Facebook einen Platzhirschen im Bereich Social Media, wieso bräuchte man da noch einen? Die Administration eines weiteren Kanals bedeutet für den normalen Internetnutzer einen Mehraufwand. Leute aus der Online-Marketing-Branche nutzen Twitter natürlich – obwohl es auch hier starke Differenzierungen gibt.

Manche sehen Twitter als reinen Informationskanal, andere als Kommunikationskanal und wieder andere als Präsentationskanal. Hier wird deutlich, wie vielseitig Twitter ist und wie viel Potenzial in den maximal 140 Zeichen stecken. Diese 140 Zeichen sind aus meiner Sicht aber auch einen der Gründe für die stockende Verbreitung, denn es ist nicht leicht, sich bei essentiellen Inhalten kurz zu fassen.

Für andere steht auch bei Social Media der „Return on Investment“ (ROI) im Vordergrund. Doch bevor man Twitter nutzen kann, um in irgendeiner Form auch Geld zu verdienen, muss man verstehen, was Twitter wirklich ist. Konzerne wie die Deutsche Bahn machen vor, wie man Twitter nutzen kann: als Instrument im Kundenservice. Hier ist die Deutsche Bahn ganz vorne mit dabei, das muss man ihr lassen. Selbst wenn ein Zug nicht fährt oder die Klimaanlage versagt wird man darüber vorab informiert. Eventuell lässt sich das Problem dadurch leichter ertragen und man kann möglicherweise noch eine Alternative finden.

Viel Spam schadet Twitters Reputation

Ein bisschen ist Twitter auch selbst Schuld daran, dass es in unseren Köpfen nicht so stark verankert ist wie zum Beispiel Facebook. Mittlerweile hat man das Problem erkannt und geht es auch an. Noch bis vor wenigen Jahren war Twitter allerdings eine riesengroße Maschine für die Verbreitung von Spam. Vor allem die freizügige API, mit der jeder alle möglichen Tools basteln konnte, war rückblickend keine gute Idee, litt die Qualität in weiten Teilen doch erheblich.

Problematisch ist an Twitter zudem, dass man dort nicht zwingend sofort direktes Feedback erhält. Auch das ist anders als auf Facebook. Im Laufe der Jahre habe ich viele verwaiste Twitter-Accounts gesehen, auf denen eine Zeit lang intensiv und engagiert getwittert wurde, das aber ziemlich schnell im Sande verlief. Viele Nutzer scheinen die Lust zu verlieren, wenn es nicht sofort auch Feedback gibt. Dazu muss man aber wissen, dass Twitter so eben nicht funktioniert.

Auf Facebook sind die Nutzer sehr oft mit ihren Freunden verbunden. Veröffentlich man ein Bild auf Facebook, gibt es relativ schnell auch Feedback. Auf Twitter verhält sich das ein bisschen anders: gute Inhalte werden dort nicht zwingend kommentiert, eher gibt es eine Weiterleitung in Form eines Retweets. Das ist kein direktes Feedback, eher eine Empfehlung. Und auf den ersten Blick ist das weniger befriedigend.

Google+ überholt Twitter in Sachen Reichweite

Wer allerdings im Marketing beschäftigt ist, der kann Twitter sehr gut nutzen, um die eigene Reichweite auszubauen. So sorgt man zum Beispiel bei einer Marke dafür, dass die Popularität steigt. Für Privatpersonen scheint das kein primäres Ziel zu sein. Auch das ist ein Problem, das für die schwächelnde Reichweite von Twitter sorgt. Andere Länder zeigen andererseits, dass es gut funktionieren kann. Laut Statista ist Twitter in den USA und Großbritannien sehr groß, aber eben auch in Ländern wie der Türkei, Spanien, Italien oder den Niederlanden.

Schaut man sich an, wie Twitter zum Beispiel in den USA vorgeht, wird klar, warum das bei uns nicht so richtig klappen will. In den USA ist Twitter unter anderem das Sprachrohr der Promis. Hier informieren sich die Fans über Justin Bieber, Ashton Kutcher oder Britney Spears. In TV-Sendungen wird immer öfter ein Hashtag eingebunden, damit Zuschauer während der Ausstrahlung über die Sendung auf Twitter sprechen können. Nachrichtensprecher lassen ihren Twitter Namen während der Übertragung der Nachrichten einblenden. All das sieht man bei uns in Deutschland bisher noch sehr selten.

