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Entwicklung

Twitter Music: Leak gibt Einblick in Funktionen und Optik

    Twitter Music: Leak gibt Einblick in Funktionen und Optik
Der Start des Musikdienstes Twitter Music steht kurz bevor.

Der Quellcode von Twitter Music birgt erste Informationen zu Funktionen und Optik, wie Designer Youssef Sarhan herausgefunden hat. Seinen Informationen zufolge bietet der Webdienst eine Integration alternativer Streamingdienste wie Spotify und Soundcloud, aber auch von iTunes und YouTube.

Designer Youssef Sarhan (Twitter) hat im Quellcode der Website von Twitter Music geforscht: Er besuchte die aktuelle Landingpage des Webdienstes, folgte einem Link im Quellcode und untersuchte den Dateipfad „/_login/“. Die dort verlinkte CSS-Datei enthielt mehrere Informationen, die eindeutige Rückschlüsse auf Funktionen und Optik erlauben.

Twitter Music mit Spotify-Integration und Follow-Funktion

Wie Sarhan in seinem Svbtle-Blog festhält, wird die Web-Applikation von Twitter Music aller Wahrscheinlichkeit nach um eine mobile Applikation ergänzt. Der Link auf den Dateipfad „/downlad“ mitsamt des Ankertextes „Get the App“ verrät Twitter. In der CSS-Datei verwendet das Entwicklerteam außerdem insgesamt sechs Klassen mit Namen wie „iconmusic-spotify-connect-btn“ und „iconmusic-player-source-itunes“. Sarhan schließt deshalb auf eine Integration der genannten Streaming-Dienste. Erwähnt werden: Spotify, Rdio, iTunes, Soundcloud, Vevo und Youtube.

Der Start des Musikdienstes Twitter Music steht kurz bevor.
Der Start des Musikdienstes Twitter Music steht kurz bevor.

Über Twitter Music können Nutzer Musikstücke kaufen, wie der Verweis auf einen „Buy“-Button enthüllt. Auch eine Follow-Funktion ist integriert. Sie soll wie Sarhan vermutet unabhängig von der altbekannten Follow-Funktion auf Twitter existieren. Als Font verwendet Twitter Music „Proxima Nova“. Twitter Music Button LeakTwitter selbst setzt seit jeher auf Helvetica. Der Musikdienst scheint darüber hinaus eine Biografie-Funktion für Künstler zu enthalten, dessen Maße in der entsprechenden CSS-Datei hinterlegt wurden („.artist-bio {height:484px;width:484px}“). Als Musikkontroller kommt vermutlich der links eingebundene Button zum Einsatz.

Twitter hat die CSS-Datei mitterweile ersetzt. Für weitere Informationen zu Funktionen und Design müssen wir uns also (wahrscheinlich) noch bis zum offiziellen Release des Musikdienst gedulden.

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