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Twitter führt die „beste Funktion seit Bestehen“ ein

Twitter führt die „beste Funktion seit Bestehen“ ein

hat eine neue Funktion eingeführt, mit der ihr besonders aktiven oder nervigen Kontakten den Schnabel stopfen könnt.

Twitter führt die „beste Funktion seit Bestehen“ ein

Twitter Mute

Der ein oder andere Anwender ist der Überzeugung, dass eine neu eingeführte Funktion auf Twitter das Beste ist, was dem Kurznachrichtendienst jemals passiert ist. Mit „Mute“ lassen sich einzelne Kontakte in der Timeline ausblenden, obwohl man weiterhin mit ihnen vernetzt bleibt. Nachdem Twitter das Feature eine Zeit lang getestet hat, wurde nun mit dem Rollout begonnen, um die Funktion nach und nach allen Nutzern zur Verfügung zu stellen.

Manch Nutzer hält die neue  „Mute“-Funktion für das Beste, was Twitter passieren konnte. (Screenshot: Twitter)
Manch Nutzer hält die neue „Mute“-Funktion für das Beste, was Twitter passieren konnte. (Screenshot: Twitter)

Twitter erlaubt Ausblenden von Aktivitäten

Nach Angaben von Twitter können Nutzer, die von einem Kontakt ausgeblendet wurden, auch weiterhin Tweets favorisieren, auf diese antworten oder sie retweeten – diese Aktivitäten erscheinen schlicht nicht mehr in der Timeline des Nutzers, der sich der „Mute“-Funktion bedient hat. Ein ausgeblendeter Anwender wird nicht darüber benachrichtigt, dass seine Aktivitäten der neuen Funktion zum Opfer gefallen sind.

Die neue Funktion verbirgt sich hinter dem „Mehr“-Button eines Tweets. Möchte man die Ausblendung der Aktivitäten eines anderen Nutzers wieder aufheben, muss man allerdings die Einstellungen auf der Profilseite des betroffenen Kontakts bemühen. Die komplette Funktionsweise der „Mute“Funktion auf Twitter findet sich im Help-Center.

Twitter rollt Funktion schrittweise aus

Twitter lässt über das offizielle Unternehmensblog mitteilen, dass die neue Funktion schrittweise an alle Anwender von Twitter.com und der offiziellen Android- und iOS-Apps verteilt wird. Der Rollout soll innerhalb der kommenden Wochen abgeschlossen sein.

Die Möglichkeit, einzelne Nutzer in der Timeline auszublenden wird auf Twitter mehrheitlich positiv aufgenommen. (Screenshot: Twitter)
Die Möglichkeit, einzelne Nutzer in der Timeline auszublenden wird auf Twitter mehrheitlich positiv aufgenommen. (Screenshot: Twitter)

Das neue Feature ist zumindest für die Anwender sinnvoll, die Spammern oder Trollen den Schnabel stopfen wollen. Die Funktion könnte in naher Zukunft allerdings auch für ein wenig Wirbel unter Anwendern führen. So ist es beispielsweise nicht abwegig, dass der ein oder andere Nutzer eine gewisse Paranoia entwickelt – immerhin gibt es ja keinerlei Anhaltspunkte dafür, ob man von einem anderen Nutzer ausgeblendet wurde, oder ob dieser  beispielsweise aus anderen Gründen nicht antwortet.

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13 Antworten
  1. von agentur am 13.05.2014 (08:15 Uhr)

    Na toll. Genau das kann man seit langer Zeit mit Listen erreichen - exakt diejenigen lesen, die man möchte.

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  2. von Simsala Bum am 13.05.2014 (08:46 Uhr)

    Prinzipiell richtige Richtung, wobei ich mir eigentlich eine Mute-Funktion lieber für Hashtags oder bestimmte Suchbegriffe gewünscht hätte! Beispielsweise wenn mal wieder das "Dschungecamp" läuft, möchte ich nicht von den ganzen Newsseiten die Berichte darüber zu sehen bekommen, sehr wohl aber alle anderen News.

