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Twitter-Studie: Diese Faktoren machen deine Tweets glaubwürdig

    Twitter-Studie: Diese Faktoren machen deine Tweets glaubwürdig

Gemäß einer Studie, die in Kooperation von Microsoft und der Carnegie Mellon University durchgeführt wurde, existieren eine Handvoll von Faktoren, mit denen Tweets ernst genommen werden und nach welchen Twitter-Nutzer Kurznachrichten eher retweeten als andere. 

Welche Tweets werden positiv bewertet und welche negativ?

Twitter wird nicht nur genutzt, um sich mit Freunden und Bekannten auszutauschen. Es ist ein Medium, um Informationen zu verbreiten und selbstverständlicher Weise auch, um sich zu informieren. Nutzt man die Suche nach einem bestimmten Hashtag oder Thema, trifft der Suchende auch auf Quellen, die schwer als zuverlässig einzuschätzen sind, da sie außerhalb des eigenen sozialen Netzwerks liegen.

In der Studie wurde untersucht, welche Faktoren bei der Einschätzung der Glaubwürdigkeit einer Quelle bei Nutzern besonders hohe Relevanz besitzen und welche nicht. Im Verlauf der Untersuchung wurde festgestellt, dass ein großer Unterschied zwischen der Einschätzung qualitativ hochwertiger Quellen durch Nutzer und den Ergebnissen von Suchmaschinen besteht. Um dem auf den Grund zu gehen, wurden zweierlei Experimente mit 250 Twitter-Nutzern durchgeführt, in deren Verlauf systematisch verschiedene Eigenschaften von Tweets verändert wurden. Testpersonen hatten die Aufgabe, diese Tweets ihrer Glaubwürdigkeit nach zu benoten. Als Ergebnis konnte festgehalten werden, dass Nutzer Tweets nicht ausschließlich aufgrund des Inhaltes beurteilen, sondern auch weitere Merkmale wie Name des Twitterers und dergleichen miteinbeziehen.

Twitter-Studie von Microsoft (Foto: stevegarfield / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Um auf Twitter eine möglichst hohe Glaubwürdigkeit zu erreichen, spielen demnach die Anzahl der Follower und Retweets eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus erhöhen gemäß der Studie URLs im Post sowie ein Profilbild und eine ausgefüllte Biografie, inklusive Informationen zu Themen, über die man twittert, die Glaubwürdigkeit des Nutzers. Folgende Listen fassen grob die Erkenntnisse der Studie (PDF) zusammen.

Die erste Liste zeigt 10 Faktoren auf, die auf Twitter eine hohe Glaubwürdigkeit verleiht. Die zweite zeigt 5 Punkte auf, die der Testgruppe negativ auffiel. Die Zahlen hinter den Punkten zeigen die Höhe der Relevanz der jeweiligen Faktoren auf, wobei 5 Punkte die höchste Note darstellt.

Diese 10 Faktoren beeinflussen Tweets positiv:

  1. Der Tweet wurde von einer vertrauenswürdigen Person geschrieben – 4.08
  2. Der Autor ist Experte auf dem Themengebiet – 4.04
  3. Man folgt dem Autor – 4.00
  4. Der Tweet enthält eine URL, die man gesichtet hat – 3.93
  5. Der Autor ist eine Person, die man dem Hörensagen nach kennt – 3.93
  6. Das Twitter-Konto ist verifiziert – 3.92
  7. Der Autor twittert häufiger über das spezifische Thema – 3.74
  8. Die Tweets des Autors enthalten häufiger ähnlichen Content – 3.71
  9. Auf dem Profilbild ist der Autor zu sehen – 3.70
  10. Der Autor wird häufiger in Tweets erwähnt und/oder retweetet – 3.69

Diese 5 Faktoren haben negativen Einfluss auf Tweets:

  1. Schlechte Grammatik und/oder Zeichensetzung – 2.71
  2. Als Profilbild ist das Twitter-Standardbild zu sehen – 2.87
  3. Profilbild ist entweder ein Cartoon oder ein Avatar – 3.22
  4. Der Autor folgt vielen Nutzern – 3.30
  5. Das Profilbild des Nutzers ist ein Logo – 3.37

Spiegeln diese Resultate auch eure Bewertungskriterien auf Twitter wider, oder habt ihr noch andere Faktoren, die für euch eine Rolle spielen? Was ist für euch besonders wichtig? 

