„Twitter Stories“: 140 Zeichen retten die Welt (mindestens)

Mit den „Twitter Stories“ will die Microblogging-Plattform zeigen, was mit einem einzelnen Tweet alles möglich ist. Dazu sammelt Twitter Geschichten aus der ganzen Welt und verbreitet sie über einen neuen offiziellen Account samt Website.

14 „Twitter Stories“ machen den Anfang

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„Twitter Stories“ sollen die Kraft der 140 Zeichen verdeutlichen.

Mit dem neuen Account @twiiterstories will tolle, schöne, interessante Geschichten aus aller Welt einsammeln, die dann auf der Website „Twitter Stories“ die Kraft der 140 Zeichen verdeutlichen sollen. Da ist zum Beispiel die Geschichte von Aaron Durand, der mit einem Tweet den Buchladen seiner Mutter rettete. Oder die Geschichte des Football-Spielers Chad Ochocinco, der 100 seiner Follower mit einer Einladung zum Abendessen überraschte. Auch der erste Tweet aus dem All fehlt hier natürlich nicht. „Jede dieser Geschichten zeigt die Menschlichkeit auf, die hinter den Tweets steckt, die wir tagtäglich lesen und die uns alle verbinden. Daher möchten wir diese gern mit Euch teilen!“, heißt es dazu auf der lokalisierten Website.

Zum Start hat insgesamt 14 Twitter Stories zusammengetragen und sie auf der Website aufwändig und in einem schicken Design platziert. Damit soll aber erst der Grundstein gelegt sein, denn künftig sollen neue Stories von den Nutzern kommen:

Hilf uns, mehr solcher Geschichten zu finden. Erzähl uns, ob Du oder andere, die Du kennst, Twitter für ähnliche Zwecke verwendet haben. Du kannst uns Deine Geschichte mitteilen, indem Du @twitterstories erwähnst oder indem Du den Hashtag #twitterstories verwendest. Lade ein Foto oder ein Video zusammen mit Deiner Geschichte hoch und hilf uns, Deine Geschichte mit der Welt zu teilen. Wir wählen jeden Monat eine Geschichte aus, um sie mit dem Rest der Welt zu teilen.

Twitter Stories: Erfolgsgeschichten als Relevanzbeweis

Das alles macht Twitter natürlich nicht ohne Grund. Man bekommt sehr schnell den Eindruck, dass die Twitter Stories auch als Beispiele für die Relevanz von Twitter angesehen werden sollen und somit eine Werbung für die Nutzung der Plattform darstellen. Natürlich sind die präsentierten Geschichten auch interessant, doch objektiv betrachtet bleibt die neue Initiative ein Marketinginstrument.

Es bleibt zudem abzuwarten, wie Twitter die von Nutzern eingereichten Geschichten abhandelt. Wie sehr werden sie überprüft? Gibt dazu dann auch Video-Interviews, die die Story transportieren? Und wie hoch wird die Frequenz sein?

Weiterführende Links zum Thema Twitter Stories:

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3 Answers

  1. von 140 Zeichen 03.11.2011 (01:57Uhr) 1.

    Success-Stories finden sich bei Parteien und Softwarefirmen schon ewig. Ebenso Referenzkunden-Listen bei normalen Unternehmen.

    Ich würde gerne nützliches sammeln wie "Eiswagen/Postwagen/DHL/Hermes twittert grade seine Position". Aber solche personalisierten Geschichten sind in Amerika wo wohl dicker aufgetragen wird, entsprechender.

    Oft muss man ja immer noch lesen "wofür braucht man Twitter" und wenn man Spam o.ä. gewohnt ist und nur Firmen-Werbe-Accounts oder nur Regierungs-Sprechern followed, übersieht man selbst mit Twitter-Account nützliche andere Twitter-Nutzungen die man teilweise vielleicht auch selber in Betracht ziehen könnte.


    Facebook hatte vor ein paar Monaten Demokratisierung versprochen. Davon sehe ich dort aber nichts. Dagegen ist Twitter also harmlos.

  2. von Warum Twitter noch immer nicht Mainstrea… 11.11.2011 (14:28Uhr) 2.

    [...] dass man etwas für die Außendarstellung tun muss. Erst kürzlich wurden nicht zuletzt deshalb die „Twitter Stories“ gestartet. Mit Erfolgsgeschichten will Twitter zeigen, dass sich mit 140 Zeichen manchmal sogar die Welt [...]

  3. von Mit einzelnen Tweets ganze Geschichten e… 08.12.2011 (15:26Uhr) 3.

    [...] Mehr Informationen zum neuen Twitter-Account finden Sie bei t3n.de. [...]

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