Und auch die Politik ist in Deutschland nicht wirklich groß in Sachen Twitter, verglichen mit Ländern wie den USA. Bei uns mutet Twitter, wenn es um Politik geht, oft eher wie schneller Aktionismus an, weil es ja schick ist, Social Media zu machen – leider passiert das verstärkt nur direkt vor Wahlen, nicht aber dauerhaft. In diesem Punkt sind wir meiner Ansicht nach eindeutig selbst dafür verantwortlich, dass Twitter nicht richtig abhebt.

Der blaue Vogel hat es also schwer in Deutschland. Es bleibt aber zu hoffen, dass sich das ändert. Allerdings wäre hier auch Twitter selbst gefragt, denn aktuell kann ich nicht erkennen, dass Twitter sich in Deutschland sehr große Mühe gibt, deutlich voranzukommen. Google+ hat Twitter bei uns in Sachen Reichweite übrigens schon überholt.

Über den Autor

bjoern tantauBjörn Tantau arbeitet als Senior Manager Inbound-Marketing bei der Testroom GmbH  in Hamburg und ist seit Ende der 1990er Jahre im Online-Marketing aktiv. Er ist Spezialist für Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Marketing, Linkaufbau und Content-Marketing , bloggt auf seiner Website über aktuelle Themen aus diesen und anderen Bereichen, hat ein Buch über Google+ geschrieben  und ist als Speaker auf Konferenzen, Messen und Branchenevents  aktiv.

Weiterführende Links zum Thema „Twitter“

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15 Antworten
  1. von Dirk am 20.07.2013 (18:04 Uhr)

    Was habt ihr für Probleme, dass die Deutschen Probleme mit Twitter haben? Es ist nur ein Indiz für die Intelligenz der Deutschen, wenn sie in Twitter hauptsächlich Lurker sind, nicht zuviel von sich bekannt machen (was sonst oft als Angriffsmittel verwendet werden kann) und hauptsächlich nur das veröffentlichen, was wirklich interessant ist und sie mit Nebensächlichkeiten nicht zu viel Zeit verschwenden.
    Das ist ein Zeichen von Klugheit und nicht unbedingt ein Zeichen von Problemen mit Twitter.
    Die paar in Deutschland, die gerne Zeit verschwenden, haben schon Facebook. Und Facebook kann man wunderbar als Blog "missbrauchen". Da ist ein "Miniblog" wie Twitter für diese Leute überflüssig. Für uns Lurker ist Twitter häufig ein praktischer Ersatz für RSS-Feeds, weil dort leicht Interaktionen ohne zusätzliche Registrierung oder Anmeldung möglich ist.

    Herr Tantau,
    deshalb finde ich diesen Artikel unsinnig und hoffe nicht, das Twitter in Deutschland stärker wird. Sie machen zu viel Tamtam über Twitter.
    Guten Tag!

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  2. von Michael am 20.07.2013 (20:53 Uhr)

    Twitter ist besser als Facebook! Facebook ist der reinste Kindergarten!

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  3. von Ursula Prem am 21.07.2013 (09:23 Uhr)

    Twitter ist ein geniales Tool, um Nachrichten themenrelevant und effizient zu verbreiten. Besonders leistungsstark finde ich Twitter jedoch, wenn es darum geht, ein Thema langfristig im Auge zu behalten: Dank der #Hashtags gehen Einzelthemen nicht im digitalen Rauschen unter, wie dies auf Facebook oft der Fall ist. Ein Beispiel dafür ist der Hashtag #Mollath, unter dem sich seit vielen Monaten die Nachrichten zum Justizskandal des Gustl Mollath bündeln. Twitter dürfte maßgeblich dazu beitragen, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für diesen unfassbaren Vorgang auch nach so langer Zeit noch immer weiter ansteigt.

