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Karriere

#talkpay: Tech-Community plaudert auf Twitter ihre Gehälter aus

    #talkpay: Tech-Community plaudert auf Twitter ihre Gehälter aus

Das Internet spricht offen über Gehälter. (Foto: 401(K) 2012 / Flickr; Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Transparenz für geringere Gehaltsunterschiede? Am Tag der Arbeit wurde unter dem Hashtag #talkpay offen übers Geld gesprochen.

#talkpay als „Trending Topic“ auf Twitter

Lauren Voswinkel hat einen Trend losgetreten. Vergangene Woche schlug sie im Magazin Model View Culture vor, am Tag der Arbeit übers Geld zu reden. Was als langsame Bewegung anfing, wurde mit dem Hashtag #talkpay am Wochenende zum „Trending Topic” auf Twitter.

Die Programmiererin Voswinkel wollte Gehaltsunterschiede aufzeigen – vor allem zwischen Männern und Frauen. „Ohne Verständnis dafür, welche Gehälter üblich sind, werfen viele einfach eine Zahl auf den Tisch”, schreibt sie. Das fehlende Wissen darüber führe zu hohen Unterschieden bei den Verdiensten.

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So viel verdiene ich! Am Tag der Arbeit war Geld ein wichtiges Thema auf Twitter. (Foto: 401(K) 2012 / Flickr; Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Mit ihrem Aufruf zu Transparenz stieß Voswinkel auf große Befürwortung. Laut einer Auswertung von Buzzfeed teilten 1.300 Menschen auf Twitter ihre Gehälter. Insgesamt zählte das Portal 9.600 Tweets mit dem Hashtag.

Die veröffentlichten Summen zeigen tatsächlich große Unterschiede in der Bezahlung. Ein männlicher Senior iOS-Developer etwa bekommt 145.000 US-Dollar pro Jahr, eine weibliche Junior-Developerin 60.000 US-Dollar. Voswinkel verdient als Senior Software-Developerin 122.000 US-Dollar.

Gutes Gehalt und Karriere?

Die Aktion auf Twitter machte außerdem deutlich, dass viele Gründer im Silicon Valley für die Karriere geringere Gehälter in Kauf nehmen. Investor Hunter Walk hat bei Google als Senior Manager 300.000 US-Dollar verdient. Bei seiner eigenen Firma Homebrew zahlt er sich 150.000 US-Dollar aus.

Die #talkpay-Konversation zieht aber auch Kritik an. Wired-Autorin Emily Dreyfuss argumentiert, dass sie aufgrund ihres Arbeitsplatzes und der Stimmung unter den Kollegen nicht übers Geld sprechen wolle. Andere dürften ihre Gehälter aus vertraglichen Gründen nicht offen legen. Außerdem blieben in vielen Fällen die Zusatzleistungen und Unternehmensanteile geheim, die bei US-Startups üblich sind. Und gerade die können bei geringem Grundgehalt für Mitarbeiter lukrativ sein.

via www.buzzfeed.com

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