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Mit Twitter-Listen den Information-Overload stemmen – so geht’s!

    Mit Twitter-Listen den Information-Overload stemmen – so geht's!
Credits auf Twitter liefern das Potential für eine erhöhte Reichweite. (Bild: Iculic / Shutterstock.com)

Ab wann Twitter-Listen sinnvoll sind und nach welchen Kriterien ihr sie anlegen könnt, verraten wir euch in dem Beitrag.

„Twitter-Listen wurden 2009 eingeführt und 2013 erweitert!“

Ab 500 gefolgten Accounts wird es auf Twitter echt schwierig zu folgen. Abgesetzte Statusupdates rauschen nur so über den Bildschirm. Hastig versucht der Betrachter über Hashtags im Tweet einen schnellen Eindruck vom Thema zu erhalten. Wer eine Stunde später erneut in den Nachrichtenstrom schaut, hat viel aufzuholen, denn anders als auf Facebook und Co. gibt es keine Faustregel was die Anzahl und Häufigkeit von Tweets pro Account und Stunde angeht. Es wird gepostet, was gerade beschäftigt – völlig egal, ob es um einen Link, einen Gedanken, ein Foto, ein Video oder eine Antwort auf eine zuvor gestellte Frage geht. Gut beraten ist da derjenige, der eifrig Listen führt – und somit per Klick individuelle Filter über das Dauerfeuer veröffentlichter Meldungen stülpen kann. Im Grunde ist es nur so möglich, den Überblick im Informationsdschungel des Kurznachrichtendienstes zu behalten.

Die Listen-Funktion ist auf Twitter natürlich nicht neu. Bereits 2009 wurde sie eingeführt, da die Macher sich selbst dabei ertappten, wie schwierig es mit der Zeit wurde, die geteilten Informationen zu scannen. Damals war es möglich 20 Listen zu erstellen und mit jeweils 500 Accounts zu bestücken. 2013 wurde die Funktion stark erweitert. Von da an konnten Nutzer bis zu 1.000 Listen mit jeweils 5.000 Accounts darin anlegen. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Nutzer große Anforderungen an diese Filterfunktion setzen.

7 sinnvolle Kategorien für etwaige Twitter-Listen

Wir haben für euch einige Einsatzmöglichkeiten aufgeschrieben, die euch helfen euren Nachrichtenstrom mit Hilfe sinnvoller Listen zu kategoriesen. Dabei geht es vor allem um thematische und personelle Aspekte.

1. Influencer

Influencer-Listen auf Twitter sind ein „Must-have“. (Screenshot: Andreas Weck)
Influencer-Listen auf Twitter sind ein „Must-have“. (Screenshot: Andreas Weck)

Eigentlich ein „Must-have“ für jeden Twitterer! Influencer-Listen helfen wichtige Meinungsführer gesondert aus dem großen Tweet-Wirrwarr im Nachrichtenstrom herauszuheben. Auch hier könnt ihr wieder entsprechend bestimmter Themen mehrere Listen erstellen: Influencer-Marketing, Influencer-E-Commerce oder Influencer-Medien ergeben vielfach einen Sinn.

2. Nachrichten

Ein großer Vorteil von Twitter ist es, dass neue Nachrichten besonders schnell über den Bildschirm wandern. Sobald eine neue Meldung auf einem Medium veröffentlicht wird, erscheint sie oftmals im selben Augenblick auch auf Twitter. Es gibt sogar Breaking-News-Accounts, die Eilmeldungen herausschicken - und zwar noch während an dem eigentlichen Artikel dazu geschrieben wird. Eine Nachrichten-Liste ist insofern sinnvoll, um bei Bedarf das aktuelle Geschehen schneller überblicken zu können. Die Liste kann beispielsweise mit den Online-Ablegern der Tages- oder Wochenzeitungen für den großen Gesamtüberblick sowie Fachzeitschriften für Branchen-News gefüllt werden.