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  4. von marlan am 21.07.2013 (13:31 Uhr)

    M.E. stimmt die Zahl der Mitglieder nicht.
    Die meisten Schätzungen gehen von ca. 550 Millionen Accounts aus und ca. 300Millionen Benutzern.
    Mehrfachaccounts sind bei Twitter ja viel üblicher als bei Facebook oder Google+.
    Siehe z.B.http://www.statisticbrain.com/twitter-statistics/

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  5. von Moritz am 21.07.2013 (17:31 Uhr)

    Ich würde dem Artikel nicht zustimmen, ich habe mit Ausnahmen noch keine Spammingprobleme auf Twitter gehabt, es gibt genügend Leute, die engagiert seit Jahren dabei sind und etwa aus dem sozialen Sektor kommen, auf Facebook wird der meiste Traffic auch nur von einer kleinen Minderheit erzeugt. Hier wird die Quantität von Facebook mit der Qualität von Twitter verwechselt.

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  6. von struppi am 21.07.2013 (19:22 Uhr)

    Ich weiß nicht genau, wie die im Artikel eingebundenen "empfehlen" Knöpfe zu deuten sind. Aber im Moment sind die bei:
    G+ 0
    FB 52
    Twitter 156

    Also zeigen genau das gegenteil von dem was der Artikel selber deutet.

    Ich selbst nutze ausser Twitter, keinen von diesen Diensten und Twitter halte ich für überflüssig, ich nutze es nur weil ich hoffe, dass vielleicht sich doch noch ein Sinn ergibt.

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  7. von Neue ideen gibts auch noch am 21.07.2013 (22:59 Uhr)

    Man kann es beispielsweise als RSS-Alternative nutzen wie #1 schreibt. Für den offiziellen Client braucht man aber leider iene Anmeldung. Und selbst wenn man täglich die offiziellen Clients am Desktop und Phone nutzt, kriegt man Twitter-Emails was ich nervig finde.

    Echter Spam ist mir bisher nicht aufgefallen. Aber an z.B. Link-Netzwerke bei Google vor ein paar Jahren kann ich mich noch erinnern. Das haben die auch erst spät angegangen.

    Vereine, Fußballclubs, Schrebergärten, Ortsvorstände usw, könnten darüber near-time Leute erreichen. Früher konnte man die Tweets als RSS-Feed ohne Anmeldung bekommen. Evtl geht das nicht mehr. Twitter closed sich und dadurch haben neue Ideen vielleicht keine Chance.
    Wenn also ein Sportverein damit anfängt, ziehen die anderen vielleicht nach. Oder man sitzt in der Eisenbahn und fährt zum Spiel und alle wissen das man im dritten Waggon sitzt.

    Auch kann ich z.b. nirgendwo Tweets aus der Umgebung suchen und z.B. filtern. Bei Events oder halt Ereignissen (Stromausfall, Überschwemmung,...) wäre das interessant. Auch weil man dank Handy oft weiss wo man ist.
    Auch Wettermeldungen oder andere Dinge wie Sonderangebote und natürlich Benzinpreise könnte man tweeten und (wie diese Startups) die Benzinpreise in der Region bzw. auf der Fahrstrecke abcheckern. "Technisches Twitter" nenne ich das, weil es nur kleine Daten sind.
    Es gab auch Beispiele wie "auf twitter sehen wo der Eiswagen ist". Für den Postwagen und andere Lieferdienste wäre das interessant. Auch welche Geschäfte in der Umgebung offen sind, ist in Urlaubsgegenden oder auf dem Lande interessant. Das ist ein breiterer Einsatz als bisher "fast nur" für Broadcast-"News" die man gerne verbreiten möchte.

    Es wäre nett gewesen, die Prozente an die Länder dranzuschreiben. Dann sieht man Deutschlands Rückstand deutlich.

    Mit 140 Zeichen kommt man oft genug hin.

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  8. von Oink am 22.07.2013 (08:14 Uhr)

    Viele erkennen vllt. da Potential von Twitter noch nicht. Zum einen nutze ich es um Neuigkeiten zu erfahren, zum anderen aber auch um Kontakt mit anderen Firmen oder Seiten herzustellen oder Support zu erfragen. Microsoft ist da mit dem Twitter XBox Support ein gutes Besispiel. Reagieren relativ flott und ich muss mich nicht extra für irgendwo anmelden.
    Für mich ist Twitter wie ein riesiges Forum.

