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Twitter schließt Posterous: So rettest du deine Daten

Twitter schließt Posterous: So rettest du deine Daten

hat das Ende von angekündigt, der Blogging-Dienst wird zum 30. April abgeschaltet. Wir zeigen euch, wie ihr eure alten Beiträge vor der Löschung sichern und in andere Systeme importieren könnt.

Twitter schließt Posterous: So rettest du deine Daten

Am vergangenen Freitag bestätigte das US-Unternehmen was Branchenkenner schon lange vermuteten: Twitter schließt Posterous. Am 30. April wollen die Macher alle Server abschalten, um sich auf die Weiterentwicklung von Twitter.com zu konzentrieren. Betroffen sind vermutlich mehr als 15 Millionen Accounts (Stand: 2011). Um Posterous-Beiträge vor der Löschung zu bewahren, bietet der Blogging-Dienst eine Export-Funktion an.

So rettest du deine Posterous-Beiträge

Der Export aller Posterous-Beiträge erfolgt in vier Schritten. Auch wenn der Umzug zu einer anderen Blogging-Plattform vorerst nicht geplant ist, lohnt es sich alle Daten zu sichern. Man weiß ja nie, wozu sie gut sein könnten.

  1. Melde dich bei Posterous an und besuche http://posterous.com/#backup.
  2. Klicke neben dem Posterous Space, dessen Daten du exportieren möchtest auf „Request Backup“.
  3. Warte bis dich der Webdienst per Mail über das vorbereitete Backup informiert.
  4. Besuche erneut http://posterous.com/#backup, um deine Daten als ZIP-Datei herunterzuladen.

Posterous-Alternativen: Empfehlenswert sind Tumblr und WordPress.com

Möchtest du deinen Posterous-Blog weiterführen? Dann ist ein Umzug die richtige Wahl. Eine Reihe von Content-Management-Systemen bieten sich an, darunter die wahren Größen der Szene: WordPress, TYPO3 und Joomla. Sie lassen sich auf einem eigenen Server installieren und modifizieren. Sehr aktive Nutzergruppen helfen bei Fragen oder Problemen. Unter WordPress.com können Einsteiger das beliebte Content-Management-System auch als vorinstallierte Version auf einem WordPress-Server nutzen – dem Prinzip von Posterous nicht unähnlich. Der große Nachteil aller drei Systeme: Sie sind deutlich komplexer als Posterous. Ohne etwas Einarbeitungszeit kommt lediglich Tumblr aus.

Der Umzug steht an, doch wo geht es hin? Posterous-Nutzern können wir WordPress.com und Tumblr empfehlen.

Für welches System du dich entscheidest, beeinflusst maßgeblich die weitere Vorgehensweise. WordPress.com bietet einen vergleichsweise einfachen Import der alten Posterous-Beiträge. Unter Werkzeuge -> Import -> Posterous können Nutzer die zuvor exportierten Daten in ihre neue „Heimat“ einpflegen. Etwas komplizierter gestaltet sich der Wechsel zu Tumblr. Ein direkter Import alter Posterous-Beiträge ist derzeit nur über kostenpflichtige Dienste möglich. Frank Tentler (Twitter) empfiehlt Import2. Je nach Anforderungen und Anzahl der Beiträge kostet der Webdienst zwischen 12 und 49 US-Dollar. Hilfreiche Tipps für die Verwendung gibt Tentler in seinem Tumblr-Blog.

Der kostenpflichtige Wechsel zu Tumblr via Import2

Der kostenpflichtige Wechsel von Posterous zum Tumblr mittels Import2 ist denkbar einfach: Nutzer müssen nur die Login-Daten beider Dienste hinterlegen, der Ex- und Import läuft dann automatisch. Wer auch Bilder und Videos sichern will, braucht allerdings einen Dropbox-Account. Um das automatische Teilen aller importierten Beiträge über Facebook oder Twitter zu verhindern, sollten Nutzer die Verbindungen mit den sozialen Netzwerken zuvor auflösen.

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