 Weiterführende Links: 

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21 Reaktionen
karrierebibel

@Alex: Du bringst da, meine ich, etwas durcheinander. Es geht nicht darum, wer was zuerst hatte. Es geht darum, dass man ab und an jenen einen Referenz schenkt, bei denen man sich inhaltlich inspirieren lässt. Das ist wahrlich nicht zu viel verlangt und entspricht der Fairness unter Webseitenbetreibern.

Antworten
Alex
Alex

@karrierebibel Ist es nicht vollkommen egal woher die Idee zum Artikel kommt? Ich finde es kommt darauf an, dass man wichtige Informationen findet bzw. bereitstellt und das Informieren im Vordergrund steht und nicht das "ich bin der erste". Das hat mit Web 2.0 nichts zu tun bzw. sollte nicht ausschlaggebend sein

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Don
Don

Jetzt wäre es noch interessant, wenn ein Mashable Readkteur sich in die Diskussion bzgl @karrierebibel einschalten würde. Was wäre wohl seine Meinung? ^^

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trendsmitter

Meine Kriterien - und ich vermute, dass trifft auf sehr Vieles zu, was durch "den Faktor" Mensch beeinflusst wird - sind eher ganzheitlicher, assoziativer Natur. Analysen sind oft durch Vereinfachungen geprägt, was auch nicht immer falsch ist, aber eben immer auch unscharf bleibt.

Lady Gaga dürfte "Pipi-Kacka-Eierbär" in japanischen Schriftzeichen twittern, ohne dass ihr Tweet dadurch unglaubwürdig wirkt. Daneben gibt es eine Menge Nischenaccounts mit wenigen Followern und entsprechend wenigen Retweets, die, erst einmal entdeckt, sehr glaubwürdig wirken, da man dort spezielle und hochinteressante Links und Beiträge findet. Außerdem ist es auch eine Art Kreisschluss, dass Tweets umso glaubwürdiger sind, desto glaubwürdiger die Person/der Account ist (oder geht es da eher um den ursprünglichen Autoren?) ... denn "glaubwürdig" wird man u. U. ja erst durch die Tweets.

Der Account eines Unternehmens wirkt durch ein Logo anstatt durch ein Profilbild des Autoren m. E. nicht weniger vertrauenswürdig. Umgekehrt könnte ein Profilbild einer Person manchmal "unpassend" wirken. Zu den negativen Einflüssen würde ich persönlich hinzufügen: extrem werbelastig, verschlüsselte URLs (die wiederum bei einem etablierten Account weniger ausschlaggebend sind), Einzeiler mit vielen Hashtags. Die Glaubwürdigkeit oder Unglaubwürdigkeit eines Accounts wird m. E. ganz allgemein durch (Un-)Verhältnismäßigkeiten bestimmt (übertriebenes Beispiel: 40.000 Tweets und 280 Follower). MfG Andrea Spruda

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Ich;)
Ich;)

Oh, mehrere Fehler ... iPhone halt ... wer Fehler findet, darf sie behalten. :)

Antworten
Ich;)
Ich;)

verlangte -> verlinkte

Antworten
Ich;)
Ich;)

@Jochen Mai oder "@karrierebibel" (doofer Name ...):
Dieser Artikel schien wohl auf mashable zu basieren. Ob mashable von dir kopiert hat, weiß ich jetzt nicht. Auch weiß ich jetzt nicht, ob andere(!) Autoren bei anderen Artikeln bei dir vielleicht gutenbergt haben.
Da dieser Artikel nicht auf deinen Artikel basierte, ist es natürlich, dass er dein Artikel nicht verlangte.
ABER jetzt kommst du daher und plädierst angeblich auf mehr Zusammenarbeit in den Gemeinsxhaften. DAS ist vollkommen intolerant.
Ich weiß noch, wo du mich, als ich ein Facebook-Konto hatte, mich insirekt als intolerant beschimpft hattest. Jetzt sehe ich, dass du tatsächlich vollkommen intolerant bist und nicht ich, der sich keinen Glauben aufzwingen lassen will.
Jetzt hast du hier klar gezeigt, welches Geites Kind du bist! Dein Vater musste mit dem Nachnamen Hi und mit Text tler im Nachnamen geendet haben! Anders kann man deine Reaktion NICHT erklären!