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  3. von Peter P am 13.05.2014 (09:17 Uhr)

    @agentur: Jo, aber die meisten User wollen keine Listen pflegen, was ja auch verständlich ist.

    @Simsala Bum +1 wenn ich den ganzen Mist rausfiltern könnte, würde ich Twitter evtl. sogar regelmäßig nutzen, längst überfällig.

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  4. von Kommunikationsformen am 13.05.2014 (10:30 Uhr)

    NNTP-Reader können sowas schon ewig per Score-Listen. Vielleicht lässt Twitter sich das ja patentieren...

    Wenn mehr als 3 Leute jemanden muten sollte er zumindest sehen wie oft er gemutet wurde. Von wem sollte man weiter geheim halten.

    Und das Argument "wieso jemand nicht antwortet" ist bei Broadcast nicht so relevant. Das sind ja keine Emails oder PrivMsgs sondern weltweite Verkündungen wo man antworten kann aber nicht muss und rückantworten kann aber oft auch nicht tut. Das Argument gilt also eher für PrivMsgs, Whatsapp oder andere direktere "ping-pong" Kommunikationsformen.

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  5. von Klaas Kramer am 13.05.2014 (11:41 Uhr)

    Ich sehe den Sinn nicht.
    Entweder folgt man jemanden (oder "etwas") oder man folgt nicht.
    Wozu etwas muten?

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  6. von Gunnar Kentzler am 13.05.2014 (12:16 Uhr)

    Danke Klaas Kramer - genau mein Ansatz - sehe den Sinn im "mute" auch nicht ...

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  7. von OliverG am 14.05.2014 (12:34 Uhr)

    Entscheidend scheint mir zu sein, dass man auch ne Liste hat, der Leute, die man gemutet hat. Wenn es das nicht gibt, wird es schwer, wieder 'Gnade walten' zu lassen. Z.B. nach der WM *g*.

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  8. von Dietmar am 14.05.2014 (15:22 Uhr)

    Könnte mir vorstellen die Funktion macht auch Sinn wenn man z.B einem Hashtag auf einem Event folgt, und auf diesem unglaublich nervige Typen den Stream zu ballern ich diese auf Mute stellen kann, und nicht unbedingt bei den Leuten denen mal folgt. So etwas wünschte ich mir sehr!

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  9. von M.S. am 14.05.2014 (15:55 Uhr)

    wenn ich jemanden muten will, kann ich ihn genau so gut entfolgen.

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  10. von Tobias am 17.05.2014 (15:27 Uhr)

    Ich finde es lustig, dass manche sich als richtige Twitterer bezeichnen und dann felsenfest behaupten, dass Muten keinen Sinn macht.

    Ziel vom Muten ist: Dieser Twitterer postet in seiner Timeline entweder Mist oder vollkommen Uninteressantes. Aber den Twitterer findet man sonst entweder nett oder man will dem Twitterer zeigen, dass man nichts gegen ihn hat, und man möchte somit ihm erlauben, dass er eine DM problemlos schreiben kann, aber man möchte nicht seine öffentlichen Posts lesen. Genau darauf haben vermutlich viele gewartet, was sonst nur einzelne Clients von Drittherstellern wie Tweetbot längst konnten.

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  11. von Tobias am 17.05.2014 (15:31 Uhr)

    Dietmar,
    nimm Tweetbot z.B.. Gute Clients können schon seit langem z.B. Posts von allen Leuten ignorieren/blockieren, die z.B. den Hash-tag #GNTM haben.

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  12. von jakob.beyer am 18.05.2014 (21:13 Uhr)

    Ich finde die neue Funktion sehr gut. Man kann weiter einer Person folgen um ihr Direktnachrichten zu ermöglichen ohne dass alle Tweets auf der eigenen Timeline landen.

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  13. von Mario H. am 19.05.2014 (17:03 Uhr)

    Wie ich es verstehe, bedeutet Muten auch, dass mir die Leute, die ich aus gutem Grund nicht folge, auch nicht mehr in die TL RTt werden. Insofern kommt das Update nun endlich.
    Das Begriffe-muten muss dann auch noch eingeführt werden.

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