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„Was ist das denn für ein Tweet?!“ – Twitter schraubt am Timeline-Algorithmus

    „Was ist das denn für ein Tweet?!“ – Twitter schraubt am Timeline-Algorithmus
Twitter. (Foto: eldh / flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0)

In den vergangenen Tagen hatten sich Nutzer von Twitter darüber beschwert, dass in ihren Timelines Tweets von Personen auftauchen, denen sie gar nicht folgen. Nun wird klar: Es handelt sich dabei nicht lediglich um ein Experiment.

Twitter hat ein Dokument auf seiner Webseite angepasst, das mit „Was ist eine Twitter Timeline?“ überschrieben ist. Darin heißt es nun in der englischsprachigen Variante:

„Wenn wir einen Tweet, einen Account oder andere beliebte und relevante Inhalte entdecken, dann könnten wir das auch in Deine Timeline spielen. Das bedeutet, dass du manchmal Tweets von Personen siehst, denen du gar nicht folgst. Wir wählen diese Beiträge anhand einer Reihe von Signalen aus, darunter zum Beispiel, wie beliebt dieser Tweet ist und wie die Menschen in Deinem Netzwerk damit interagieren. Ziel der Bemühungen ist es, Deine Timeline noch relevanter und interessanter zu machen.“

Auf der deutschen Version dieser Seite ist bisher kein solcher Hinweis enthalten.

Beiträge in der Twitter-Timeline, die man nicht unbedingt sehen möchte. (Quelle: Wall Street Journal)
Beiträge in der Twitter-Timeline, die man nicht unbedingt sehen möchte. (Quelle: Wall Street Journal)
Twitter hat sich also dazu entschieden, Inhalte von Personen in die Timelines seiner Nutzer zu spülen, selbst wenn diese den Nutzern gar nicht folgen, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person erklärt. Welche Inhalte dies genau sind, ist jedoch noch unklar, fügte der Insider hinzu.

Derzeit laufen einige Tests. Mit ihnen will Twitter herausfinden, was für Inhalte am geeignetsten sind, um sie in den Timelines seiner Nutzer anzuzeigen – und mit welcher Frequenz.

Einige Nutzer hatten sich daraufhin beschwert, dass ihnen Tweets von Personen angezeigt würden, obwohl sie diesen gar nicht folgten. Um weiter zu wachsen, dürfte das Unternehmen jedoch auch in Zukunft an der Timeline basteln, um weitere Inhalte hervorzuheben – so wie Facebook es in der Vergangenheit mit Beiträgen getan hatte, die andere Mitglieder des Netzwerkes mit „Gefällt mir“ markiert haben.

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Von Yoree Koh

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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2 Reaktionen
Clemens
Clemens

Ganz toll!!! :-( Jetzt fehlt nur noch, dass Google die nicht gewollten Kontakte mit dem Account in Verbindung bringt und die mühsam aufgebaute Reputation verändert. Dies ergibt ungeahnte Möglichkeiten im Bereich Cyxbermobbing und Wettbewerb. Endlich eine neue Spielwiese für SocialMedia-Manager. Bleibt zu hoffen, dass der neue Algorithmus auch alle Freunde und Konkurrenten kennt.

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