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Ewald
Ewald

Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen - es ging ja ziemlich im Kreis.
Mein Vorschlag bzw. was mir gefallen würde:
Entweder wirklich selbständig erarbeiteter Inhalt oder ein schlichter Link mit kurzem Kommentar.

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karrierebibel

Es geht ja auch nicht nur um diesen Beitrag, sondern ums Prinzip (http://rivva.de/158029676)
In der Tat: Wirklich tief gebohrt wurde dabei nicht. Wobei es eben nicht nur ein No-Brainer ist: Es zeigt eben auch, an welchen (oberflächlichen) Faktoren Glaubwürdigkeit am Ende festgemacht wird.

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Frank Herberg

Eigentlich ist es der Inhalt nicht wert zu diskutieren, wer von wem abgeschrieben hat. Die Ergebnisse der Studie sind ja wohl ein absoluter "No-brainer". Negative Einflussfaktoren 3 aus 5: Das Profilbild ist ein Logo/Avatar/Twitter-Standardbild. Ziemlich dünn angerührt!

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Nicole

Zum Offtopic:
Einfach noch einen Link zu Karrierebibel drunter setzen. Mir ist es als Leser ehrlich gesagt wurscht, wer welche News zuerst hatte. Hilfreicher finde ich dagegen aber Beiträge, die Links von verschiedenen Seiten zusammen fassen - und wenn es zum Thema passt und sich ähnelt wäre es auch nur fair!

Zum Thema - Was für mich noch eine Rolle spielt:
Wohin führen gesetzte Links? Eher auf Fachmedien/Experten?
Wie alt ist der Inhalt - sprich: Habe ich diesen schon mal vorher woanders gesehen?

Der Wert eines Tweets hängt für mich auch stark vom Absender ab. Jemand, der nur ein paar mal im Jahr twittert, mehr Freunde hat als Follower und eher Re-Tweets nutzt als eigene Tweets zu verfassen, dessen Inhalte rangieren bei mir tiefer in der Wertigkeit als ein sehr aktiver Account mit einer guten Ration und eigenen verfassten Tweets.

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karrierebibel

Ich habe das wohl gelesen und verstanden.

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Andreas Floemer

@karrierebibel: Wie erwähnt, habe ich keine Probleme damit euch zu verlinken, mache es sogar gern, da ihr wirklich gute Arbeit leistet.
Um es erneut zu betonen: die Studie haben wir bei mashable entdeckt, wie im Artikel auch verlinkt.

Antworten
karrierebibel

Nochmal: Ich habe nicht vor, hier irgendeinen Indizienbeweis zu führen. Das ist müßig - und ich gehe mal davon aus, dass wir das alle nicht wollen. Es ist nur so, dass es in der Vergangenheit immer wieder solche Auffälligkeiten gab und mir Leser inzwischen Mails schreiben.

Wenn es in diesem Fall nicht so gewesen sein sollte, dann ist ja gut. Nur weiß ich eben auch, dass mein Tweet dazu heute derjenige war, der mehrfach und am meisten durchs deutsche Netz gegangen ist. Und immer dann, wenn sich Artikel von mir tagsüber besonders gut im Netz und auf Twitter verbreiten, tauchen sie bald darauf hier auf. Dabei nennt und verlinkt ihr dann alle möglichen Quellen - nur nie uns. Gewiss, das ist euer gutes Recht. Aber es hat eben auch ein Geschmäckle. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass euch unsere Tweets nicht verborgen geblieben sind - ihr folgt uns und manchen unserer Follower, die das retweetet haben ebenfalls. Und dann wirkt es eben so, als wollte man seine Leser bloß nicht auf einen Nebenbuhler aufmerksam machen, den man selber gerne liest, die eigenen Leser aber bitte möglichst nicht.