3. Themen

Themen-Listen auf Twitter beispielsweise anhand einiger Ressorts. (Screenshot: t3n.de)
Themen-Listen auf Twitter beispielsweise anhand einiger Ressorts. (Screenshot: t3n.de)

Ebenfalls nützlich ist eine Themen-Liste, die sich entlang bestimmter Interessensbereiche ausrichtet. Egal ob eine Liste für Tech-Nachrichten oder – noch konkreter – für Social-Media- oder E-Commerce-Inhalte. Im Grunde könnt ihr – ausgehend von Mainstream-Nachrichten – immer detailliertere Listen anlegen. Möglich wären insofern auch Listen, die jeweils Kritiker oder Befürworter eines Themenspektrums abbilden. Oder nehmen wir an, dass ihr bestimmten Startups folgt – Listen, die jeweils nur deutsche, europäische oder amerikanische Startups abbilden, helfen, die jeweiligen Märkte besser zu unterscheiden.

4. Kunden

Twitter wird auch als Kommunikationsmedium zwischen dem Support und den eigenen Kunden genutzt. Letztere können Nachfragen, Danksagungen oder Beschwerden an das jeweilige Team richten und bekommen in der Regel schnelle Antworten. Egal ob im B2B- oder B2C-Bereich – Unternehmen sollten diesen Menschen nach dem Erstkontakt ruhig folgen. Denn, wie heißt es noch so schön: Immer das Ohr beim Kunden haben, oder?

5. Mitarbeiter

Eine Twitter-Liste, die die eigenen Mitarbeiter enthält, zeigt, was das Team so interessiert. (Screenshot: Andreas Weck)
Eine Twitter-Liste, die die eigenen Mitarbeiter enthält, zeigt, was das Team so interessiert. (Screenshot: Andreas Weck)

Auch spannend ist eine Mitarbeiter-Liste. Wir bei t3n.de führen beispielsweise so eine, um uns gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, was andere Teammitglieder so beschäftigt. „t3n-Mitarbeiter“ ist übrigens öffentlich einsehbar und ihr könnt sie abonnieren. Wer seine Mitarbeiter als Markenbotschafter versteht, kann durch eine derartige Liste auch deren Reichweite im Netz erweitern und schlussendlich profitieren. Pro-Tipp: Auch eine Alumni-Liste ist durchaus interessant. Nur, weil ein Kollege aus dem Unternehmen ausscheidet, muss das ja nicht gleich bedeuten, dass der Kontakt auf Eis gelegt wird.

6. Partner

Eure Geschäftspartner befinden sich auf Twitter? Dann folgt ihnen und kategorisiert sie ebenfalls entsprechend ein. Es ist beispielsweise nie verkehrt über neue Produkte oder Dienstleistungen eurer Partner im Bilde zu sein – etwa durch deren verteilte Pressemitteilungen. Wer weiß, ob sich daraus nicht neue Geschäfte ergeben können. Das ein oder andere Unternehmen stellt zudem neue Mitarbeiter vor oder kommuniziert deren Erfolge oder Misserfolge öffentlich.

7. Mitbewerber

Das gilt umgekehrt natürlich auch für Mitbewerber oder Konkurrenten. Auch hier kann eine entsprechende Liste, die die Belange anderer Markteilnehmer beinhaltet, von Bedeutung sein. Egal ob es Einblicke in die Social-Media-Strategie oder ein paar „Behind-The-Scenes“-Eindrücke sind – jeder Informationsfetzen kann von Vorteil sein.

So wird eine Twitter-Liste angelegt!

Sobald ihr eine Twitter-Liste anlegt, könnt ihr sie öffentlich oder privat schalten. (Screenshot: Andreas Weck)
Sobald ihr eine Twitter-Liste anlegt, könnt ihr sie öffentlich oder privat schalten. (Screenshot: Andreas Weck)

Twitter-Listen lassen sich übrigens sehr einfach anlegen. Über euer Profilbild im rechten oberen Bildschirmrand der Hauptseite, könnte ihr in die Listen-Einstellungen gehen und einen entsprechenden Filterbereich anlegen. Und los geht's!

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