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  9. von Thomas Fleck am 22.07.2013 (17:37 Uhr)

    Ich stelle oft fest, dass vielen noch nicht bekannt ist, dass man twitter als einen "sozialen" Filter für Informationen verwenden kann, (was in meinen Augen der Hauptnutzen von twitter ist)

    Bisher übernehmen die sog. klassichen Medien eine Filterfunktion. Die Redakteure von Zeitungen und Rundfunk/TV übernehmen die Auswahl der Themen. Bei twitter übernehmen das die Personen, denen man folgt. Wenn ich diese Personen geschickt auswähle, erhalte ich eine auf mich zugeschnittene Auswahl von Informationen, in einer tiefe und Aktualität, die ohne diesen sozialen Filter gar nicht möglich ist.

    Ob man wiederum selbst etwas beitragen und seinen followern eine relevante Auswahl an Themen vorstellen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

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  10. von severin am 22.07.2013 (22:31 Uhr)

    "Oder gerade das Thema twitter – für mich ist es als Informationsmedium nicht mehr wegzudenken und hin und wieder bin ich dort auch aktiv. Aber wisst Ihr, wie viele Menschen ihre ersten Gehversuche auf twitter entnervt abgebrochen haben, da sie von Euch nicht “aufgenommen” wurden? Ein des deutschen mächtiger Brite meinte zu mir, er hätte noch kein Land erlebt, in dem die die twitter Gemeinde so abweisend zu Neulingen wäre, wie in Deutschland. Kein Wunder, dass hierzulande nur 6% der Internetnutzer auf twitter sind. Ihr macht Euch lustig über neue User, die die Regeln dort noch nicht direkt verstanden haben? Aber ist Euch eigentlich klar, wie lächerlich Ihr auf manche aus der Distanz mit Euren Flauschs, Hachs und Selbstgesprächen mit Euren Zweitaccounts wirkt?"

    http://www.severint.net/2013/06/21/liebe-netzgemeinde-ihr-seid-betriebsblind-ein-beitrag-zur-neuland-debatte/

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  11. von Asokan_von_linkbird am 23.07.2013 (09:07 Uhr)

    Problematisch an Twitter finde ich die mangelnde Übersicht. Ist man eine Stunde weg, hat man schon eine Unmenge an Tweets, Retweets und auch duplikate Tweets im Feed. Da weiß man gar nicht wohin man klicken soll. Nicht umsonst fürchten sich ja Unternehmen davor, dass ihre Werbebotschaft in der Masse untergeht.

    P.S.: Ziemlich cooler Artikel, Björn! ;)

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  12. von JenZzzz am 23.07.2013 (10:49 Uhr)

    Sorry, aber ich erkenne den Sinn von Twitter in keinster Weise, das Dingen ist (zumindest für mich) komplett überflüssig. Aber ich nutze auch Facebook kaum, für mich sind diese sozialen Netze Zeitverschwendung, die ich lieber mit realen sozialen Kontakten verbringe ...

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  13. von induux am 24.07.2013 (10:48 Uhr)

    In der Industrie gibt es immer mehr aktive Twitter-Kanäle. Ein Ranking von diesen Firmen kann man bei uns im wöchentlichen Twitter-Ranking B2B sehen: http://www.induux.de/rankings/social-media-b2b/twitter/

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  14. von Peter Meier am 28.07.2013 (16:23 Uhr)

    Zu so einem Artikel kann man auch nur kommen, wenn man mit dem Betonkopf im WebWerbebusiness vollkommen festgefahren ist.
    1. ist es überhaupt nicht nötig dass Twitter in Deutschland Erfolg hat
    2. ist es ein Zeichen von Klugheit, ohne Twitter durchs Leben zu gehen
    3. wird auch in anderen Ländern Twitter wieder untergehen

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  15. von dotSB am 31.07.2013 (13:18 Uhr)

    Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, dass ein möglicher Grund die verschiedenen Informationsdichten von Sprachen sind?

    Ich habe nur Untersuchungen über die Informationsdichte in Relation zur Sprachgeschwindigkeit gefunden. Könnte mir aber vorstellen, dass möglicherweise aufgrund einer höheren Informationsdichte pro geschriebenem Buchstaben Englisch besser als Steno-Sprache funktioniert als Deutsch...

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