Aber ist das der Gedanke des Internets? Noch dazu in unserer kleinen deutschen Community? Ich finde, wir alle können nur von gegenseitigen Links profitieren. Und in der Tat: Es tut überhaupt nicht weh, hier und da mal noch einen Link einzufügen, wenn man sowieso mal ein Auge auf das Blog geworfen hat. Es muss ja auch nicht immer sein.

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Sascha Theobald

@karrierebibel
Danke für die zusätzlichen Infos. Vorher habe ich es so verstanden, dass über das selbe Thema berichtet wird und konnte es nicht nachvollziehen. Wenn abgeschrieben wird, haben Sie absolut recht.

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Nico

Das mit dem verifizieren ist so eine Sache bei Privatpersonen ..

Antworten
Andreas Floemer

@Karrierebibel: Ich kann das leider nicht nachvollziehen. Ich kann aus meiner Position nur versichern, dass diese Studie via Mashable gefunden wurde. Der Link ist oben zu finden.
Wie gesagt verlinke ich euch gerne, sofern ich mich auf euch beziehe. Das tut nicht weh und es ist nur fair.

Antworten
karrierebibel

Ach Leute, jetzt verkauft mich doch nicht für blöd. Ich hab euch im Feedreader - und beobachte sehr genau, was ihr so schreibt und wann ihr was postet. Und das ist so offensichtlich, dass es selbst inzwischen selbst meinen Lesern auffällt und sie mich drauf ansprechen.

Mal ein Beispiel von einem anderen Post:

Nehmt mal diesen Artikel von euch, der nach meinem erschien:
http://t3n.de/news/unternehmen-google-nutzen-374649/

Ja, die Infografik ist nicht von mir - aber mein Begleittext war es:
http://karrierebibel.de/heute-schon-geplusst-grunde-warum-unternehmen-google-nutzen-sollten-infografik/

Und jetzt vergleicht mal folgende Sätze:

Meiner:
Aber es gibt auch gute Gründe, die dafür sprechen: allen voran natürlich, dass es sich um ein Netzwerk von Google handelt und damit suchmaschinenrelevant ist.

Eurer:
In erster Linie sollten Unternehmen Google+ aus dem einfachen Grund einsetzen, dass es sich sich um ein Netzwerk von Google handelt. Das junge soziale Netzwerk ist suchmaschinenrelevant und damit auch für die meisten Firmen von Bedeutung.

Zufall? Wohl kaum - denn bei der US-Infografik war der Text gar nicht dabei.

Und ich könnte noch mehr Beispiele nennen. Das ist mir aber zu müßig. Ihr wisst, woher ihr eure Sätze habt, und ich und meine Leser wissen es auch. Und ich sage nicht mehr, als dass es nett wäre, ab und an auch mal zurück zu verlinken und nicht immer nur zu nehmen. Das Netz lebt schließlich davon. Und ihr auch.

Antworten
Sascha Theobald

@karrierebibel
Den Vorwurf kann ich schlecht nachvollziehen. Die Infos aus Ihrem Artikel basieren ja nicht auf einer eigenen Erhebung sondern aus externen Daten. Die Daten kann t3n ja ebenfalls (wie auch von Herrn Floemer beschrieben) recherchiert und verarbeitet haben. Es könnte natürlich auch anders gewesen sein aber für einen öffentlich Vorwurf finde ich das schon weit aus dem Fenster gelehnt. Das hat schon einen faden Nachgeschmack.

Antworten
Andreas Floemer

Wie du in den weiterführenden Links siehst, haben wir die Studie bei Mashable entdeckt. Der Link zu dem Artikel ist auch verlinkt. Hätten wir die Studie bei Dir gefunden, würde der Link zu eurem Artikel (den ich gerade erst nach dem Posten deines Kommentars entdeckt habe) auch im Artikel zu finden sein.

Wenn wir einen spannendes Thema bei euch entdecken sollten und es aufgreifen, verlinken wir euch selbstverständlich.

Antworten
karrierebibel

Hallo zusammen,
es ist echt unglaublich, wie viel ihr aus unserem Blog rausholt, um es dann hier auch noch mal zu posten. Aber ab und an wäre es schon ganz schön, wenn ihr einfach auch mal eure (Inspirations-)Quelle verlinkt.

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