Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Marketing

Troll oder nicht? – Trolldor findet nervende Twitter-Nutzer

    Troll oder nicht? – Trolldor findet nervende Twitter-Nutzer

Trolle auf Twitter. (Foto: lizzerW / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Trolldor soll Twitter-Nutzer davor schützen, sich auf unnötige Diskussionen mit vermeintlichen Trollen einzulassen. Wir haben uns das Tool für euch angeschaut.

Trolldor: Die Datenbank soll Twitter-Nutzer vor Trollen warnen. (Screenshot: Trolldor)
Trolldor: Die Datenbank soll Twitter-Nutzer vor Trollen warnen. (Screenshot: Trolldor)

Don‘t feed the troll! – Trolldor warnt euch vor Twitter-Trollen

In der nordischen Mythologie war der Troll ein plumpes, unheimliches Wesen. Seit 1990 wurde der Begriff auch im Internet populär. Hier bezeichnet es allerdings kein mythisches Fabelwesen, sondern notorische Störenfriede, deren Teilnahme an Online-Diskussionen nur von einem Ziel geprägt ist: die Provokation eines oder mehrerer Gesprächsteilnehmer. Internet-Trolle finden sich in Foren, Kommentarfeldern, sozialen Netzwerken und überall dort, wo sich Menschen zum Meinungsaustausch online versammeln.

Leider ist nicht immer klar, ob jemand schlicht und ergreifend eine polarisierende Meinung vertritt, oder seine Kommentare nur deswegen verfasst, um zu trollen. Zumindest Twitter-Nutzer könnten dank einem neuen Tool zukünftig schneller eine Antwort auf diese Frage bekommen. So kann Zeit gespart und Nerven geschont werden. Dazu fungiert Trolldor als Datenbank über die Informationen über jeden Twitter-Nutzer eingesehen werden können. Die Informationen bestehen zunächst aus verschiedenen statistischen Angaben. Ob die allerdings sonderlich hilfreich sind, kann bezweifelt werden.

Trolldor: Twitter-Nutzer unter Trollverdacht

Die Angaben über einen Twitter-Nutzer verraten euch beispielsweise, wie hoch der Prozentsatz der eigenen Inhalte verglichen mit den Retweets ist oder wie viele Follower dieselbe Sprache wie der Nutzer sprechen. Weichen die Daten zu sehr vom Durchschnitt ab, wird das farblich als erster Warnhinweis hervorgehoben. Als eindeutiges Erkennungszeichen eignen sich diese Angaben indes nicht. Um auf Trolldor als echter Troll zu gelten, müssen andere Nutzer der Plattform den betreffenden Account melden.

Als Gründe akzeptiert Trolldor Provokationen, Drohungen, falsche Identitäten und Stalking. Aber auch Nutzer, die nie eigene Inhalte posten und retweeten beziehungsweise Tweets anderer Nutzer favorisieren können gemeldet werden. Damit ein Nutzer aber tatsächlich als Troll in die Datenbank eingetragen wird, müssen mehrere Beschwerden zusammenkommen. Wie viele es sein müssen, ist allerdings nicht ganz klar. Solltet ihr als Troll gemeldet werden, könnt ihr erfahren, wer euch gemeldet hat. Allerdings nur, wenn derjenige seine Beschwerde nicht anonym verfasst hat. Ob Trolldor letztlich einen wirklichen Mehrwert bringt oder schlimmstenfalls von den Trollen selbst genutzt wird, um harmlose Nutzer zu nerven, wird sich zeigen.

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Twitter

Alle Jobs zum Thema Twitter
1 Reaktionen
qwertzman
qwertzman

Interessante Sache!
Dumm nur wenn dadurch jemand in die "AllesTrolle"-Hysterie-Filterbubble gerät.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen