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Twitter verdreifacht Anmeldezahlen seit iOS5-Start

Twitter verdreifacht Anmeldezahlen seit iOS5-Start

Für zahlt sich die Integration in iOS5 bereits in der ersten Woche aus. Wie CEO Dick Costolo am Rande des derzeit in laufenden Web2.0 Summit verlautbaren ließ, sind die Anmeldezahlen auf der Plattform seitdem um das Dreifache angestiegen. Auch ansonsten konnte Costolo Wachstum vermelden.

Twitter verdreifacht Anmeldezahlen seit iOS5-Start

Twitter: Eine viertel Milliarde Tweets pro Tag

Die iOS5-Integration entwickelt sich, wie erwartet, zu einem absoluten Glücksfall für Twitter. Mit der Verdreifachung der Anmeldezahlen wird es in der Folgezeit auch zu einer erhöhten Tweet-Frequenz kommen. Gut möglich, dass das iPhone in absehbarer Zeit der meistgenutzte Dienstzugang werden wird.

Twitter unter iOS5: Nicht wie von manchen erwartet Facebook, sondern Twitter wurde standardmäßig ins iOS integriert. Ob Facebook noch folgt, ist nicht bekannt. Für Twitter lohnt sich die Entscheidung bereits nach wenigen Tagen...

Innerhalb eines Jahres hat sich das tägliche Tweet-Aufkommen ebenfalls fast verdreifacht. Waren es im September 2010 noch 100 Millionen Tweets, die die Plattform pro Tag erreichten, werden heute 250 Millionen Tweets verarbeitet. Costolos Pläne sehen vor, Twitter auf mehr als 2 Milliarden Geräten verfügbar zu machen, weitere Kooperationen scheinen also bereits im Rohr zu sein. Zusätzlich hat sich das Aktivitätslevel der bestehenden Nutzer verändert. Waren vor einem Jahr nur etwa 30% aller Twitterer täglich aktiv, so soll es sich aktuell um mehr als die Hälfte handeln.

Der Twitter-Chef ist sich bewusst darüber, dass mit steigender Nutzerzahl neue Filtermechanismen erforderlich werden, um das Rauschen vom Signal zu unterscheiden. In der Tat war es schon immer das größte Problem, auf Twitter den relevanten Inhalt aus der großen Masse nutzloser Postings zu fischen. Hat man sich einmal eine Basis interessanter Twitterer aufgebaut, denen man folgt, reduziert sich das Problem. Als Twitter-Neuling scheint es indes nahe an unmöglich, im ungefilterten Sammelsurium des Kurznachrichtendienstes sinnvolle Inhalte zu identifizieren.

Laut Costolo ist das Patentrezept für diese Problematik noch nicht gefunden. Dennoch ist er sicher, eines Tages jeden Menschen auf dem Planeten erreichen zu können. Man darf gespannt sein…

[via TechCrunch / Web2.0 Summit]

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2 Antworten
  1. von Raphael am 18.10.2011 (09:55 Uhr)

    Gehört das zum Business Model von Twitter? Ich frage mich nach wie vor wovon Twitter lebt. Irgendwie müssen sie ihre Server warten, Bandbreite bezahlen, und und und. Es gibt jedoch keine Werbung und kein Premium Service. Für mich als Kunden ist das Perfekt, und für Twitter?

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  2. von Vincent am 18.10.2011 (18:26 Uhr)

    @Raphael Die Frage stellt ich mir auch häufig. Ich denke einerseits sind es Investoren die Twitter Geld spenden, und anderseits werden ja auch auf Bezahlung prominente Kanäle über Twitter beworben.. zudem könnte ich mir auch vorstellen das sie für das verkaufen von Daten geld kassieren könnten... ich kann es mir nicht ganz erklären!

    Grüße, Vincent

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